Zitat von maria33:warum hängt man an einen einzelnen menschen? man hatt freunde, verwante bekannte und trozdem NEIN diese eine Person hengt im gedächnis fest wie eine klette die nicht loslassen will... meine oma kenne ich 20 jahre länger und denke nicht so oft an sie ...
wieso ? ich liebe meine oma auch! aber eben auf eine andere weise....
dann kommen wieder solche gedanken wie...anderen menschen geht es viel schlechter wie mir ... sie haben nichts zu essen oder keine richtige wohnung, und ich jammer rum wegen eines menschen der mir eh nur wehgetan hatt... aber man kann es nun mal nicht abstellen sosehr man es auch will.
ich setze mich auch zu sehr unter druck wenn ich merke das ich mal wieder an ihn denke, dan schimpfe ich mit mir selber und verdränge jeden jeglichen gedanken... denkt ihr man sollte seinen gedanken freien lauf geben und so oft an ihn denken wie man muss, das es dann besser wird?
tjaaa...das ist wirklich schwierig, mir gehts ähnlich wie dir...ich seh meinen ex leider noch einmal wöchentlich, ich hab das gefühl, dass das abschliessen nur noch mehr hinauszögert...ich bin mittllerweile an dem punkt dass ich sagen kann, ich liebe ihn nicht mehr...weil er sich so verändert hat...was bleibt ist die liebe zu demnjenigen der er mal war...das ist wirklich schlimm..
die trennung ist jetzt gut 7 monate her, anfangs bin ich wöchentlich zu einer sehr lieben pensionierten psychologin gegangen..dann immer alle zwei wochen und jetzt nur noch monatlich...das hat mir geholfen weil ich mir genau die gleichen fragen gestellt habe...wie oft darf man ihn denken, setze ich mich unter druck, bin ich zu ungeduldig etc...
letztendlich hat siie mir nur gesagt, dass es alles seine zeit braucht und man alle gefühle zulassen soll...es ist halt so dass wir jemanden den wir geliebt haben verloren haben...das ist krass ausgedrückt wie als wenn derjenige gestorben wäre...und man kann es einfach nicht mit armut etc. vergleichen das sind ganz andere fakten und welten. man sollte nicht im selbstmitleid baden, sich ablenken etc. aber die schlechten tage auch zulassen, viel reden...und dann wird es stück für stück besser....es dauert wirklich verdammt lange, aber wenn man dann die letzten monate reflektiert muss man als das positive sehen was man auch alleine geschaffen hat ohne diese person....in einem jahr hoffe ich sieht das alles anders aus...
ich denke auch dass da was dran ist, dass man letztenlich erst komplett drüber weg is, wenn man neu verliebt ist. aber ich möchte trotzdem vorher erst klarkommen und alleine mit mir glücklich sein, die letzten 3 1/2 jahre verarbeitet haben damit ich ohne ängste in die neue beziehung gehen kann...
und auch mein ex hat am 27.12. geburstag...wir reden so gut wie nicht mehr miteinandern wenn wir uns sehen, nur das nötigste...dennoch zerbreche ich mir schon seit wochen nen kopf ob ich ihm gratulieren soll...wir trennten uns 5 tage vor meinem geburtstag, er wohnte damals noch hier in der wohnung und brachte mir auch blumen mit und gratulierte mir...aber das war eigentlich nur hilflosigkeit und schlechtes gewissenn...kein grund ihm jetzt grautlieren zu müssen...ich weis noch nicht was ich tun werde...habe die letzten jahre seine geburtstage immer organisiert weil er bei sowas immer faul und verplant war...habe seine freunde eingeladen, ne kleingkeit zu essen gemacht und ihm nen schönen abend damit gemacht, was er immer total scöhn fand...
naja ich weis nicht...mal sehen...seine neue würde davon nicht begeistert sein..aber das ist mir egal..
klar hat es auch mit anstand zu tun...2 wochen nachdem wir uns trennten starb seine oma, die wir vorher noch besucht hatten, das hat mich echt getroffen und ich weis wie sehr die familie drunter gelitten hat...habe dannn auch eine beileidskarte geschrieben und seine mutter hat sich sehr darüber gefreut, habe auch extra geschrieben, dass die trennung nichts daran ändert dass mir das mit dem tod der oma sehr leid tut...
ich denke schhon, dass ich ihm gratulieren werde in form einer sms, aber dann auch sehr sachlich und ohne jegliche emotionen...aber versuche von anfang nicht zu erwarten dass was zurückkommt.