58

Tagebuch meiner Trennungstage

Hoffnungsvoll20

Hoffnungsvoll20


457
1
900
Zitat von KBR:
Vor allem finde ich auch gut, dass Du Urlaub planst. Mir fehlt unter Corona-Bedingungen die Fantasie, was überhaupt sinnvoll zu planen wäre.


In unserem Betrieb wird im Vorjahr zum nächsten Jahr eine grobe Jahresurlaubsplanung zwecks Urlaubsvertretung erstellt. In dem Betrieb meines Jetzt-Ex war es auch so. Das ist völlig losgelöst davon, was man im Urlaub macht, hat halt nur Vertretungsrelevanz. Deshalb schrieb ich ja, ich plane die Urlaubstage nicht meinen Urlaub.
Innerhalb der Beziehung haben wir uns eben auch noch einmal abgestimmt, damit wir nicht getrennt voneinander Urlaub nehmen müssen.

Es war diesmal ganz entspannt meine Urlaubszeitwünsche in die Liste einzutragen - ich musste mich ja jetzt mit niemanden abstimmen aber trotzdem habe ich dabei natürlich noch an "alte Zeiten" denken müssen. So ist es mit den Gewohnheiten ....

Was die Pandemie und die Möglichkeiten betrifft kann wohl noch keiner genau sagen was, wann, wie möglich ist. Da sitzen wir alle im selben Boot.

16.01.2021 17:04 • x 2 #76


Freundin

Freundin


1726
1
4329
Zitat von Hoffnungsvoll20:
Ich wusste es - die Wochenenden werden die schlimmsten Tage sein.
Diese Tage haben wir immer gemeinsam verbracht und egal an was ich denke, was ich heute unternehmen möchte - es tut weh weil er nicht dabei ist. Jeder Gedanke erinnert mich gerade an ihn ...
Ich fühle mich sooooo einsam und alleine. Ständig steigen mir die Tränen in die Augen

Ich versuche jeden Tag etwas von euren Geschichten zu lesen, Schritt für Schritt, dein Anfang ist heftig !

19.01.2021 09:38 • #77



Tagebuch meiner Trennungstage

x 3


Hoffnungsvoll20

Hoffnungsvoll20


457
1
900
Zitat von Freundin:
Ich versuche jeden Tag etwas von euren Geschichten zu lesen, Schritt für Schritt, dein Anfang ist heftig !


Danke liebe Freundin für dein Verständnis auch außerhalb der PN

Der Anfang ist ja nun schon ü 1 Jahr her, also nicht mehr wirklich ein Anfang
Wenn der Knoten erstmal geplatzt ist sieht alles ganz anders aus in der Retroperspektive

19.01.2021 09:46 • x 2 #78


Freundin

Freundin


1726
1
4329
Aber klar, ich habe mich schon so an euch gewöhnt, will euch doch richtig zuordnen. Und da ich Abends immer meinen Crosstrainer besuche, oder der Alltagsgruppe antworte , komme ich zu nix!

19.01.2021 09:50 • x 1 #79


Hoffnungsvoll20

Hoffnungsvoll20


457
1
900
Zitat von Freundin:
Aber klar, ich habe mich schon so an euch gewöhnt, will euch doch richtig zuordnen. Und da ich Abends immer meinen Crosstrainer besuche, oder der Alltagsgruppe antworte , komme ich zu nix!


Macht doch nix, der Crosstrainer ist wohl auch der Interessanterere

19.01.2021 09:54 • x 1 #80


Hoffnungsvoll20

Hoffnungsvoll20


457
1
900
Zitat von Heffalump:
Wie du auch immer damit lernst umzugehen, dein Weg hilft dir am besten. Du kannst nicht in anderen Schuhen laufen


Ich habe diesen Satz aus einem anderen Thread geklaut und hier eingefügt - ich finde, er passt perfekt zu meiner Trennungsgeschichte.

Ich habe ein Jahr lang versucht, meine Trennung so verlaufen zu lassen, wie es überall geschrieben steht. Erst vernünftige Trennungsgespräche, dann blockieren, neue Telefonnummer, Nullkontakt, Umzug in eine andere Stadt ... das ganze offizielle Trennungsprogramm habe ich durchlaufen oder besser ausgedrückt DURCHLITTEN und dabei immer gefühlt, ich will diese Beziehung gar nicht (mehr), warum muss ich dann so leiden?

Erst nach "Zimtschnecke und Weihnachten" bin ich dann mal auf die Idee gekommen, etwas anders zu machen. Warum nicht einen Kontakt zulassen, wenn alles andere sich sowas von falsch anfühlt?
Ich habe den Kontakt wieder zugelassen.

Mein Jetzt-Ex ist nun nicht gerade zu meinem besten Freund motiert aber zu einem Freund schon ein bisschen. Meine Verliebheit ist wohl schon zu Beziehungszeiten erloschen, vermutlich schon bevor ich die Frage des Zusammenlebens mit einem eindeutigen "nein" beantworten konnte. Was zurück blieb waren ja immer schon die vertrauten Gespräche und die wirklich tollen Ausflüge und Gemeinsamkeiten, die wir erlebt haben. Das hat immer Spaß gemacht, hatte aber auch immer den Nebengeschmack einer Freundschaft und weniger die einer Partnerschaft.

Auch wenn mein Weg nicht der ist, den andere hätten laufen wollen, mir hat er Ruhe und Frieden und den Abschluss meiner Beziehung gebracht.
Ich bin endlich befreit und kann auch wieder glücklich in die Zukunft blicken!

Vielleicht macht es ja den einen oder anderen Mut, auch seinen eigenen Weg finden zu wollen und zu gehen. Denn Heffalump hat wirklich recht:

Dein Weg hilft dir am besten. Du kannst nicht in anderen Schuhen laufen

03.02.2021 07:22 • x 2 #81


Heffalump

Heffalump


15636
21687
Zitat von Hoffnungsvoll20:
"Zimtschnecke und Weihnachten"

Du wirst es nicht glauben, ich werde jedes Jahr dort zum Essen an Weihnachten eingeladen.

hat zwei Vorteile, ich muss nicht kochen und wir verbringen einen netten Abend zu dritt.

Wenn man sich ein Kind teilt, zum Teil jahrelang mit diesem Menschen verbracht hat, dann kann man auch mit ihm umgehen, wenn keine Liebe mehr da, wenn man den Liebeskummer überwunden hat - denn da zeigt man seinen Kindern - was alles möglich ist.

03.02.2021 09:41 • x 2 #82


Hoffnungsvoll20

Hoffnungsvoll20


457
1
900
Zitat von Heffalump:
Du wirst es nicht glauben, ich werde jedes Jahr dort zum Essen an Weihnachten eingeladen. hat zwei Vorteile, ich muss nicht kochen und wir verbringen einen netten Abend zu dritt. Wenn man sich ein Kind teilt, zum Teil jahrelang mit diesem Menschen verbracht hat, dann kann man auch ...


Wir haben nun keine gemeinsamen Kinder aber ich finde einen guten Umgang trotzdem wichtig. Wir haben ein gemeinsames Wohnumfeld und ich finde es schwierig, wenn man sich dann krampfhaft aus dem Weg gehen muss. Wir werden sicherlich auch noch öfter, ggf mit neuen Partnern aufeinander treffen. So funktioniert das Landleben bei uns. Wandergruppe, Sportverein, freiwillige Feuerwehr, Bürgerinitiativen ...

Ich habe meinen Jetzt-Ex auch noch bis letztes Jahr an einem Weihnachtstag zu seiner Exfrau begleitet. Die liegt nämlich nach einem Schlaganfall mit Hirnbluten als Schwerstpflegefall im Pflegeheim. Why not? Ist doch die Mutter seiner Kinder warum sollte er sich da rausnehmen müssen?

Hauptsache, man fühlt sich dabei wohl, dann ist es das Richtige!

03.02.2021 13:55 • x 1 #83




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag