MissLilly
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Ein Psychologe äußerte das mal so: Zwei Menschen kommen jeweils als Verbraucher zusammen und gründen dann gemeinsam eine Verbrauchergesellschaft. Im Laufe der Zeit (nach der romantisch überschwänglichen Phase, in der man glaubte endlich den Partner gefunden zu haben, der die Taschen voll von Glück hat) greift der eine dem anderen in Tasche und stellt fest:,, Mensch, da ist ja gar nix drin." Und der andere erwidert diese Geste und stellt dann selbiges fest: Oh, bei dir ist ja auch nix drin." Beide haben also ein Hemd an mit großen Taschen, aber bei beiden ist nix drin (also nicht das was sie jeweils gesucht haben und glaubten vom anderen zu bekommen ) und diese Erkenntnis ist dann sehr enttäuschend. Und genau dieser Enttäuschung wird dann auf unterschiedliche Weise Luft gemacht. Leider schaffen es aber nur die wenigsten sich selbst einzugestehen, dass letztlich auch sie selbst nichts in den Taschen haben! Schnell muss dieses Defizit durch einen entsprechenden Ersatz kompensiert werden, anstatt an sich selbst zu feilen und zu schauen ob nicht auch die Möglichkeit besteht, seine Taschen auf eine andere Art zu füllen. Zum Beispiel dadurch das man die Mühe auf sich nimmt, arbeiten geht und damit authentisch das einzubringen vermag was man selbst auch tatsächlich bereit zu geben ist und auch kann!
