juliet
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meine erste Nacht im neuen Haus.
sie war keineswegs schlechter als die Nächte im gemeinsamen Zuhause seit der Trennung.
ich fühle Schmerz, intensiven schmerz, aber dieser wirft mich in diesem Moment gerade nicht um.
ich finde Trost in einem Mix verschiedener Maßnahmen:
hier lesen und schreiben, andere trösten, mich lieben Menschen offenbaren, vor / mit ihnen weinen und gehalten werden, meine Gedanken mit aller Kraft von ihm und was er jetzt gerade denkt und fühlt, abzuwenden (die schwerste Aufgabe überhaupt), kreativ sein, aktiv das loslassen üben, Rituale dafür durchführen, meine Hunde, mein inneres Kind trösten, und auch durchaus viel nachdenken, gut zu mir selbst sein, Dinge regeln.
ich hoffe, dass auf diese Weise der weg zurück vom puren überleben zum Leben ermöglicht wird.
ich merke auf jeden Fall, dass die Intensität des Schmerzes minimal nachgelassen hat, jedenfalls im Moment. ich werde wieder weinen. das ist mir klar. das passiert meist dann, wenn ich meinen Gedanken erlaube, an die Vergangenheit sowie an die Wünsche u Träume für die Zukunft zu denken, die geplatzt sind.
ich bin so dankbar für dieses Forum. ich kann es nicht ausdrücken, wie sehr.
ich vertraue darauf, dass ich eines Tages wieder Boden unter den Füßen zurückbekommen werde.
ich kann es derzeit noch nicht glauben, ich tappe da einfach den vielen erfahrenen Lotsen hinterher, die hier mutig voranschreiten und uns ermutigen, weiterzugehen!
euch allen eine gehörige Portion Kraft.

