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Trauer in der Nacht - kann nicht schlafen

lalelu26
Da sagst du was. So hab ich das noch gar nicht gesehen, aber du hast tatsächlich recht.
Dieses Bereuen hätten wir gern für unser Selbstwertgefühl. Aber was würden wir damit anfangen?
Ihn zurück nehmen? Dafür ist zu viel passiert.
Was habt ihr denn jetzt für ein Verhältnis?

#2536


B
Zitat von lalelu26:
Da sagst du was. So hab ich das noch gar nicht gesehen, aber du hast tatsächlich recht.
Dieses Bereuen hätten wir gern für unser Selbstwertgefühl. Aber was würden wir damit anfangen?
Ihn zurück nehmen? Dafür ist zu viel passiert.
Was habt ihr denn jetzt für ein Verhältnis?



Leider ein sehr gutes. Wir wohnen noch bis Ende Juni zusammen (seit 5 Jahren und mit gemeinsamen 2-jährigem Sohn) wir funktionieren perfekt als Familie, es fehlt nur die Paarebene. Bisher haben wir auch oft gekuschelt und Intimitäten ausgetauscht. Nachdem vieles andere Licht kam, kann ich das nicht mehr. Fühle mich aufgrund dem fehlenden Vertrauen unwohl und kriege die Bilder nicht aus dem Kopf. Ich hänge leider zu sehr an der Vorstellung einer perfekten Familie und würde zurück gehen, obwohl ich weiß das es nicht funktionieren würde.
Entferne ich mich, zieht er mich emotional zurück (redet von Neuanfang) und gehe ich auf ihn zu, blockt er ab (will keine Beziehung führen).

#2537


A


Trauer in der Nacht - kann nicht schlafen

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Ann_88
Ja es wäre für das Selbstwertgefühl....das er merkt das er einen Fehler gemacht hat....aber ich denke nicht dass das bei meinem Ex passieren wird...er wird nicht bereuen.

Ich würde ihn aus jetziger Sicht auch nicht mehr zurück nehmen....dafür hat er mich zu sehr verletzt indem er mich belogen, betrogen und gedemütigt hat.

#2538


juliet
guten Morgen, ihr Lieben

warum müssen die verlassenden eigentlich immer a*** sein?
Das verstehe ich nicht, dass hier immer wieder infrage gestellt wird, ob der verlassende uns überhaupt je geliebt hat und wieso er / sie nur so sein könne...
hilft uns das weiter? Mir jedenfalls nicht.
klar, Wut ist ein notwendiger Bestandteil der Ablösung, aber mit etwas Distanz betrachte ich die Sache heute anders :

Der Punkt ist doch, dass der verlassende und der verlassene Partner an sehr unterschiedlichen Stellen im Prozess der Beziehung stehen ! Fakt ist, der verlassende hat sich längst entliebt. und damit einhergeht auch, dass er sein Leben bereit ist, wieder ohne uns in den Griff zu bekommen und das höchstwahrscheinlich viel schneller schafft als wir! Das heißt, ein neuer Partner, Lebensglück, Urlaub, all diese positiven Dinge, die uns das Herz brechen

Ob Der Verlust der Liebe nun über Nacht geschah oder über einen schleichenden Prozess, ist dabei doch nachrangig .
wichtig zu verstehen ist doch nur, dass dieser Mensch uns nicht mehr so liebt, dass er mit uns eine Beziehung führen kann und will, so wie er es am Anfang garantiert beabsichtigte .
vielleicht mag es Ausnahmen geben, menschen, die mit dem Vorsatz mit uns eine Beziehung eingehen, um uns weh zu tun. Aber ich glaube, das ist-wie alle Persönlichkeitsstörungen-die Ausnahme !

in den weitaus meisten fällen wird es doch so sein, dass der verlassende irgendwann feststellt, dass es einfach nicht mehr reicht. Wie soll er/sie sich dann verhalten? Idealtypisch wäre es natürlich, bereits in diesem Prozess Empathie aufzubringen und ausreichend mit uns zu kommunizieren. Aber wer kann das schon? Wenn ich mich umschaue, stelle ich in allen Lebensbereichen fest, dass Menschen einfach oftmals/meistens nicht hinreichend kommunizieren können, um Missverständnisse und Kummer zu vermeiden .
warum sollte das in Beziehungsdingen anders sein?
also nochmal: was soll der Partner, der sich entliebt hat, tun ?
uns an die Hand nehmen und mitfühlend mit uns umgehen, bis auch wir uns entliebt haben, Monate lang an unserer Seite sein, immer wieder Hoffnung schüren, Rede und Antwort stehen, schmerz und Trauer verursachen und dabei selbst leiden?
ich bin davon überzeugt, dass die allermeisten verlassenden diese Trauer und den Schmerz auch durchmachen, aber es liegt bereits in der Vergangenheit, während wir plötzlich und unerwartet mit der vollen Wucht dieser Emotionen konfrontiert werden !
Der verlassende ist doch oft schon längst an einem Punkt, wo er wieder bereit ist, sich dem Leben OHNE UNS zu öffnen. so ist er aber garantiert am Anfang unserer Beziehung nicht angetreten. Das hat sich entwickelt! und das ist nicht a***ig, sondern irgendwie normal, wenn man es von außen betrachtet !
ist jemand nur ein a*** , Weil er uns nicht mehr liebt? Daraus zu schließen, er hat uns nie geliebt, ist für mich absolut unlogisch !

aber durch das entlieben ( was, wie ich fürchte, zu jedem Zeitpunkt einer Beziehung passieren kann, so traurig es ist ) kommt es aus meiner Sicht, dass viele dann schon parallel einen anderen Partner sich warmlaufen lassen, und hübsch geschmeidig von einer in die andere Beziehung gehen.
Mir ist das auch geschehen, es war extrem schmerzhaft, u ich will das nicht beschönigen. Ich kann es nur einfach heute besser verstehen, weil dieser Prozess der Trauer und der Ablösung, den hier viele Schreiber dem Verlassenden absprechen, aus meiner Sicht beim Verlassenden garantiert AUCH da war, nur leider für uns unbemerkt !
nun stellen wir uns doch einfach einmal vor, ein Mensch, den wir nicht (mehr / genug) Lieben, leidet wie verrückt und möchte deutlich mehr von uns als wir geben können. stellen wir uns vor, wir haben kein Gefühl mehr für den anderen. Und dieser jemand sitzt uns gegenüber und weint und bettelt und hofft und bangt und leidet .
wie verhalten wir uns? Können wir wirklich von uns behaupten, dass wir idealtypisch genau das tun würden, was in irgend einem imaginären Lehrbuch steht, dem verlassenen Partner genau das geben, in SEINEM Tempo, was er/sie braucht? Wer glaubt daran? Ich jedenfalls nicht.
ich selbst habe auch schon einmal verlassen, der Mann hat furchtbar gelitten, mich extrem bedrängt, sich erniedrigt.... und obwohl ich ihm die Entscheidung letztlich in einer gemeinsamen therapeutischen Sitzung mitteilte, war die Trennung dann extrem dramatisch. Ich erinnere mich daran, dass er irgendwann in Unterwäsche am helllichten Tag schreiend und weinend hinter mir auf der Straße herlief, als ich meine letzten Sachen holte, und meinen Namen brüllte .... das werde ich nie vergessen! KS war da das Beste, und ich garantiere euch, dass ICH da natürlich das a**** war - logisch! subjektiver Sicht schon, aber bin ich das tatsächlich?

ich konnte zu dem Zeitpunkt überhaupt kein mitgefühl mehr aufbringen, Das war in den Monaten davor schon längst aufgebraucht.
dennoch hatte ich diesen Mann auch mal geliebt, und wollte mit ihm sicherlich auch etwas ernsthaftes entwickeln. Schließlich habe ich ihn auch geheiratet !

Von daher, mir hilft dieses Verständnis für die verlassenden. Sie sind auch nur Menschen und nicht perfekt. Ich habe auch sehr gelitten unter der Verlogenheit und Feigheit meines Partners....
dennoch hat mir das Verständnis für diesen Menschen mit seinen Grenzen geholfen, mit dem Schmerz klarzukommen.
vielleicht hilft es euch auch, wenn ihr euch einfach vorstellt, dass der verlassende Trauer und Schmerz schon längst durch gemacht hat, leider ohne dass wir es bemerkt haben !
und Mechanismen, den Schmerz zu betäuben, gibt es natürlich viele. wenn da ein neuer, frischer Partner daherkommt, der dem sich ablösenden Partner den siebten Himmel verspricht- werden viele eben die Möglichkeit wahrnehmen, anstatt sich mit dem Schmerz auseinanderzusetzen

x 2 #2539


Ann_88
Aber man braucht nicht lügen oder betrügen...so seh ich das halt...
Die Sache mit dem schmerz ablösen durch eine neu Partnerschaft....ich verstehe nur nicht wie man das kann...am selben Tag mit "ihr" schlafen und mir vorher noch schreiben das er mich liebt und das er mich lieb hat mehr als ich denke...(wir waren du dem Zeitpunkt noch zusammen)

x 1 #2540


B
Zitat von Ann_88:
Aber man braucht nicht lügen oder betrügen...so seh ich das halt...
Die Sache mit dem schmerz ablösen durch eine neu Partnerschaft....ich verstehe nur nicht wie man das kann...am selben Tag mit "ihr" schlafen und mir vorher noch schreiben das er mich liebt und das er mich lieb hat mehr als ich denke...(wir waren du dem Zeitpunkt noch zusammen)


Das wirst du nie verstehen können. Er hat mit ihr und mir am selben Tag geschlafen und kann mir nicht erklären warum. Wir wollen immer unsere Fragen beantwortet haben. Vorallem die Frage "warum". Diese Antworten wirst du nie bekommen. Irgendwann möchtest du das auch gar nicht mehr. Es hilft auch nicht, alles zu verstehen. Glaub mir...

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Ann_88
Zitat von Bobbys_Mummy:
Zitat von Ann_88:
Aber man braucht nicht lügen oder betrügen...so seh ich das halt...
Die Sache mit dem schmerz ablösen durch eine neu Partnerschaft....ich verstehe nur nicht wie man das kann...am selben Tag mit "ihr" schlafen und mir vorher noch schreiben das er mich liebt und das er mich lieb hat mehr als ich denke...(wir waren du dem Zeitpunkt noch zusammen)


Das wirst du nie verstehen können. Er hat mit ihr und mir am selben Tag geschlafen und kann mir nicht erklären warum. Wir wollen immer unsere Fragen beantwortet haben. Vorallem die Frage "warum". Diese Antworten wirst du nie bekommen. Irgendwann möchtest du das auch gar nicht mehr. Es hilft auch nicht, alles zu verstehen. Glaub mir...


Ja irgendwann wird es mir egal sein....irgendwann wird es mir nichts mehr ausmachen

#2542


Ann_88
Aber es tut trotzdem weh...wenn mit einem so umgegangen worden ist....und diesen Menschen dann jeden Tag (unter der Woche) einmal sehen zu müssen...ist auch nicht hilfreich dabei...

Ich würde gerne wissen was in seinem Kopf vorgeht....aber es würde nichts an der jetzigen Situation ändern... ich werde es schaffen ...das es mir irgendwann egal sein wird....

x 1 #2543


Sway82
Zitat von EEBär:
@mondregenbogen

willst Du meins sein, hahahahaha

ja, natürlich schaffe ich das irgendwie. Ich werde sofort berichten, was passiert ist und wie es mir geht. Sofort. Und ich hoffe Du und alle anderen sind da für mich.


Wir werden alle da sein! Wo sollten wir an diesem Tag sonst sein, wenn du uns hier brauchst?

x 4 #2544


E
DAAAANKE, ihr seid alle ganz toll Smile

x 2 #2545


E
Hallo alle Zusammen,

ich denke mal wieder nach.

Wir halten jetzt mal ein wenig die Fakten fest:

Wir denken permanent an die schönen Zeiten, die wir mit unseren Expartnern hatten und es lässt uns nicht los unser ganzes Leben ob Tag oder Nacht kreist nur um diese Erinnerungen. Schöne Zeiten, Urlaub, Kinobesuche, Musicalbesuche, Spaziergänge, Essen gehen, auf dem Sofa Chips essen, feiern gehen zusammen, trauern um einen Menschen zusammen, alles Erinnerungen an diese doch so fabelhafte und perfekte Beziehung und verstehen überhaupt nicht, warum sich diese Mensch von uns getrennt hat. Es war doch alles so schön.

Egal aus welchen unterschiedlichen Gründen hier im Forum wir verlassen wurden. Die eine Person wurde verlassen, weil zu wenig Liebe, die andere, weil zu viel Liebe und die äußeren Umstände den Tod der Beziehung brachten, der nächste wurde verlassen, weil der Ex plötzlich lieber mit jemand anderen zusammen sein will. Der nächste wiederum, weil er Bindungsängste hat, wieder ein anderer wurde verlassen, weil der Ex Verlustängste hat, usw, usw.

Ich bin ja nun schon älter als die Meisten hier. Es ist nicht meine erste Trennung, es ist auch nicht das erst mal, dass ich getrennt wurde. Ich selbst habe 2 mal nach langen Beziehungen die Trennung vollzogen. Ich weiß, was danach passiert.

Ich habe auch mit meinen anderen Partnern tolle Urlaube, fabelhafte Urlaube gehabt. Ich habe auch mit meinen vorherigen Partnern Zukunftspläne bis ins hohe Alter gehabt. Ich habe auch mit ihnen wunderbare Momente, einzigartige Momente erlebt, die wir beide nie vergessen werden, auch traurige Momente, die verbinden. All' diese Dinge, die eine Beziehung ausmachen hatte ich mit den Partnern davor auch. Es gibt tausend Fotos, Kuscheltiere, Geschenke ordentlich in Kartons verpackt, Erinnerungen, die man damals weg getan hat.

Unser Herz oder Gehirn oder was für ein Teil auch immer im Körper gaukelt uns im Moment vor, die/der letzte Ex war das Non plus Ultra. Nur mit ihm/ihr kann man sich eine Zukunft vorstellen und vorstellen in Frieden und Zufriedenheit alt zu werden. Mit den anderen Partner wollte ich genau das gleiche. Nur die jetzige Ex ist die Liebe überhaupt, man hatte das Gefühl angekommen zu sein, Hatte ich bei den anderen auch. Mit der ExEx hatte ich sogar vor 7 Jahren eine gemeinsame Wohnung gekauft, denn wir bleiben ja für ewig zusammen - ich habe sie nach 10 Jahren verlassen, egal aus welchem Grund.

Aber jetzt ist alles ganz anders. Meint ihr nicht, wir idealisieren hier die letzte Beziehung oder ist es nur ein Streich unseres Gehirns oder irgendwelcher Hormone oder so etwas? Genau diese Beziehung wollen viele hier wiederhaben und wenn er/sie sich meldet, dann starten wir eventuell einen Neuanfang. Warum? Denken alle es wird dann alles gut? Nur weil derjenige wieder da ist? Ist es vielleicht nicht doch so, dass irgendwas einem Part der Beziehung gefehlt hat? Ich bin nach meinen Trennungen auch wieder glücklich geworden, es hat gedauert, aber ich habe nie einer Partnerschaft nach getrauert, am Anfang schon, aber dann irgendwann nicht mehr. Irgendwann kam ein neuer Partner, auch wenn er meine Vergangenheit nicht zu 100% teilen konnte, wie auch, wurden wir glücklich. Es gab eine neue Vergangenheit und eine neue Zukunft.

Jede Partnerschaft ist unterschiedlich, die eine passt besser als die andere, wenn ich all' das haben wollte, was ich will, müsste ich mir meinen Partner zusammen basteln, das wäre sehr aufwendig und wohl kaum zu bewältigen.

Wir trauern, weil uns recht plötzlich etwas weggerissen wurde, das ist wie eine Amputation. Die Gewohnheiten sind weg. Zusammen kochen, ausgehen, Filme angucken, frühstücken, lachen, weinen, rumalbern, ärgern, kitzeln, andere Leute treffen, kuscheln, zusammen putzen, zusammen baden gehen, Frühstücksbrote schmieren, Abenteuer erleben, Urlaube planen und machen, Sekt trinken, Kaffee trinken, neue Getränke mixen, Whatsappen schreiben und erhalten, Liebesschwüre hören, Zärtlichkeiten, usw.

All' das wurde uns von einem auf den anderen Tag entrissen. Und kein Ersatz in Aussicht! Es ist normal, dass wir krank werden, dass wir Grübeln, dass wir gar nichts verstehen, tausend Fragen haben, schlecht träumen, wenig Essen, zu viel Rauchen, etc. Weil wir auch erst mal krank sind. Es ist die Sehnsucht nach diesen Dingen, die uns krank machen, weil es schön ist, jemanden an seiner Seite zu haben, der einen liebt, zuhört, auffängt mit einem redet. Jetzt sind wir erst mal allein, allein, allein, allein, allein.

Aber es geht weiter und das verspreche ich jedem von Euch und ich vertraue meiner Erfahrung, die ich gemacht habe. Ich trauere doch nur, weil 1. mein Ego verletzt wurde und 2. weil meine Zukunftspläne zerstört wurden und 3. weil ich alleine bin und bei einigen 4. ich schon wieder ersetzt wurde (also eigentlich Punkt 1).

Die schönen Dinge dies Lebens aber kann ich auch mit einem anderen Partner erleben und teilen, ich muss nur geduldig sein und natürlich offen für etwas Neues sein, das ist klar. Das braucht ein wenig Zeit. Aber nur 1 mal im Leben lieben, es tut mir leid, ich kenne das nur aus Hollywoodfilmen und ich glaube da nicht mehr dran. Sicherlich gibt es solche Paare, kein Thema, aber in der heutigen Zeit eher selten, wenn ich mir da die Statistiken anschaue. Alles ist schnelllebiger, die Bedürfnisse höher gesteckt, alle sind anspruchsvoller. Früher in klaren Rollenverteilungen war es vielleicht anders, weil man nichts anderes kannte, aber heute sind die Ansprüche doch anders.

So, das war mein Wort zum Samstag. Ich bin jetzt bei den Nachbarn, die bereits seit 25 glücklich miteinander eine offene Ehe (auch eine Variante) pflegen.

x 9 #2546


Büggel
@EEBär

ja es stimmt mit Sicherheit, wenn ich über die Dinge nachdenke.
Sicher fehlt mir der Mensch, die Vertrautheit und die nähe. Auch wenn ich es mir wünsche wenn ich vor der Situation stehen würde weiß ich nicht ob ich das auch wieder machen würde, denn dafür ist vieles passiert, an bösen Worten oder taten und das bleibt im Hinterkopf.
Es ist schon komisch fehlt mir jetzt diese Person oder nur ein Mensch mit dem ich diese schönen Dinge erleben kann?

kopf gegen die wand

x 1 #2547


S
Sehr schön geschrieben u auf den Punkt gebracht. Man muss versuchen zu versachlichen. Das ist nur eben nicht so einfach wenn man eben noch tiefgreifend geliebt hat o sogar immer noch liebt. Liebe ist eben nicht sachlich. Ich finde mich trotzdem sehr gut wieder in diesem Text: Ich trauer, weil ich alleine bin u einfach ersetzt wurde. Das tut sehr weh.

Ich frage mich aber auch unentwegt: Was würde ich sagen, wenn ich sie am Dienstag wiedersehe u sie mir sagen würde "Es war alles ein riesengroßer Irrtum...ich liebe dich u möchte mit dir zusammen sein..." Es wird nicht passieren, sie hat andere, größere Ziele. Aber trotzdem muss ich zugeben, dass ein kleiner Funken dieser Hoffnung da ist. Und dann? Was würde ich sagen? Kann man so eine Beziehung noch ernsthaft u unbefangen angehen, wenn man derart verletzt u enttäuscht wurde? ich weiß es nicht. Vll täuschen wir uns in unserem Liebeskummer tatsächlich alle u wollen etwas zurück haben, was es nie mehr geben kann. Wir klammern uns an die Zeiten, in denen unsere Liebe noch wunderschön u unbeschwert war....

x 1 #2548


lalelu26
@EEBär
DANKE.

x 1 #2549


Sway82
@EEBär
Du hast absolut Recht mit dem was du schreibst. Diese Gedanken geben mir Mut, in meinem Leben weiter zugehen. Es war schön so wie es mal war. Ich liebe sie immer noch. Aber irgendwann tut diese Liebe nicht mehr weh. Und dann freue ich mich auf das Leben mit einer andere Partnerin an meiner Seite.
Ich danke dir! Ehrliche und wahre Worte....

x 1 #2550


A


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