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Trauma, Traumaübertragung und Traumafolgestörung

S
🔁 Video geteilt von Scheol:

x 1 #781


B
Wie erkennt man eigentlich Trauma bzw. Traumafolgestörung

#782


A


Trauma, Traumaübertragung und Traumafolgestörung

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S
Zitat von BeginnNeu:
Wie erkennt man eigentlich Trauma bzw. Traumafolgestörung


Die meisten vermutlich kaum bis gar nicht vermute ich.

Ärzte nehmen sich zu wenig Zeit und werden eher Symptome behandeln. Wenn man sich aber Zeit nimmt , und nach / abfragt , dann kommt man meist auf ein anderes Ergebniss wo das Problem Ursprünglich herkommt.

auch hat man oft meine Therapeuten die sich damit auskennen.

Vor 5 Jahren ca. gab es sehr weniger Therapeuten die eine toxische Beziehung als Ursprung für eine komplexe ptbs erkannt haben.

Verena König hat ein Buch raus gebracht „ bin ich traumatisiert“….. das könnte helfen.

die meisten sind verwundert was es alles für Trauma gibt und durch was man Traumatisiert werden kann.

wenn man sich allein mal de Freeze Modus anschaut , was für ein Verhalten darunter fällt , erkennt man so einige die in einem funktionieren freez Modus sind.

x 2 #783


B
Danke @schoel,
mit geht es nicht um Beziehungstrauma.
Mir sind andere Dinge passiert, was ein Trauma verursacht hat...
Ich selbst bin in der Trauma Ambulanz neuerdings.

x 1 #784


M
Zitat von Scheol:
Freeze Modus



Kannst Du den mal kurz erklären ?

#785


M
Gefunden!:

Der Freeze-Modus ist eine unwillkürliche Überlebensreaktion des Nervensystems, die bei Trauma oder Überlastung einsetzt. Der Körper schaltet in eine Art Erstarren, um Schmerz oder Bedrohung zu dämpfen. Betroffene „funktionieren“ zwar oft äußerlich, fühlen sich aber innerlich taub, blockiert und emotional abgeschnitten.Dieser Schutzmechanismus rettet in Gefahrensituationen das Leben, kann aber bei einem Trauma zum chronischen Muster werden. Man unterscheidet meist zwischen zwei Ausprägungen:Hyperfreeze: Das System ist gleichzeitig alarmiert (hohe Anspannung) und wie gelähmt.Hypofreeze (Shutdown): Der Körper fährt die Energie drastisch herunter. Dies führt zu starker Antriebslosigkeit, Schläfrigkeit, innerer Leere oder Dissoziation.
(Dr. Google)

#786


B
Zitat von BeginnNeu:
Danke @schoel,
mit geht es nicht um Beziehungstrauma.
Mir sind andere Dinge passiert, was ein Trauma verursacht hat...
Ich selbst bin in der Trauma Ambulanz neuerdings.

Wäre es für dich ok @schoel mir über PN bei Zeiten zu antworten.
Ich habe meine guten Gründe, deshalb die Anfrage.

Gruß

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S
Zitat von BeginnNeu:
Wäre es für dich ok @schoel mir über PN bei Zeiten zu antworten. Ich habe meine guten Gründe, deshalb die Anfrage. Gruß

Du kannst mir gerne deine Geschichte schreiben und dann kann ich meine Vermutung äußern ob da was sein könnte.

das haben schon einige getan in der Vergangenheit.

x 1 #788


S
Die meisten kennen den Freeze , den Zustand des erstarrens aus Filmen, wo du Person nur noch starrt und nicht ansprechbar ist.

Es gibt aber auch den funktionalen Freeze Zustand.

Wenn z.b. ein nahe Angehöriger massiv gepflegt werden muss , kann es sein das man in diesen Modus kommt.


Professor Franz Ruppert , äußerte Anfang 2020 das die Coronazeit eine traumatisierende Zeit ist.
Damals dachte einige , der übertreibt nun. Dachte damals auch na , alles kann man ja nun nicht als Trauma sehen.

Die Grundlage für Trauma ist ein subjektive Empfinden einer Situation gegenüber , wo sich die Person stark Ohnmachtig der Situation fühlt oder sich in der Existenz bedroht fühlt.

Wenn man sich die Menschen auf der Straße in der Bahn im Bus ansieht . Sind viele maskenhaft , Starr funktional.

[ Das aggressive müsste der Fightmodus sein. Professor Ruppert sagte in einem Vortrag , wenn alle Menschen ihre Trauma bearbeiten würden , würde es keine Kriege mehr geben ]


***
Ein funktionaler Freeze-Zustand (Functional Freeze) ist ein unbewusster Schutzmodus des Nervensystems. Er tritt ein, wenn das Gehirn Überforderung oder Gefahr registriert, aber weder Kampf noch Flucht möglich sind. Betroffene funktionieren im Alltag, sind aber innerlich wie "eingefroren".

3 Kernmerkmale des Zustands
Äußere Fassade vs. innere Leere: Sie erledigen Pflichten, den Haushalt oder die Arbeit zuverlässig. Innerlich fehlt jedoch die emotionale Präsenz oder es herrscht eine Art "Autopilot".

Körperliche Erstarrung: Das Nervensystem dämpft Aktivität und Emotionen. Es kann zu emotionaler Taubheit, Wortfindungsstörungen oder extremer Erschöpfung kommen. [1]
Chronische Stressantwort: Der Körper verharrt in einer leisen Schockreaktion. Dies ist keine Charakterschwäche, sondern ein erlerntes Überlebensmuster, das in der Vergangenheit sinnvoll war.


Wege aus der Erstarrung
Da der Körper Schutz sucht, helfen Druck und Selbstoptimierung oft nicht weiter. Der Weg aus dem Freeze-Modus konzentriert sich darauf, dem Nervensystem Sicherheit zu signalisieren:
Kleine Bewegungsimpulse: Sanftes Dehnen, Schultern kreisen oder bewusstes Abrollen der Füße holt den Körper ins Spüren zurück.
Erdung: Mit den Füßen festen Druck auf den Boden ausüben und den Kontakt zu festen Oberflächen spüren.
Mikro-Pausen: Aufgaben in winzige, kontrollierbare Schritte unterteilen.

Hinweis: Wenn dieser Schutzmechanismus chronisch ist, kann eine traumasensible Therapie helfen, die Balance zwischen Sicherheit und Aktivierung wiederzufinden.

Ausführlichere Perspektiven und Erklärungsansätze finden sich beispielsweise im Artikel über die Freezing-Reaktion der Psychosozialen Spitex oder in Beiträgen über Functional Freeze bei Desired.

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x 2 #789


Aina
🔁 Video geteilt von Aina:

#790


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