Ehemaliger User
Gast
Zitat:Hm..., Mut! Der bedeutet doch, ich müsse ordentlich auf den Tisch hauen, mir MEIN Reich (das Haus zu 50 Prozent) zurückerobern und meiner Frau ein Ultimatum stellen.
ENTWEDER - ODER!
Ich sehe das etwas anders. Ich sehe es so, daß zum "eigenen Leben leben" dazugehört, daß man sich selbst auch mal über den Partner stellen kann. Das muß garnichts mit der "Faust auf den Tisch" zu tun haben.
Du brauchst auch nichts zurückzuerobern - vorerst zumindest nicht (mal abgesehen von Deinem Ego)...
Du sollst nur Dein Leben leben, mit weniger Abhängigkeit von EINEM Menschen, ohne "Ausschließlichkeits-Gefühle" für den Partner. Der Schmerz entsteht ja, weil man sich ein "mögliches Auseinandersein" garnicht vorstellen will, dem auch garnicht zustimmen will. Festhalten an Bewährtem... egal zu welchem Preis.
Ich hab Dir schonmal geschrieben. Du kannst gerne hoffen. Von mir aus auch 30 Jahre lang oder länger. Thilde versetzt Dich nur "gedanklich" in eine Situation, die auf Dich warten könnte. Meiner Meinung und Erfahrung nach ist das auch nicht allzu unwahrscheinlich. Und freundet man sich mit dieser Situation mal an, fängt man auch langsam an, seinen eigenen Weg zu gehen (ich weiß um den Schmerz dabei).
Kurioserweise - und das deutet Thilde auch an - wirkst Du - wenn überhaupt - meist eher dann auf Deine ehemalige Partnerin.
Wenn der Uranus auf einmal so komische Flausen im Kopf hat. Er plant auf einmal ein Wochenende, einen Urlaub ohne die heißbegehrte Partnerin, er plant eine Zukunft ohne sie, er kann sich eine solche auch sehr konkret vorstellen...
Tja, dann wirds brenzlig für die "Selbstverwirklicherin" - falls noch etwas brennt.
Du wirst natürlich Deinen Weg weiter gehen, Du mußt auch Deinen eigenen Weg finden, klar. Es geht nur darum, Dir den Gedanken, daß ein Leben ohne einen Partner möglich ist, einzubläuen. Es kann Dir nämlich passieren, daß genau das eintrifft. Gruß, Gerd