Liebe @Maura
vielen Dank für deine Rückmeldung.
Da kann ich einfach nur sagen "Wow" , alle Achtung.
Was du alles schon geregelt hast in dieser kurzen Zeit finde ich einfach nur Bemerkenswert.
Die meisten die ich kenne und da schließe ich mich ein, hoffen erstmal das der Partner, die Partnerin den "Fehler" einsieht, sich eines besseren belehrt und wieder reumütig zurückkehrt.
Aus heutiger Sicht rate ich jedem es konkret so zu machen, wie du es durchgezogen hast.
Direkt Anwalt aufsuchen, dass hoffentlich schlechte Gewissen ausnutzen, denn das klappt nur eine kurze Zeit, Scheidungsfolgevereinbarung beim Notar aufsetzen mit den Punkten die einem wichtig sind und danach langsam heilen.
Das meiste hast du bereits durchgezogen, auch wenn das mit dem heilen bestimmt noch Zeit benötigt.
Ich gratuliere dir dazu.
Unsere Anwältin hat damals übrigens gesagt, dass ein Verzicht auf Unterhalt nur in Härtefällen vom Gericht bei der Scheidung gekippt wird, sollte der in der Vereinbarung mit aufgenommen sein. Bei gleich hohem Einkommen sollte das aber kein Problem darstellen.
Die meisten unterschätzen zu Anfang einer Trennung, wieviel Energie in die wirtschaftliche Trennung fließen kann, wenn man sich nicht einigt. Nach der Unterzeichnung unserer Vereinbarung beim Notar ist mir so eine große Last von den Schultern genommen worden. Es war einfach befreiend und das war mein Start in mein neues Leben.
Noch ein paar Anmerkungen zu Deinem Beitrag.
Zitat von Maura: Schlampenmobil
Das darfst du durchaus sagen
😉, wenn dir danach ist.
Zitat von Maura: Er hat in der Zeit bis zum Auszug einige Male durchblicken lassen, dass er mich nicht unterstützt mit den Kindern, sollte ich nicht nach seiner Pfeife tanzen.
Ich denke gerade ein solches Verhalten zeigt ja, dass du alles richtig gemacht hast mit der Vereinbarung beim Notar.
Zitat von Maura: Wegen des Kindesunterhalts habe ich eine Beistandschaft beim Jugendamt beantragt.
Ich denke auch hier wird er sich zweimal überlegen den Unterhalt für die Kinder eigenständig zu kürzen oder mal nicht zu zahlen. Das hast du klasse gemacht, oder meint er etwas anderes mit Unterstützung verweigern?
Zitat von Maura: Es tut mir weh, einen Teil meiner Familie (seine Familie) zu verlieren
Das war auch ein großer Punkt bei mir. Meine Ex hat alles, wirklich alles versucht mich bei ihrer Familie raus zu kicken. Letztendlich ist es ihr nicht gelungen. Bis auf wenige Ereignisse (z. B. Weihnachten), werde ich weiterhin zu allen Familienfeiern eingeladen und gehe gerne dorthin. Meine Ex schaut mich auch heute noch mit dem
A rsch nicht an. Sie fühlt sich wirtschaftlich benachteiligt.
Thema Freundeskreis : Schön das dieser nicht weg bricht. Ich habe das leider anders erlebt.
Thema Kinder : Schön das eure Kinder auch weiterhin Kontakt zum Vater haben. So traurig auch die ganze Sache ist, bin ich der Überzeugung, dass die Kinder, Mama und Papa brauchen. Irgendwann werden die Kinder ihrem Vater schon sagen, wie sie sein Verhalten gefunden haben.
Die Kinder werden aber auch wissen, dass sie eine unglaublich starke Mutter haben, auf die sie sich zu 100% verlassen können. Kinder werden das nie vergessen.
Meine brauchten auch eine gewisse Zeit um wieder Kontakt zur Mutter aufzubauen. Heute klappt das ganz gut und ich freue mich für sie.
Ein besonderes Lob möchte ich deiner anwaltlichen Unterstützung aussprechen. Dich direkt zum Notar zu schicken war einfach nur klasse. Das machen leider die wenigsten.
Du machst mir einen sehr aufgeklärten und aufgeräumten Eindruck und ich denke, dass wir uns hier keine allzu großen Sorgen um dich machen müssen, zumindest keine wirtschaftlichen.
Wenn das alles geregelt ist, wird die eigentliche Scheidung nur noch ein formaler Verwaltungsakt, der nach 15min im Gericht seine Ende finden wird.
Wie ich schon schrieb, jetzt musst du nur noch heilen. Lass dir dazu die Zeit die du benötigst. Jeder geht hier in seinem eigenen Tempo.
Es ist nicht einfach sein Leben 2.0 neu zu beginnen, aber da kommt noch soviel schönes für dich.
Ich wünsche dir weiterhin alles Gute auf deinem Weg.
Gruss aus dem Rheinland