HerrZ
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Linus,
meine Ex-EF ging damals (nach Auffliegen ihrer Affäre) mit den Worten "mir muss es gut gehen, damit es den Kindern gut geht".
Ich bin da sicher empfindlich, weil sie danach wenig bis nichts tat, damit es den Kindern eben gut ging. Ein gesunder Egoismus ist gut und wichtig, doch die Kinder haben niemanden der für sie eintritt. Die sind einfach mal drauf angewiesen, dass Menschen mit ihnen ordentlich und möglichst behutsam umgehen. Denn wenn es die Eltern nicht tun, dann bleiben irgendwann nur noch Therapeuten, Wohngruppen, Psychiatrien, das Jugendamt und das Familiengericht. Und genau das war der Weg, der ihnen durch die Kindsmutter bereitet wurde. Und ich habe es nicht verhindern können.
Heute hat mein Sohn praktisch keinen Kontakt mehr zur Mutter und mein Kontakt zur Tochter ist besser, als sie es je wieder mit Sohn hinbekommen wird. Bei allem Schlechten was ich meiner Ex-EF aus ganzem Herzen gönne - es tut mir in der Seele weh, wenn ich sehe dass heute noch das Geburtstagsgeschenk der Mutter an den Sohn vom Januar ungeöffnet rumsteht. Nicht wegen ihr, sondern weil ich mir nicht vorstellen kann und will, was alles passiert sein muss, damit ein Kind sich so verhält. Nee, das ist Quatsch. Ich weiss es. Aber ich will darüber weder nachdenken noch reden.
Meine Trigger.
Kinder leiden unter Trennungen am meisten - das ist etwas, was im eigenen Schmerz (und der Wut) leider auch mal untergeht. Mach wie es für Dich gut ist, und wenn Du die kleinen Menschen dabei emotional mitnimmst und unterstützt, dann ist das der richtige Weg. Sorry, falls Du Dich belehrt gefühlt hast - es gibt halt leider genug Elternteile (m+f) die nach Trennung so tun, als gäbe es keine Kinder und sich selbst wie Pubertiere benehmen. Wollte ich Dir nicht unterstellen, aber davor warnen.
meine Ex-EF ging damals (nach Auffliegen ihrer Affäre) mit den Worten "mir muss es gut gehen, damit es den Kindern gut geht".
Ich bin da sicher empfindlich, weil sie danach wenig bis nichts tat, damit es den Kindern eben gut ging. Ein gesunder Egoismus ist gut und wichtig, doch die Kinder haben niemanden der für sie eintritt. Die sind einfach mal drauf angewiesen, dass Menschen mit ihnen ordentlich und möglichst behutsam umgehen. Denn wenn es die Eltern nicht tun, dann bleiben irgendwann nur noch Therapeuten, Wohngruppen, Psychiatrien, das Jugendamt und das Familiengericht. Und genau das war der Weg, der ihnen durch die Kindsmutter bereitet wurde. Und ich habe es nicht verhindern können.
Heute hat mein Sohn praktisch keinen Kontakt mehr zur Mutter und mein Kontakt zur Tochter ist besser, als sie es je wieder mit Sohn hinbekommen wird. Bei allem Schlechten was ich meiner Ex-EF aus ganzem Herzen gönne - es tut mir in der Seele weh, wenn ich sehe dass heute noch das Geburtstagsgeschenk der Mutter an den Sohn vom Januar ungeöffnet rumsteht. Nicht wegen ihr, sondern weil ich mir nicht vorstellen kann und will, was alles passiert sein muss, damit ein Kind sich so verhält. Nee, das ist Quatsch. Ich weiss es. Aber ich will darüber weder nachdenken noch reden.
Meine Trigger.
Kinder leiden unter Trennungen am meisten - das ist etwas, was im eigenen Schmerz (und der Wut) leider auch mal untergeht. Mach wie es für Dich gut ist, und wenn Du die kleinen Menschen dabei emotional mitnimmst und unterstützt, dann ist das der richtige Weg. Sorry, falls Du Dich belehrt gefühlt hast - es gibt halt leider genug Elternteile (m+f) die nach Trennung so tun, als gäbe es keine Kinder und sich selbst wie Pubertiere benehmen. Wollte ich Dir nicht unterstellen, aber davor warnen.
