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Trennung nach 14 Jahren Er war mein Retter

Heloise
Zitat von Ouabain:
Oh. Und ich hatte vermutet, dass hier etliche sind, die sich in ihrer eigenen Elternrolle angepingt fühlen Aber egal, was es ist. Bleibt die Frage: ...

Tja, warum schreiben hier Leute, die etwas triggert und die es begründen können? Es schreiben ja auch Leute wie du, die es triggert und die es nicht begründen können.

#211


B
Zitat von Ouabain:
Warum schreibt man in einem Faden, der triggert ?

🎯

x 1 #212


A


Trennung nach 14 Jahren Er war mein Retter

x 3


Ouabain
Zitat von Heloise:
Es schreiben ja auch Leute wie du, die es triggert und die es nicht begründen können.

Wie kommst Du denn jetzt darauf, dass mich das Thema triggert ?

x 1 #213


B
Zitat von Ouabain:
Wie kommst Du denn jetzt darauf, dass mich das Thema triggert ?

Naja, die Wahrscheinlichkeit, dass das was du anderen mit großem Sendungsbewusstsein vorwirfst, dein eigenes Thema ist, hat nicht nur Freud mit großem Erfolg ans Tageslicht gebracht. Leider führen solche Metadiskussionen wer, wo, wann getriggert ist und wer oder wer nicht etwas nützliches schreibt und die Deutungshoheit über einen Faden hat, zielgerichtet in Streit und shreddern die Threads.

x 4 #214


Ouabain
Zitat von Brightness2:
Naja, die Wahrscheinlichkeit, dass das was du anderen mit großem Sendungsbewusstsein vorwirfst


Wo habe ich denn jemanden hier was vorgeworfen?

#215


B
@Ouabain
Zitat von Ouabain:
Oh. Und ich hatte vermutet, dass hier etliche sind, die sich in ihrer eigenen Elternrolle angepingt fühlen Aber egal, was es ist. Bleibt die Frage:
Warum schreibt man in einem Faden, der triggert ?

#216


L
Also ich schreibe hier und bin nicht getriggert.
Man kann aber die Situation nicht schönreden. Sie ist 32, wohnt mit dem Ex zusammen, hat noch nie gearbeitet, studiert schon ewig und ist finanziell abhängig. Da gibt es nicht so viele Lösungen. Es ist ja auch für die Zukunft wichtig, arbeiten ist in dem Fall eine Notwendigkeit, sonst landet man eben irgendwann in der Altersarmut. Alles andere ist halt das Träumeland.

x 1 #217


B
Zitat von Lukrethia:
Also ich schreibe hier und bin nicht getriggert.
Man kann aber die Situation nicht schönreden. Sie ist 32, wohnt mit dem Ex zusammen, hat noch nie gearbeitet, studiert schon ewig und ist finanziell abhängig. Da gibt es nicht so viele Lösungen. Es ist ja auch für die Zukunft wichtig, arbeiten ist in dem Fall eine Notwendigkeit, sonst landet man eben irgendwann in der Altersarmut. Alles andere ist halt das Träumeland.

Wenn du getriggert bist, warum schreibst du dann hier weiter?
Willst du dich selber weiter triggern?
Warum tust du dir das an?

Zu TE:
Ich betrachte auch hier die Dinge sehr kritisch, keine Frage.
Aber, hilft es ihr?
Nochmals, die Vergangenheit ist nicht mehr zu ändern, nur die Gegenwart und Zukunft.
TE zu unterstützen, wie sie zukünftig selbständiger werden kann, finde ich, sinnvoll.
Es bringt TE nichts, ihr Vorhaltungen zu machen, wie sie bisher ihr Leben gestaltet hat.
Denn, dass weiß sie selbst!

x 1 #218


L
@BeginnNeu ich bin ja nicht getriggert, ich schau da ganz entspannt drauf. Wenn mich was triggert, halte ich mich raus 🙂 - plus: es geht ja um die Zukunft und nicht die Vergangenheit.

x 2 #219


A
Was heißt hier schon getriggert? Wenn einem ein Thema nicht interessiert, würde hier niemand schreiben 😅

Was du als Vorhaltungen beschreibst ist einfach eine Konfrontation mit der Realität. Die braucht sie auch - dringend. Denn sich der zu stellen, dem weicht sie ja immer noch aus.

Wenn sie so weitermacht, wirds halt auf ewiges Hartz4 rauslaufen. Aber dann zu meinen, der Ex wird sie ewig beherbergen und so nie wieder eine neue Frau haben können, geschweige denn eine Familie, das wird halt nicht lang funktionieren.

#220


E-Claire
Zitat von Heloise:
Jeden, der solche oder ähnliche Eltern hat, triggert das.

Nicht jede/n. Manchen hilft (die von vielen ins Lächerliche gezogene) Therapie nämlich.

@ZeldaFan wie geht es Dir?

x 2 #221


Hansl
@ZeldaFan

Deine nächste Rettung könnte eine therapeutische Einrichtung zur Langzeittherapie sein.
Ich persönlich denke nicht, daß Du es alleine bewältigen kannst, ein eigenständiges Leben zu führen.
Deinem Ex Partner sei ähnliches angeraten.
Alternativ wäre auch eine lebenslange weitere Bindung möglich, gibt es wirklich solche Konstellationen.
Warum auch nicht, wenn es beiden gut tut und ein normales Leben ermöglicht.
Grundlegende Psychoanalysen hier nun, die Deinen Ex wahrscheinlich nur zerlegen usw halte ich für überflüssig.
Es reicht eigentlich der dokumentierte Entwicklungsstatus.

#222


ZeldaFan
Hallo zusammen,

ich möchte mich nochmal zu ein paar Dingen äußern, die hier aufkamen, und ein kurzes Update geben, wie es mir aktuell geht.

Zuerst einmal zum Thema Arbeit: Ich nehme das absolut ernst. Mein Plan ist es, direkt nach dem Studium sofort anzufangen – auch erst einmal übergangsweise, um Geld zu verdienen, während ich mich auf Stellen bewerbe, die wirklich meinem Abschluss entsprechen. Aktuell bin ich aber voll und ganz mit meiner Bachelorarbeit beschäftigt. Es hat für mich einfach oberste Priorität, diesen Abschluss jetzt zu schaffen.

Gleichzeitig kümmere ich mich um meine Gesundheit und gehe zum Psychologen. Ich bin der festen Überzeugung, dass es absolut nichts bringt, vollwertig in der Arbeitswelt zu stehen, wenn man noch in krankhaften Mustern feststeckt oder mit sich selbst nicht klarkommt. Man sollte schon zusehen, dass man ein gesundes Fundament hat und mit sich zufrieden ist.

Wie geht es mir ansonsten? Soweit ganz okay. Ich habe wahnsinnig viel Stress und natürlich belastet mich die Trennung immer noch. Wir waren 14 lange Jahre zusammen, das geht an uns beiden nicht spurlos vorbei. Ich gehe damit so um, dass ich den Schmerz sehr an mich ranlasse und auch viel weine. Mein Ex verdrängt das Ganze aktuell lieber. Da wir noch zusammenwohnen, ist die vertraute, "schöne" Zeit für ihn ja quasi immer noch vorhanden, nur eben ohne Zärtlichkeiten. Ich glaube, er wird erst dann wirklich leiden, wenn er alleine wohnt. Aber jeder geht eben anders damit um.

Ich merke, dass ich noch viel lernen muss und mir fällt das alles immer noch wahnsinnig schwer. Aber ich bin dabei, bleibe am Ball und die Hoffnung stirbt zuletzt.

Eigentlich war meine ursprüngliche Intention, hier im Forum zu schreiben, um Tipps von euch zu bekommen, wie man so eine Trennung gut überstehen kann. Eine Sache, die mir selbst schon positiv aufgefallen ist und hilft: Bewusst mehr Zeit in getrennten Räumen zu verbringen. Das schafft Abstand, man kommt besser damit klar und nimmt sich endlich mal Zeit für sich selbst. Ich habe mein Leben damals viel zu sehr durch ihn bestimmen lassen und wir haben eigentlich täglich etwas gemeinsam unternommen. Rückblickend weiß ich jetzt: Jeder braucht auch mal Zeit ganz für sich.

Falls ihr noch weitere Ratschläge habt, wie man diese Zeit (gerade solange man noch zusammenwohnt) gut übersteht, bin ich sehr dankbar dafür!

x 4 #223


alleswirdbesser
Zitat von ZeldaFan:
Falls ihr noch weitere Ratschläge habt, wie man diese Zeit (gerade solange man noch zusammenwohnt) gut übersteht, bin ich sehr dankbar dafür!

Mir wurde das immer erspart, obwohl ich in den Fällen, in denen ich verlassen wurde, insgeheim natürlich die Nähe und die gemeinsame Zeit herbeisehnte, aber weg waren sie halt. Ich denke der kompletter Abstand hilft am meisten.

Ansonsten wäre vielleicht nicht nur der Aufenthalt in den verschiedenen Räumen sinnvoll, sondern auch der getrennte Haushalt, jeder versorgt sich selbst.

x 2 #224


ZeldaFan
@alleswirdbesser Dankeschön! Ja, den getrennten Haushalt werden wir noch angehen. Schließlich muss er das nun alles für sich selbst lernen.

x 1 #225


A


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