Jason89
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Meine Frau ist nach 15 Jahren aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen nachdem Sie sich nur als Ehe- und Hausfrau gefühlt hat. Kritik war berechtigt, ich habe dann an mir gearbeitet, aber das hat sie nur noch weiter von mir entfernt. Wir haben einen 5-jährigen Sohn. (da passt alles, da ziehen wir an einem Strang)
Lange Rede gar kein Sinn: Sie hat mir damit sehr wehgetan, weil sie das eigenständig durchgezogen hat, ohne groß mit mir darüber in den Dialog zu gehen. Sie wollte eine räumliche Trennung aber keine komplette Trennung. Da sie aber ständig vor mir auf der Flucht war (Nähe-Distanz) hat sich das unglaublich übel angefühlt. So als ob ich eine Trennung auf Raten bekomme.
Es war schwer, sie hat mich oft verletzt.
Wie es dann so läuft, hab ich eine Dame kennengelernt (wohnt weiter weg) und mit Ihr geflirtet, was sie rausbekommen hat. Nach Ihrem Auszug bin ich zuhause mental in ein Loch gefallen, der Schmerz war riesig. die Wohnung leer, Frau weg. grausam.
In mir kam Wut und der Fluchtreflex auf, weswegen ich mich von Ihr getrennt habe. Ich habe Sie auch über die andere Dame belogen, weil ich behauptet habe nicht bei Ihr gewesen zu sein. (war ich, aber ausser 3x Küssen war nichts). War nicht in Ordnung von mir, völlig sch. um ehrlich zu sein. Ich war rational in dieser Situation einfach überfordert mit meinem Schmerz und meiner Wut, die mich haben durchdrehen lassen. Das rechtfertigt es nicht, keine Frage.
6 Wochen später hab ich dann realisiert was da gelaufen ist und wollte das rückgängig machen. Geht natürlich nicht.
Wir sind aktuell bei einer Paartherapie (war Ihr Wunsch) in der Hoffnung es wieder hinzubekommen. Ich darf sie nicht berühren (Hand, umarmen etc. ) weil sie sagt es fühlt sich nicht gut an. Sie vermisst mich nicht und hat nur noch ein bisschen Gefühle für mich.
So.
Bekommen wir das wieder hin?