Zitat von hotte:Aaaahhhh... danke für die Erklärung. Ja, ich verstehe diese Gedanken und stimme zu. Habe auch schon einiges über ReBound - Beziehungen gelesen ...
Genau. „Fixen“ kannst Du nur Dich selber und die Zeit alleine kann auch großartig sein, um sich mit sich selber auseinander zu setzen. Und herauszufinden was man für sich selber möchte und was man auch eventuell nicht mehr möchte - auch in Bezug auf künftige Partnerschaften.
Wie ich oben schrieb, ich sehe dieses „Sorgen“ auch momentan mehr als „Schlechtes Gewissen beruhigen“ und eventuell den Fuß ein Stück in der Türe zu lassen.
Denn - was wäre wenn - wenn dieses Neue Leben oder diese Affäre usw nun doch nicht das Gelbe vom Ei ist, dann wäre es doch nett, wenn da noch ein Ex ist der ein offenes Öhrchen hat.
Ich möchte nicht dementieren, dass es keine zweite Chance geben kann. Ich kenne selber Menschen, die sich getrennt haben und dann wieder zusammen kamen.
die kurz vor der Scheidung nochmal das Ruder herumgerissen haben.
Aber nur bei einem Paar hat es 16 Jahre danach immer noch geklappt, es sind enge Freunde von uns.
Aber die Frau sagte selber dass da echt viel viel Zeit ins Land ging, viel Beziehungsarbeit und sie ist einige Jahre in ihrer neuen Wohnung geblieben und eben nicht sofort ins Haus zurück gekommen, zurück in den alten Trott.
Das Haus haben sie dann verkauft als der Jüngste zum studieren ausgezogen ist, und haben sich dann was neues gesucht und gekauft. Aber da haben sie dann zusammen investiert (vorher war es sein Haus, von den Eltern geerbt und entsprechend meinte er hier immer den Kingkong spielen zu müssen von wegen „in meinem Haus!“). Sie meinte, das neue Haus wird nur zusammen gekauft, auf Augenhöhe und Fifty-fifty ins Grundbuch! Nicht meins oder deins, sondern unser! Punkt.
Es scheint hinzuhauen aber sie hat in der Trennungszeit ihre Grenzen ganz neu definiert.
das ist nur ein Beispiel aber es zeigt was da für eine Mordsarbeit dahinter steckt.