Atomicblue
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Danke für deine Offenheit.
Und es zeigt dass Du Dich unbedingt mit diesen Baustellen befassen musst.
Ich sehe es zB bei mir ähnlich, da sind auch Baustellen zB mit meiner (toxischen) Mutter. Da sind zwei Kinder. Und ich nehme mich da nicht raus dass auch ich meine Fehler gemacht habe in der Ehe.
Das möchte ich aufarbeiten, wenn der Umzug durch ist.
Meine Schwiegermutter meinte gestern zu mir, dass ich wahrscheinlich auch oft zu gutmütig war. Er hat zu viel gearbeitet, sar zu viel unterwegs und da hätte ich vielleicht Grenzen ziehen müssen. Aber ich wollte ihn unterstützen und vielleicht war das mein Fehler. Meine Schwägerin hätte ihren anderen Sohn etwas fester im Griff, die sagt dem schon wo es langgeht und wenn ihr was nicht passt.
Das ist auch so ein Ding aus meiner Kindheit…sei „brav“ und dann wirst Du gemocht. Kante zeigen war nicht erwünscht..
Aber das fasse ich zB nicht als böse Kritik auf sondern als konstruktive Kritik.
Meine Schwiegis judgen und bashen mich nicht. Sie mögen mich sehr und haben mir gestern klar gesagt dass ich auch in Zukunft immer willkommen bin. Auch wenn ich mal Urlaub habe und hier raus muss soll ich anrufen, Zimmer ist immer frei für die Kids und mich.
Ich möchte auch keinen Krieg zwischen dem Nochmann und mir.
Aber aktuell schwebt der auf Wolke 7 mit seiner neuen. Und wenn er hier ist, dann verzieht er sich in sein Büro. Oder geht früh schlafen.
Und alles was ich aktuell machen kann, ist dass ich die Kinder und auch mich stabil halte. Ich habe nun auch eine Wohnung, heute renoviere ich weiter.
Alles weitere wird die Zeit zeigen.
Ich nutze aber diese Zeit um auch mich selber zu hinterfragen. Höre beim Streichen gute Podcasts. Halte auch mal inne, trinke einen Tee und denke nach.
Ich möchte auch ein Tagebuch mit diesen Gedanken führen.
Sollte der Nochmann irgendwann auf mich zukommen…ich würde definitiv auf eine Paartherapie bestehen. Ohne auf ein Revival zu hoffen, sondern ich würde es erst mal ohne Erwartungen angehen.
Ein Revival wäre auch hier harte Arbeit und ich glaube aktuell überhaupt nicht daran.
Wichtiger ist mir eine gute Eltern-Beziehung wegen der gemeinsamen Kinder. Aber auch das muss reifen.
Der Abstand ist aktuell das beste, auch wenn der Cut sehr sehr weh tat.
Das Wohnungen besichtigen war schon hart - es hatte nicht dieses „Vorfreudige“, wie wenn man in eine neue Stadt zieht oder mit einem Partner zusammenzieht.
Es hatte was schweres.
Als ich die Zusage bekam habe ich mich auch nur semi gefreut und dachte beim Unterschreiben des Mietvertrages und der ersten Überweisung nur „Tja…das war es jetzt“
Mich sprechen viele an dass die neue Küche schön wird und die Wohnung so toll sei..Aber ich kriege maximal ein sparsames Lächeln und ein „Mmmh“ raus.