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Trennung nach 27 Jahren

T
Eine Geschichte muss ich euch noch erzählen: Ich war dann noch mit meinem Mann beim O2 shop ( telefon Anbieter ) um die Verträge zu ändern. Der Kundenbetreuer ( geschätztes Alter 40/45 ) den kennen wir schon lange. Aber nur weil Wir da alle zwei jahre hingehen., also nicht persönlich. Er sagt : Hallo was kann ich für euch tun? Mein Mann sagt: Wir haben uns getrennt und müssen die Verträge klären. ( Wir haben uns getrennt dachte ich?) Aber egal, der Typ machte erst alles klar für meinen Mann, dann drehte Er sich zu mir und fragte," sag mal wie alt bist Du ? Ich so : 49 ! Warum willst Du mich verkuppeln ? scherzte ich . Er sagte : Nein vielleicht hab ich ja selber Interesse. Ups das saß bei meinem Mann. Der sagte sofort ( da er ja schon fertig war) ich warte draußen auf Dich. Und ich sagte: Wenn Du willst fahr ruhig schon ich komme alleine klar. Mein Mann sagte ok bis bald und verschwand. Nun ja was soll ich sagen, tat irgendwie gut.

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M
Zitat von Taja1976:
Habe Ihn am 05.01 gesehen bei einem Banktermin. Dachte ein Obdachloser steigt aus dem Auto.Vollbart noch voller und ungepflegt. Das ganze Gesammtbild .



Das dachte ich mir schon,
dass er jetzt erst richtig abdriftet. -Der braucht dringend therapeutische Hilfe!
Er ist einfach krank.

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A


Trennung nach 27 Jahren

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M
Zitat von Taja1976:
Warum willst Du mich verkuppeln ? scherzte ich . Er sagte : Nein vielleicht hab ich ja selber Interesse.



Das ist ja niedlich! -Freut mich für Dich! Smile

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T
Hallo Ihr lieben
Ein kleines Update: seit 9 Wochen ist Er weg. Es ist viel passiert, was Ich euch hier garnicht erzähle könnte, weil es sehr viel ist, und Ich das auch nicht unbedingt möchte. Ich weiß nur eins ganz sicher, Er ist Krank und hat echt psychische Probleme. Worauf Ich aber hinaus will.Ich war gestern beim Psychologen, ganze 9 Seiten habe ich zusammen gefasst was in der Zeit von 26.11 ( erster Termin beim Psychologen) bis gestern den 11.02.passiert ist. Da sitze Ich nun und lese die Seiten vor und Weine. Da sagte der Psychologe: Sie wollen Ihn immernoch wieder, und Ich so ja. Wen ? Den Mann vor der Reha oder den jetzigen? Ich bin ins stottern gekommen, sagte : Aber Er ist doch Krank.... der Psychologe sagte: ja das glaube Ich auch,aber Er muss Gesund werden und sich hilfe holen. Das darf nicht ihre Aufgabe sein, Sie kämpfen und Warten und verlieren sich selbst. Sie sind nicht schuld und haben nichts falsch gemacht. Wenn Er das schafft dann muss Er um Sie kämpfen. Der Mann den Ich kenne gibt es zur Zeit nicht.Ich muss das lernen zu Akzeptieren, das die Situation so ist wie Sie ist. Er hat noch viel erzählt, und plötzlich war es als ob Ich aufgewacht bin, an welcher Stelle genau weiß Ich nicht.Ich kämpfen für etwas, was nicht erreichbar ist. Beschäftige mich nur noch damit. Gedanken kreisen immer, warum weshalb ,wie kann sowas passieren. Ständig warten auf Nachrichten, Lösungen finden.Ich habe alles aufgesaugt wie ein Schwamm , alles über psychische Krankheiten gelesen und mich fast selbst verloren. Es geht ja schon so seit Ende Oktober. Ich kämpfe nicht mehr. Ja Ich hoffe noch, und das ist auch inordnung. Ich hoffe das Er sich hilfe holt, ich hoffe das Er irgendwann vor Mir steht als Gesunder Mann und wieder zu Mir findet. Aber Ich Warte nicht mehr.Ich nehme den Druck raus, habe Zeit ,und Interesse jemanden neuen in mein Leben zu lassen hab Ich eh nicht.Noch nicht....es kann dann für Ihn zu spät sein wenn Er sich zu lange Zeit lässt. Mit Sicherheit werde Ich noch Weinen und trauern, um die Erinnerungen um diesen tollen Mann den Ich mal hatte. Aber jetzt ist es Zeit zu Leben. Mein Leben Gestern haben mein Mann und Ich geschrieben. Er konnte den Trennungsunterhalt im Januar nicht zahlen, ich hab seine Bitte es mir im Februar zu zahlen akzeptiert. Dabei sagte Er mir das es Ihm nicht so gut geht, Er hätte zwei Anzeichen das der Krebs zurück ist. Hätte aber im Mai erst den Onkologen Termin .Ich sagte: das tut mir leid, er soll sich aber nicht vorher so einen Kopf machen. Ich glaube nicht daran , denke es sind die Symptome seiner Psyche die er beim Auszug mitgenommen hat.Er dachte wenn Er auszieht dann wird das schon.Ich habe im weiteren Verlauf des Gespräches gesagt das Er 27 jahre ein Toller Ehemann war und Ich für diese Zeit sehr Dankbar bin.Aber jetzt fängt ein Neuer Lebensabschnitt an. Hab Ihm noch alles gute gewünscht. Danke das Ihr mich hier alle so unterstützt habt. Viele haben mir ja am Anfang schon geraten an mich zu Denken, aber das Will man gerade am Anfang nicht hören, man braucht verbündete die an einen Glauben die einen nur trösten und zuhören. Vielleicht auch den einen oder anderen Tipp geben. Die jenigen die in manchen Themen schreiben: lass Ihn ziehen, oder lohnt sich nicht usw... das verletzt nur. Ich kann immernoch nicht wütend sein.Aber eins Wünsche Ich mir von ganzem Herzen, das Er den Schmerz irgendwann spürt den ich gespürt habe.

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Lukrethia
@Taja1976 ich kann dich voll gut verstehen, ich stecke ja in einer nicht ganz unähnlichen Situation.
Ich wünsche meinem NM nur das Beste, aber ich habe aufgehört zu warten, dass er sich Hilfe sucht. Das ist nur zermürbend, frustrierend, negativ und ein ewiger Kampf gegen die Windmühlen. Loslassen tut weh, aber es ist auch eine Erleichterung und du kannst jetzt auf dich schauen und darauf, dass du deine Verletzungen verarbeiten kannst Smiley mit Blumen

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O
Ich lese meine Beiträge ... und muß Diese jetzt hinterfragen ...

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