Chris93
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Sie hat den Antrag gemacht, ja.
der Antrag war 2022 und seit 2019 haben wir zusammen gewohnt. Davor war es eine Fernbeziehung. 300km
Ich war 23 als wir zusammenkamen, sie 19. Das müssten die richtigen Zahlen sein. Februar 26 wären es 10 Jahre und da werde ich 33.
Ja sie hat sich irgendwohin entwickelt. Um ehrlich zu sein nicht in meine Richtung. Also Tattoos und Piercings und Konzerte. Das sind alles Dinge, die find ich neutral, ich find es ok wenn es jemand mag. Ich würde das als Partner bis zu einer Gewissen Grenze akzeptieren, diese hat sie auch noch nicht überschritten. (Ein voll tattowiertes Gesicht fände ich persönlich nicht so toll). Aber diese ganzen Sachen jucken mich nicht. Ich hab nichts von Tatoos oder Piercings. Wir hatten schon immer unterschiedliche Musikrichtungen, ich war noch nie auf einem Musikkonzert oder Festival.
Ja sie hat auch ganz schön abgenommen, wir haben uns gemeinsam im Fitnessstudio angemeldet und gingen da auch rein und sie nimmt die Abnehmspritze die bei ihr sehr gut funktioniert.
Ihre neuen Freunde hier in der Umgebung, die sie ab 2019 kennen gelernt hat, spielen sicher mit rein. Ich hab mich immer gefreut, dass sie so schnell Freunde hier gefunden hat.
Und um ehrlich zu sein, dass Haus hier hat sie nie interessiert. Sie arbeitet sehr viel, 3 Schichten im Krankenhaus. Ich arbeite 40h die Woche im Büro. Unser Leben bestand viel aus Arbeit und wir haben uns auch oft mal ne Woche nicht richtig gesehen, je nach Schichtkonstellation bei ihr. 12 Tage am Stück mit wechselnden Schichten innerhalb der 12 Tage.
Ich bin ein introvertierter Typ. Ich mag Sport, hab aber in den letzten Jahren immer weniger Sport ausgeübt.
Ich kann nichtmal die Frage beantworten, was meine Lebensziele waren oder gerade sind. Ich wollte eventuell Kinder mit ihr. Das war unausgesprochen. Ich weiß dass sie unglaublich gerne Kinder hätte, denke ich. Manchmal hat sie gesagt sie will keine. Dann hat sie geweint und gesagt ja sie will unbedingt.... Sie kann auf jeden Fall gut mit Kindern.
Und dann hab ich natürlich gedacht ok, bevor ein Kind kommt, brauchen wir Eigentum. Ich will nicht Kinder haben und dann keinen Platz in der Wohnung und dann umziehen, Mieten, dann kommt ein zweites, wieder umziehen. Also hab ich mich auf das Haus meiner Mutter fixiert. Vielleicht war das einfach nicht das was sie wollte und sie hat es nicht kommuniziert...
Ich denke nicht dass ich mich weiterentwickelt habe. Ich denke sogar dass ich ganz schön stagniert habe. Beruflich weiterentwickelt ja, persönlich? Nein.
Ich hab sie was den Haushalt betrifft ganz schön hängen lassen, das ist wahr. Ich hab nie gekocht weil ich der Meinung bin ich kann es nicht richtig und wollte es auch nicht lernen. Aber nach dem Schock jetzt bereue ich das natürlich und ich würde nichts lieber tun als für sie mein miserables Essen zu kochen, was dann hoffentlich Tag für Tag besser wird. Nicht nur für sie, sondern auch für mich. Es hilft mir bei meiner eigenen Selbstständigkeit. Aber ob das alles wirklich echte Gründe sind sich zu trennen? Ich weiß es nicht.