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Trennung nach über 20 Jahren

Bernd-Marc
@Felica2024
Vielleicht kannst du das als Frau echt besser einschätzen: sind Männer die so häuslich sind und das Gleichberechtigungsprinzip wirklich Ernst nehmen (vielleicht auch zu Ernst) für Frauen nicht mehr so attraktiv? Oder ist es die Tatsache immer da zu sein, also zur Gewohnheit oder zum Gegenstand zu werden? Ich weiß es nicht würd es aber gerne verstehen. Weil das doch eigentlich das Bild zumindest teilweise ist was von Frauen gefordert wird. Nicht mehr die Machos sondern die Softies. Oder doch nicht, nur ein wenig Softie und doch mehr Macho? Was denn nun? Ich versteh es einfach nicht Traurig

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Laetitia2024
@Bernd-Marc Du kannst dich an die Telefonseelsorge wenden, bis du einen Platz bei einem Psychologen gefunden hast. Die machen auch online Beratung und sind psychologisch geschult. Dort kannst du dir alles von der Seele schreiben/reden, was dich belastet, auch in Bezug auf deine Ängste. Alles Gute!

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A


Trennung nach über 20 Jahren

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F
Zitat von Bernd-Marc:
Gleichberechtigungsprinzip

Also zunächst einmal, Männer und Frauen sind nicht gleich.
Ein Hausmann ist genauso wenig attraktiv wie ein Workaholic. Zumindest für mich.
Ich bin fremdgegangen, als mein Mann nur noch beruflich in der Welt rumflog und sich zuhause ausruhen wollte, wenn er mal da war. Bei drei kleinen Kindern.

Ich fürchte, es ist das gesunde Mittelmaß.

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F
Zitat von Bernd-Marc:
doch nicht, nur ein wenig Softie und doch mehr Macho?

Ist Typsache.
Ich mag lieber selbstbewusste Softies, als labile Machos.

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F
Zitat von Bernd-Marc:
sind Männer die so häuslich sind und das Gleichberechtigungsprinzip wirklich Ernst nehmen (vielleicht auch zu Ernst) für Frauen nicht mehr so attraktiv?

Nochmal dazu.
Ich denke, es geht um Absprachen. Mein Mann hätte nie Elternzeit genommen, das war ok für mich.
Er liebte seinen Beruf, ich die Versorgung der Kinder.

Nur irgendwann schafften wir das Anpassen unserer Absprachen nicht hinsichtlich der Entwicklungsphasen der Kinder.

Was ich damit sagen will: Partnerschaft ist immer anzupassen, an Umstände, Bedürfnisse.
Und das bedeutet nicht, dass Papa genau soviel macht wie Mama, sondern dass Papa und Mama eben gemeinsam Aufgaben verteilen.
Für mich braucht es da keinen numerischen Ansatz, beide sollen das Gleiche tun.
Für mich lst es So am besten , wie es für die Familie passt.

Ich mag Männer, die ihren Beruf gerne ausüben. Das geht aber auch zuhause und hat mit Softie nicht automatisch zu tun.

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D
Zitat von Bernd-Marc:
Und in ihrer Vorstellung möchte sie auch weiterhin immer wieder hier bei uns vorbeischauen, der Tochter mal gute Nacht sagen und so.

den Zahn würde ich ihr gleich Ziehen und die Schlüssel abnehmen.
sie kann die Tochter holen und Bringen, aber ins Haus würde sie mir nicht mehr kommen, sonst kommt sie noch auf die Idee die Freizeit im Garten mit Next zu verbringen.

Zitat von Bernd-Marc:
Selbst wenn ihr Lebensmittelpunkt hier im zu Hause bleibt wird sie dennoch zur Mutter wollen, das können wir ihr ja nicht verbieten und dann läuft es ja auf 50:50 raus.

wie soll das gehen, wenn sie mit Next zusammen wohnt, will sie dich aus dem Haus Ausquartieren das halbe Monat

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Bernd-Marc
@Felica2024
Ok, verstanden. Dann ist es aber doch auffällig dass der domestizierte Hausmann eher unattraktiv ist, zumindest nach den Geschichten hier.
Wir hatten das eigentlich schon nach Bedürfnissen aufgeteilt, es gab da kein genaues 50:50. Aber scheinbar war ich doch zu sehr in der Rolle des nicht mehr attraktiven Partners. Tja, wenn man das nur früher gemerkt hätte.

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Z
Zitat von Felica2024:
Also zunächst einmal, Männer und Frauen sind nicht gleich. Ein Hausmann ist genauso wenig attraktiv wie ein Workaholic. Zumindest für mich. Ich ...

Das ist aber nur deine Meinung und auf keinen Fall meine.
Mein Mann kümmert sich auch soviel um unsere Kinder und ich steh voll drauf. Ich finde gegenteiliges unattraktiv.

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Z
@Felica2024 ohje das Alte Model wie furchtbar Frauen waren Abhängig Männer ständig in der Belastung wenn sie nicht funktionieren ist kein Essen am Tisch... Ich bin so dankbar das diese Zeit in seinen letzten Zügen ist

#24


Birkai
Zitat von NRW1976:
Irgendwie habe ich immer mehr den Eindruck beim mitlesen der ganzen Schicksale hier, dass diese Art der Beziehungsbeendigung weit verbreitet die eher bodenständigen und häuslich 'domestizierten' Männer trifft.

Wahrscheinlich wenden diese sich eher an das Forum. Wer vorher ein Leben hauptsächlich außerhalb der Familie gepflegt hat, kann doch einfach dort anknüpfen. Ich kenne privat mehr Fälle, wo es eher "abwesende" Partner getroffen hat. Da geht es dann wie gewohnt weiter.

Zitat von Bernd-Marc:
Vielleicht kannst du das als Frau echt besser einschätzen: sind Männer die so häuslich sind und das Gleichberechtigungsprinzip wirklich Ernst nehmen (vielleicht auch zu Ernst) für Frauen nicht mehr so attraktiv?

Wenn es ein gesundes Maß übersteigt, ist es doch auf beiden Seiten unattraktiv. Gleichberechtigung ja, Selbstaufgabe nein.

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N
Zitat von Bernd-Marc:
@NRW1976 Danke für deine Antwort. Wie fühlt es sich denn nach 2 Jahren an? Also selbst der Gedanke dass das noch Jahre dauern wird bis ich wieder ...

Es wird anders im Laufe der Monate. Aber der Anfang war wirklich hart und äußerst kritisch. Da zählte nur irgendwie jeden neuen Tag überstehen.

Die Faustregel pro Jahr Beziehung ein Monat Verarbeitungszeit passte für mich gut. Eher noch ein bisschen langsamer. Aber da ist jeder unterschiedlich.

Aber: Auch wenn du es jetzt gerade nicht glauben kannst, der Schmerz und das Leid gehen vorbei. So schwer es sich auch im Moment anfühlt, halte durch. Die Zeit arbeitet für dich.

x 2 #26


N
Zitat von Bernd-Marc:
@NRW1976 Danke für deine Antwort. Wie fühlt es sich denn nach 2 Jahren an? Also selbst der Gedanke dass das noch Jahre dauern wird bis ich wieder ...

Nochmal ich 😉:

Wie fühlt es sich nach zwei Jahren an? Gute Frage.... Ich bin froh, dass alles geregelt ist und ich mit meiner Ex nur noch den nötigsten Kontakt habe (wegen der Kinder). Die Enttäuschung über den Vertrauensbruch ist immer noch da. überwiegend würde ich aber mein Empfinden momentan als fragile gleichgültigkeit gegenüber ihr beschreiben. Traurig bin ich aber nach wie vor wegen der Kinder. Sie sollten eigentlich nicht als Scheidungskinder aufwachsen.

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S
Zitat von Bernd-Marc:
Die Tochter hat ja auch noch mitzureden. Selbst wenn ihr Lebensmittelpunkt hier im zu Hause bleibt wird sie dennoch zur Mutter wollen, das können wir ihr ja nicht verbieten und dann läuft es ja auf 50:50 raus. Auch dieser Gedanke ist für mich unerträglich weil ich meine Tochter eigentlich zu 100% groß werden sehen wollte

Erstmal danke, für deine offene und ehrliche Art... ...sehr unaufgeregt, aber doch emotional, nett zu lesen.

Um vor Missverständnisse zu warnen, die Tochter darf Wünsche äußern mit 8 Jahren, aber am Ende müssen die Eltern zusammen entscheiden, was für das Kind am besten ist.

So wie du schreibst, will ja deine Ex auch noch zu dir ein gutes Verhältnis, dass ist auch die Grundvoraussetzung für das Wechslemodel. Wobei ich dir empfehlen würde, dass auf ein professionelles Maß zu begrenzen - die als beste platonische Freundin wird nicht funktionieren.

Ich kann dir aber aus Erfahrung berichten, wenn Absprache zwischen den Eltern funktionieren, dann geht auch gut mit dem Wechslemodel.

Schlecht ist nur, wenn einer der beiden Ex-Partnern anfängt das Kind zu instrumentalisieren, das wäre ein No-Go.
Und auch folgendes darf auch nicht sein, wie "Wir gehen jetzt ins Museum, fragt doch mal den Papa, ob du mitgehen darfst" - wenn das nicht die Woche ist, wo das Kind da ist, darf sowas nur über den Ex-Partner laufen... ...also nicht vorher das Kind heiß machen, etc...

Sehe es auch positiv, du bist jetzt in einem Alter wo du genau weißt was du willst und auch wo du weißt, was du nicht willst - das wird dir bei der Auswahl deiner nächsten Partnerin behilflich sein und vieles vereinfachen.

Zwar dauert es, bis man sich dem "Aus" erholt hat und sich wieder öffnen kann für einen neue Liebe, aber die Zeit wird kommen. Ich habe jetzt fast 6 Jahre allein gelebt, erst vor kurzem bin ich wieder bereit dazu... ...aber bei den meisten geht es schneller zwinkern Also Kopf hoch!

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H
Lieber Bernd-Marc,
mein Mann und ich haben uns nach der Geburt unseres Sohnes darauf geeinigt, dass ich Vollzeit und er Teilzeit arbeitet. Ich habe ihn aber deshalb nie als unattraktiv empfunden. Dass wir vor einiger Zeit kurz vor der Trennung standen, hing eher damit zusammen, dass wir durch unsere Herkunftsfamilien beziehungstechnisch ganz unterschiedlich geprägt wurden und bis zum großen Knall eine ganz andere "Sprache der Liebe" gesprochen hatten.

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U
@Bernd-Marc Ein kleiner Tip, wenn Geld kein Problem ist:
Better-help.de Dort bekommst schnell psychologische Hilfe, zumindest für den Anfang sicher ne gute Option.

Ansonsten: es ist nicht falsch, zuhause für seine Familie zu sein.

#30


A


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