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Trennung von Narzissten

Dasisaberuncool

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Tagesklinik wäre für mich jetzt irgendwie nicht denkbar. Ich muss jetzt erst mal den Rückzug leben. Ich bin einfach total drüber. In ner Tagesklinik zielen die auch darauf ab, dass du dich mit den weiteren patienten und aufkommenden Problemen selbst ausreinander setzt. Eigentlich gut, aber eben nicht immer. Dafür braucht man da schon eine gewisse Bereitschaft, denke ich. Ich wäre damit gerade völlig überfordert, würde mit Konflikten nicht umgehen können und würde vielleicht noch an schlimmere Sachen denken, wenn man mich jetzt dem aussetzen würde. Nein, ich brauche Rückzug und stille Heilung und ein eins zu eins Gespräch mit einem Psychologen. Aber danke dir, wirklich.

03.10.2020 20:16 • x 1 #16


Sabine355

Sabine355


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Zitat von Dasisaberuncool:
Tagesklinik wäre für mich jetzt irgendwie nicht denkbar. Ich muss jetzt erst mal den Rückzug leben. Ich bin einfach total drüber. In ner Tagesklinik zielen die auch darauf ab, dass du dich mit den weiteren patienten und aufkommenden Problemen selbst ausreinander setzt. Eigentlich gut, aber eben nicht immer. Dafür braucht man da schon eine gewisse Bereitschaft, denke ich. Ich wäre damit gerade völlig überfordert, würde mit Konflikten nicht umgehen können und würde vielleicht noch an schlimmere Sachen denken, wenn man mich jetzt dem aussetzen würde. Nein, ich brauche Rückzug und stille Heilung und ein eins zu eins Gespräch mit einem Psychologen. Aber danke dir, wirklich.

Wie ist das denn abgelaufen bei euch hatte er Wutanfälle oder Lügen hat Stress gemacht ?

03.10.2020 20:19 • #17



Trennung von Narzissten

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Blanca

Blanca


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Zitat von Dasisaberuncool:
Mir ist sogar zu viel, wegen Hunger aufstehen und mir etwas zu essen machen zu müssen.

Unabhängig vom Bestreben einen Therapieplatz zu finden, such bitte Deinen Hausarzt auf und laß mal einen gründlichen Check auf Vitamin D, B12, Magnesium, Zink, Selen, und auch in Sachen Schilddrüse machen. Einfach, um organische Ursachen für Deine Erschöpfung zumindest vorsorglich auszuschließen und dieser auch soweit entgegenzuwirken, wie über Nahrungsergänzungsmittel möglich.

Check bitte auch in Richtung Magen/Darm: Probiotika können hier z.B. eine Menge Nebel aus dem Kopf befördern. Müssen aber die richtigen sein... wie ich gerade an mir selbst feststelle, nachdem meine Ärztin mir eine andere Sorte aufgeschrieben hat als die von mir bisher selbst frei gekauften.

Jod... ein Thema für sich. Am besten über FB nach entsprechenden Gruppen suchen, da gibt es tonnenweise Material und Protokolle dazu.

Tu Dir bitte täglich irgendetwas Gutes. Das könnte zum Beispiel ein schönes, heißes Bad sein. Einmal die Woche aber auch gern ein Natronbad über mehrere Stunden. Oder ein Fußbad, falls Du keine Wanne hast.

Auf Youtube gibt es viele Meditationsangebote. Fang mit 10 min an, aber das regelmässig, 2x am Tag. Vielleicht geht es im Lauf der Zeit auch etwas länger. Qi Gong.. ich habe das lange regelmässig praktiziert, allerdings waren "meine" Clip in englischer Sprache. Yoga... oder die Übungen von Liebscher & Bracht. Einfach mal ausprobieren.

Ganz generell: Übe Dich in Achtsamkeit Dir selbst gegenüber. Sei es Dir wert.

03.10.2020 20:21 • #18


Dasisaberuncool

Dasisaberuncool


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Keine Wutanfälle. Aber ständige Sticheleien, mich links liegen gelassen und andere Frauen dafür in den Himmel gehoben. So etwas. Ich weiß jetzt auch gar nicht, wie ich das weiter beschreiben soll. Mein Kopf ist so leer..
Ach eins noch als Beispiel:
Ich hatte ihn vor zwei Wochen getroffen. Da wollte er mit mir "reden". Was ein Narzisst unter reden versteht, weiß man ja.
Ich bin also weiter gegangen. Und er rief dann hinter mir her, dass er ja über mich Bescheid wüsste. So ein Schwachsinn! Es gibt nichts zu wissen. Das ist pure Schikane, um mich zu verwirren. Klappte ja nicht, weil es nichts zu wissen gibt. Außerdem hätte ich das zu ihm sagen müssen. ICH weiß Bescheid, aber eindeutig! Juckt ihn aber nicht. Er enjoyt ja gerade voll sein life..

03.10.2020 20:25 • #19


Wasabix

Wasabix


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Zitat von Dasisaberuncool:
Tagesklinik wäre für mich jetzt irgendwie nicht denkbar. Ich muss jetzt erst mal den Rückzug leben. Ich bin einfach total drüber. In ner Tagesklinik zielen die auch darauf ab, dass du dich mit den weiteren patienten und aufkommenden Problemen selbst ausreinander setzt. Eigentlich gut, aber eben nicht immer. Dafür braucht man da schon eine gewisse Bereitschaft, denke ich. Ich wäre damit gerade völlig überfordert, würde mit Konflikten nicht umgehen können und würde vielleicht noch an schlimmere Sachen denken, wenn man mich jetzt dem aussetzen würde. Nein, ich brauche Rückzug und stille Heilung und ein eins zu eins Gespräch mit einem Psychologen. Aber danke dir, wirklich.


Hm versteh dich.
In meiner Klinik wurde man schön in Ruhe gelassen. Ruheraum für die die Ruhe brauchten.
Vorallem das Gefühl nicht mehr allein zu sein, hat mir geholfen.
Du hast ja Kinder, das wird auch hilfreich sein?
Es ist gut,wenn du weißt was du brauchst.

Übrigens: zuerst wollte ich gar nicht dort hin, weil mir alles zuviel war.
Hatte es aber der psychologischen Beraterin det Caritas versprechen müssen.
Und Versprechen muss man halten.

Auch wenn sich grad anders anfühlt, könnte eine Tagesklinik trotzdem das Richtge für dich sein.....Zumal auch, weil du nachmittags bzw abends wieder zuhause wärst..

03.10.2020 20:28 • x 2 #20


Dasisaberuncool

Dasisaberuncool


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Ich hab keine Wanne.
Ich versuche mir wirklich viel gutes zu tun. Ich esse gut, achte viel darauf, dass ich mich vernünftig ernähre, sollte vielleicht auch mal erwähnen, dass ich auch vor 5 Wochen mit dem rauchen aufgehört habe und nun hab ich das Gefühl, dass alles viel ungefiltert rein kommt. Ich bin seither irgendwie total reizüberflutet, aber ich will auf jeden Fall nicht mehr rauchen. Vielleicht auch, weil ich ja zeigen will, dass ich ohne ihn besser und gesünder lebe. Ich bin mit ihm leider ziemlich abgerutscht. Zumindest für meinen Geschmack. Nicht intensiv, aber immer wieder mal mit Dro. und Alk. Ich habe es einfach nicht mehr mit ihm ertragen, nüchtern. Aber das wurde mir später erst bewusst. Mir ist überhaupt so viel bewusst geworden und ich brauchte auch diesen Fall, damit mir alles klar wird, was verborgen lag. Er hat ein Kindheitstrauma aufgelöst, wo ich gar nicht gemerkt habe, dass ich es habe. Ich muss halt nur erst mal hochkommen, jetzt.

Doch, ich merke ganz deutlich, dass es gerade nicht das richtige für mich wäre, mit der Tagesklinik. Ich war vor vielen Jahren schon mal in einer. Drei Monate lang. Das war auch super, aber jetzt ist noch nicht meine Zeit. Ich brauche Rückzug. In meiner Klinik war nicht viel mit Rückzug, aber so viel Selbsterkenntnis. Möchte ich auch nicht mehr missen. War schon gut.

03.10.2020 20:33 • x 2 #21


Dasisaberuncool

Dasisaberuncool


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Gott, was tut das gerade gut, mich hier auszuquatschen.. Ihr seid echt Zucker. <3

03.10.2020 20:39 • x 1 #22


Prinzessin28


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Zitat von Dasisaberuncool:
Kannste direkt mal streichen. Finanziell.. Egal, nächstes Thema. ^^
Da ich gerade ein totales Beziehungsburnout habe, kann ich nicht mal arbeiten. Mir ist sogar zu viel, wegen Hunger aufstehen und mir etwas zu essen machen zu müssen. Ich bin von einem Klo - Gang genervt. Richtig schlimm, gerade.


Text gelöscht, weil vorherige Antwort zu spät gelesen.

03.10.2020 20:40 • #23


Sabine355

Sabine355


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Zitat von Dasisaberuncool:
Ich hab keine Wanne. Ich versuche mir wirklich viel gutes zu tun. Ich esse gut, achte viel darauf, dass ich mich vernünftig ernähre, sollte vielleicht auch mal erwähnen, dass ich auch vor 5 Wochen mit dem rauchen aufgehört habe und nun hab ich das Gefühl, dass alles viel ungefiltert rein kommt. Ich bin seither irgendwie total reizüberflutet, aber ich will auf jeden Fall nicht mehr rauchen. Vielleicht auch, weil ich ja zeigen will, dass ich ohne ihn besser und gesünder lebe. Ich bin mit ihm leider ziemlich abgerutscht. Zumindest für ...


Allerdings bist du mit Ihm abgerutscht das klingt nicht gut Alk und Dro.
Meiner bekam immer Wutanfälle oder hat mich Gedemütigt oder ich habe was falsches Verstanden .
Lügen oder mich allein gelassen ,Schweige Programm, da kam vieles zusammen und es war auch ein hin und her.Und ich bin auch noch nicht damit durch.

03.10.2020 20:50 • #24


Cathlyn


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Zitat von Sabine355:
Allerdings bist du mit Ihm abgerutscht das klingt nicht gut Alk und Dro.



Wichtig ist, dass sie wieder raus kam! Allein das zählt. Die Nachwirkungen dauern zwar länger an, aber auch das schafft ihr

03.10.2020 20:53 • x 1 #25


Scheol

Scheol


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Zitat von Dasisaberuncool:
Kannste direkt mal streichen. Finanziell.. Egal, nächstes Thema. ^^
Da ich gerade ein totales Beziehungsburnout habe, kann ich nicht mal arbeiten. Mir ist sogar zu viel, wegen Hunger aufstehen und mir etwas zu essen machen zu müssen. Ich bin von einem Klo - Gang genervt. Richtig schlimm, gerade.



Es gibt über 60 Symptome durch , nach toxischen Beziehungen.

Das was du beschreibst ist leider normal.

Das Buch


Wie schleichendes Gift

Ist zu empfehlen.

03.10.2020 20:54 • x 2 #26


Wasabix

Wasabix


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Zitat von Dasisaberuncool:
Gott, was tut das gerade gut, mich hier auszuquatschen.. Ihr seid echt Zucker. <3



Wird schon.
Dauert, aber alles wird wieder gut.

03.10.2020 21:00 • x 1 #27


Binaneu


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Ich verstehe gut, dass Du den Rückzug brauchst.
Vielleicht magst du mal probieren, zu laufen ( ich meine nicht joggen, es sei denn, das liegt Dir...einfach flott " spazieren").
Raus in die Natur, wo Du allein bist und Ruhe ist.

Bewegung schüttet Endorphine aus.
Anfangs musst Du Dich vielleicht zwingen, denkst, dafür hast Du keine Energie.
Aber hinterher fühlt man, dass es gut war.

Mir hat Natur um mich herum, Ruhe für mich und die Bewegung immer gut getan.
Gerade wenn man in der Phase ist, wo es Rückzug braucht, kann das wie eine Art Therapie sein, denn zu Hause hocken in dem Zustand, das geht ein paar Tage, aber das bringt Dich nicht weiter.

Vielleicht kannst Du in der Natur einen " Kraftort" für Dich finden.

03.10.2020 21:40 • x 4 #28


jaqen_h_ghar


Zitat von Dasisaberuncool:
Ich habe durch ihn gemerkt, dass ich regelrecht von Narzissten umgeben war, ob es Familie, Freunde, oder Partner waren.

Partnerwahl ist kein Zufall - wir suchen uns immer das, was wir schon kennen.

Zitat von Prinzessin28:
Wenn es dir finanziell gut geht, kann ich dir nur empfehlen, einen freuen Therapeuten (nennt man das so?) aufzusuchen. Die haben schneller Zeit.

Das Zauberwort heisst Privatpraxis. Da kriegt man meistens viel schneller einen Termin - muss aber vorerst selbst zahlen. Notfalls gibt's auch noch das Kostenerstattungsverfahren - hängt jedoch stark von der jeweiligen Krankenkasse ab, ob das klappt.

Zitat von Cathlyn:
Versuche es mal bei deiner Krankenkasse.
Über die bekommt man oft schneller einen Termin.

Diese Terminservices nützen leider auch nichts, wenn die Kolleginnen und Kollegen innerhalb der vertragsärztlichen Versorgung keine freien Kapazitäten haben, die sie dort melden können. Ist halt so - bei den Kassenpraxen sind Wartezeiten zwischen 3 und 6 Monaten üblich.

Zitat von Zweizelgänger:
Psychatrien (Akutkliniken) haben dafür auch ambulante Möglichkeiten.

Die Ambulanzen dieser Kliniken bieten meistens nur eine sehr basale Anbindung. Mehr als Rezepte und ein paar Minuten offenes Ohr ist da oft nicht drin.

03.10.2020 22:06 • x 2 #29


Dasisaberuncool

Dasisaberuncool


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Von diesem Buch habe ich jetzt schon öfter gehört. Ich werde das tatsächlich mal lesen, jetzt.
Du schreibst, dass mein Zustand gerade normal ist. Danke! Das hilft mi, nicht komplett verzweifelt zu sein.

03.10.2020 23:09 • #30



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