Zitat von Holle:
* Was war denn das, Neuroleptika? Diese modernen Antidepressiva (Serontoninhemmer oder wie das heißt) sind doch harmlos, die habe ich auch schon mal ein Jahr lang genommen.
* Es gibt immer falsche und richtige Zeitpunkte im Leben, wo man aufnahmebereit für Therapien und Neues ist oder nicht.
Wenn Du was ändern willst, mußte mehrere Sachen probieren, kann ja auch was ganz anderes sein, wie Meditation z.B.
* Du bist nicht Deine Mutter. Mache Dir da keine Glaubenssätze zurecht. - Ich bin selber reichlichst kritisch gegenüber Psychotherapeuten. Belese Dich, suche Dir Dein Ding raus.
* Ich bin Arbeiterkind, habe ebenfalls einen Hauptschulabschluss, und habe trotzdem studiert, suchte mir meine Inhalte und Menschen.
Es besteht die Gefahr, dass Deine Probleme zu DEINER IDENTITÄT gerinnen: "Ich bin meine Probleme, ohne die bin ich NIEMAND"
Geh dagegen bloss an! Das durchtrieben Dir Dein Leben. Such Dir einen Teilzeitjob, auf den Du stehst.
Ich habe ein SSRI genommen und Promethazin und in Kombination mit Alk. ist das eine ganz böse Mischung, zumal ich zu der Zeit auch noch unter einer wahrscheinlich jahrelang unentdeckten Schilddrüsenunterfunktion litt.
Meditation mache ich schon hilft auch manchmal mich zu entspannen aber nicht immer.
Ich weiß dass ich nicht meine Mutter bin, aber wenn ich mir anschaue dass sie genau die gleichen Krankheiten wie ich hatte wie z.b Depressionen und Schilddrüsenunterfunktion. Das Problem ist auch dass ich in einem richtigen Brennpunkt wohne, hier gibt es keine kompetenten Ärzte und als Kassenpatient sowieso nicht. Ich würde am liebsten weg hier in einen kleinen Ort, aber bin gefangen und wenn ich dann mal wegziehen würde dann hätte ich ja niemanden mehr so habe ich wenigstens noch meine Familie in der nähe auch wenn wir nicht so ein enges Verhältnis haben.
Ich war schon mal auf einer Abendrealschule, aber auch das hab ich Idiot kurz vor dem Abschluss abgebrochen, bin da kurze Zeit Obdachlos gewesen weil meine Mutter plötzlich den Entschluss fasste die Wohnung zu kündigen und es dauerte bis ich eine Wohnung fand habe auch Schulden etc. Wie gesagt das mit dem Versager des Jahrtausends war nicht nur so dahingeredet um mich selbst fertig zu machen sondern ist ein Fakt.
Ich glaube dafür ist es schon zu spät glaube die einzige Leistung in meinem Leben ist dass ich mich nicht weggehangen habe.
Ich würde gerne arbeiten alleine bekomme ich das aber nicht hin habe überhaupt keinen Antrieb, weiß gar nicht wofür ich überhaupt arbeiten soll ob ich jetzt ein paar Euro mehr habe oder nicht ändert nichts an meiner Misére.
Das ist alles sehr komplex teilweise habe ich mich schon damit abgefunden.