Sabine72
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ich hab mal eine Frage. Eigentlich wollte ich grad schreiben, an all die, die mit ihrem Partner den Lebensabend verbringen wollten. Was eigentlich Blödsinn ist, da man ja eigetlich mit dem Partner immer zusammen bleiben will! Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll - aber für mich bricht auch ein Stück weit mein "Lebenskonzept" zusammen. (Beim Schreiben klingt das ja richtg blöd!)
Ich hatte mich während der Beziehung, die nach den Jahren auch etwas holprig lief, entschieden, daran zu arbeiten, daran festzuhalten und mit diesem Mann zusammenzubleiben - so schnulzig das klingt "für den Rest meines Lebens". Man hat sich einiges aufgebaut. Nun bricht ja auch das zusammen. Wie geht ihr damit um? Es ist ein Eingeständnis an mich selbst "du hast dich geirrt", manchma sogar "du/wir haben alles falsch gemacht" was mich dann etwas verzweifeln lässt.
So - jetzt wo ich den Text lese, antworte ich mal selbst, was mir sofort auffällt:
- warum wollte ich an dem Mann festhalten? Nur weil wir zusammen ein Haus haben?
- hätte es etws gebracht, wenn nur ich an der Beziehung arbeite - nein
- wollte ich nur an der Beziehung arbeiten, damit ich jemand für den "Rest meines Lebens" habe. Das kann ich nicht beantworten weil ich denke, das wäre durchaus ein legitimer Grund. Allerdings passt das Wort "haben" überhaupt nicht!
- das Wort "Liebe" ist in meinem Text nicht einmal aufgetaucht. Es ist jetzt im Nachgang auch schwer zu sagen, wo die Liebe war. Wo sie jetzt ist...
Ich klinge wirr? Ich denke auch wirr. Die Gefühle gehen weiterhin auf und ab!

