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Trennung während Rettungsversuch - wie helfe ich mir?

Sabine72


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Ach Leute, warum tut es noch so weh?

Es fühlt sich an als ob eine gemeinsame Zeit JETZT zu Ende geht, nur weil er auszieht. Dabei ist sie es doch schon lange.
Es tut weh, dass es immer noch eine 3. Person gibt. Die Trennung an sich ist hart, aber man kann sich sortieren. Dann aber immer noch die AF im Hintergrund. Keine Ahnung wie das Verhälniss zwischen ihnen ist und ja ich weiß ER IST NICHT MEHR MEIN PARTNER und kann manchen was er will. Ich weiß das alles, aber es tut noch so weh!

Wir hatten in letzter Zeit Gespräche, die sehr gut waren. Er hat Zweifel, ob er das richtige tut (kein Frage - der Auszug, die Trennung MUSS sein! Darum geht es nicht). Ob er die richtige Entscheidung getroffen hat, seine Chance, dass ich ihm verzeihen könnte, nicht genutzt zu haben. Vermutlich haben das auch schon viele gehört. Dann kommt mir aber auch immer wieder in den Sinn, dass es die AF immer noch gibt! Sie zusammen zumindest Zeit miteinander verbringen (alles andere wäre Interpretation). Und das kippt meine Stimmung wieder so sehr ins Negative! Ich bin treu - und ich bleibe auch mir treu!

30.08.2019 08:25 • #61


Sabine72


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Ihr Lieben,

hab lange nichts in meinem Thread geschrieben. Ich hab ihm mir am Wochenende durchgelesen und bin selber etwas erschrocken, wie verwirrt ich war. Nicht das ich jetzt absolut klar bin, aber es wird (wie ihr immer wiedre so lieb gesagt habt) langsam besser. Ja, mir geht es insgesammt auch besser. Auch wenn es grad morgens sehr traurig ist.

Was ich vermisse weiß ich immer noch nicht. Ob es Gewohnheit, Sicherheit, Geborgenheit oder Liebe (?) ist, ich kann es immer noch nicht sagen. Bin aber am sortieren!

Ich möchte irgendwann verzeihen können - in Stücken kann ich mir das inzwischen ganz vorsichtig vorstellen! Weil er schwach ist und es nicht anders gelernt hat als so zu handeln. Es wird es nicht entschudigen, dazu ist es zu schlimm für mich, niemals.
Womit ich aber momentan hadere: Wie er in den Tagen dannach noch gehandelt hat. Er hat mich selbst da noch weiter verletzt. Das ist grad mein Thema.
Und ein ganz großes Thema ist immer noch die Enttäuschung! Das er einer Person, die so kurz in seinem Leben war, so viel Macht über unsere Beziehung gegeben hat! Sie hatte immerhin so viel "Macht" (mir fällt kein besseres Wort ein), dass sie die Affäre auffliegen lassen konnte! Sie hatte die Macht, die Affäre mind. zu 50% mitzugestalten! Zu bestimmen wann Treffen stattfinden etc.. Über mehrere Monate somit MEIN Leben "mitgestaltet" hat.
Wie kann ich davon loslassen?

23.09.2019 07:07 • x 5 #62


EsmeWetterwachs

EsmeWetterwachs


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Das ist doch das Zentrale, oder? Es ist jemand dabei, von dem du nicht geahnt hast, dass es sie gibt. Du hast immer an euch beide geglaubt, das war dein Fundament. Wir hatten ein Urvertrauen, das enttäuscht wurde und das zieht uns den Boden unter den Füßen weg. Auch wenn der Kopf es kapiert, das Herz und das Unterbewusste brauchen länger, bis alle wieder auf einer Linie sind. Bis dahin stellen wir uns einen Haufen Fragen, arbeiten uns daran teilweise ab und werden doch nie die richtigen Antworten bekommen, nur werden die Antworten vielleicht irgendwann nicht mehr sooo wichtig sein. Irgendwann werden wir die Verantwortung für dieses miese Handeln dorthin legen können, wohin sie gehört, nämlich zu den Warmwechslern.

Ich glaube fest daran, dass wir uns durch diese Erfahrung weiter entwickeln (auf diese Art wollte das niemand von uns), das ganze mit der Zeit aufarbeiten und dann weitergehen können.

LG, Esme

23.09.2019 20:28 • x 1 #63


Sabine72


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Zitat von Moonshadow0:
Wir sind ohne sie besser dran.


Dieser Satz ist mir gestern den ganzen Tag durch den Kopf gegangen! Warum? Weil ich erstmalig das Gefühl hatte, dass es mir ohne ihn viel beser geht!
Angestoßen hat es eine Bemerkung von jemand "ach, darum machst Du jetzt Sport" und meine Antwort, "ja, ich hab ja jetzt Zeit ich muss mich ja um niemand mehr kümmern"! Ich habe mich viel zu viel gekümmert. Ich hab das Gefühl in den letzten Jahren wurde nur noch von ihm angenommen! Vor lauter Kümmern habe ich mich vergessen und immer mehr aufgegeben. Jetzt komme ich langsam zurück.
Die nächste Bestätigung kam von Freunden - 2x! "Früher hätten wir das nie zusammen gemacht" (nein, ich hatte ja keine Zeit, ich war ja in einer Beziehung! und "was Du jetzt ohne ihn alles machen kannst".

Seit heute Nacht denke ich wieder viel an den Tag, an dem das Trauma gesetzt wurde - seine Worte dazu. Es waren ja erst nur 10% der Wahrheit, aber die haben gereicht.

Gerade eben • #64




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