Zitat von Karili:Wie gesagt, die Aktion mit der Datibg App war nicht der große Wurf. Das sagt hier glaube ich auch niemand.
Doch, in diesem Faden haben bereits einige UserInnen die Frage aufgeworfen, ob sie denn so "seltsam" seien, dass sie selber eine Partnerschaft beenden würden, wenn ihr Partner solch eine Tinderaktion starten würde.
Aber ich gebe dir Recht, im Ergebnis kommt es ja gar nicht dadrauf an, ob der TE sich nun bei Tinder angemeldet hat oder aber das Essen absichtlich dauerhaft versalzen würde.
Fakt ist, er reagierte auf seinen Frust mit einem "Gegenangriff".
Eine Userin schrieb in einem anderen Thread:
Natürlich achtet man in einer Beziehung auf das Gegenüber, verschenkt Gefallen und ist fürsorglich. Das geht aber nur, wenn die eigenen Bedürfnisse Raum haben. Auch beim Thema Ruhe oder Weggehen, Urlaub zu Hause oder fliegen, veganes Essen oder Vollkost.
Also, ein Tipp von mir: nimm deine Bedürfnisse wahr, akzeptiere sie als zu dir gehörend und kommuniziere sie.
Das gleiche gilt für deine Partnerin. Und dann könnt ihr euch die Schnittmenge anschauen. !Überspitzt könnte man hier doch sagen:
Wenn du nicht willst, was ich von dir verlange, dann strafe ich dich. Ich rede nur halbherzig mit dir, kommen wir auf keinen Nenner mache ich etwas, was dir nicht gefällt und dich verletzen wird.
Nennt man sowas heutzutage eine glückliche Beziehung auf Augenhöhe?
Muss die Freundin jetzt jedesmal damit rechnen, wenn sie nicht so will wie er, dass er sie dann als Antwort darauf verletzt? Ich würde in seinem Verhalten, wenn es denn dauerhaft wäre, das Ausleben einer passive Aggression sehen. Denn um Tidner, Daten oder andere Frauen ging es dem TE ganz offensichtlich niemals.
Aber soweit will ich hier gar nicht gehen.
BEIDE sollten in ihrer Beziehung ihre eigenen Bedürfnisse unabhängig von den Bedürfnissen des anderen befriedigt sehen und wo es nicht passt, müssen Kompromisse geschlossen werden mit denen sich beide wohl fühlen ODER aber, wenn das nicht möglich ist, sollte die Beziehung beendet werden.
Das alles setzt aber nunmal ein REDEN/ANSPRECHEN von KONFLIKTEN voraus! Nicht das Andeuten sondern das wahrhaftige miteinander sprechen, zur Not mit Hilfe eines Dritten.