Zitat von Random:Eine Abwertung seiner Person sehe ich wirklich überhaupt nicht.
Es kratzt vielleicht sein Ego.
Aber es ist ja nur eine Frau, die nicht auf ihn abfährt.
Die erfrischende Offenheit dem Ehemann gegenüber finde ich übrigens als eigentlich alternativlos.
Wenn wir nur alle so mutig wären
Das Problem ist, dass diese Offenheit leider meistens nichts bringt. Man kann diese Anziehung ja nicht (wieder) herbeizaubern - wobei es einfacher ist, wenn sie wenigstens mal dagewesen ist. Und die meisten Frauen wissen doch selbst gar nicht, warum sie sich so wenig angezogen fühlen von ihrem Mann. Und auch wenn sie es wüssten, können sie ihm kaum eine Anleitung schreiben, wie er sich verhalten soll.
Denn die Anziehung entsteht ja auf der unbewussten Ebene und kann auch von Frauen nicht rational erfasst werden. Im Gegenteil, wünscht sich die Ratio meistens das genaue Gegenteil von dem, was der Instinkt verlangt (sei aufmerksamer, sei netter zu mir, zeig mir Deine Zuneigung deutlicher - resultiert oft darin, dass der Mann anfängt, Blumen zu kaufen, den Tisch abzuräumen, besser zuzuhören - alles genau kontraproduktiv für das empfindliche Thema Anziehung).
Es ist halt leider ein sehr kritisches Thema, ich halte es für den wichtigsten Grund für Trennungen aus Langzeitbeziehungen heutzutage.
@Random
Ich glaube, man kann dem Selbstwert eines Mannes nicht viel Schlimmeres antun, als ihn permanent s. abzuweisen. Abgesehen von Jobverlust und Trennung, das ist für die meisten Männer wohl der Supergau. Ich habe jedenfalls bei meinen Recherchen derartig viele zutiefst frustrierte, unsichere Männer unter den (potenziellen) Fremdgängern gefunden, dass es mich geschaudert hat. Demzufolge würde eine Affäre in der Situation der TE tatsächlich helfen - allerdings nicht, wenn SIE eine hätte, sondern wenn ihr Mann eine hätte
