Zitat von tauris: Es geht mir hier nicht darum, Kinder in „Schablonen“ zu pressen, sondern um die Frage, welche Verantwortung wir als Erwachsene für die gesunde Entwicklung von Jugendlichen tragen.
Meiner Meinung nach schon, wenn du schreibst wie eine 14 jährige zu sein hat und ihr sogar, ohne sie zu kennen und mit ihr gesprochen zu haben, Revierkämpfe unterstellst. Ob bewusst oder unbewusst.
Das Mädchen durfte zu ihrem Vater hin, wenn sie das Bedürfnis nach elterlicher Nähe und Wärme hatte. Als die neue Partnerin ihre Grenze aufzeigte ( erster Thread und in dem Fall nachvollziehbar), sah die Tochter es ein und akzeptierte es. Du interpretierst es als Sieg des Kindes im Revierkampf und drängst sie hiermit in eine Rolle, die ihr höchstwahrscheinlich nicht entspricht.
Zitat von tauris: In deinem Beitrag sprichst Du von „intakten Familien“ - von einer intakten Familie ist aber in diesem Fall nicht die Rede.
Ändert aber nichts daran, dass 13, 14 jährige auch in intakten Familien noch Nähe suchen, wenn sie sie brauchen. So wie das Mädchen hier auch.
Zitat von tauris: Er muss ihr verdeutlichen, dass sie die geliebte Tochter ist, aber eben nicht die Partnerin. Geschieht das nicht, kann das massive Folgen für ihre eigene soziale und sexuelle Identitätsfindung haben.
Das muss er nicht. Weil es hier, auch laut TE, keine Anzeichen dafür gibt und rein auf Eltern-Kind Ebene beruht. Pathologieren tun das hier einige User.
Zitat von tauris: Liebe bedeutet für mich nicht nur Festhalten, sondern auch das Ermöglichen von Freiheit.
Und diese Freiheit nimmt sich das Kind und ermöglicht der Vater. Von Festhalten kann hier gar keine Rede sein.