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Hola15 Mitglied
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Zitat von Akelei76:
Was ist eigentlich deine Expertise zu dem Thema? I
Chat GPT
@tauris, es wäre zumindest angebracht darauf hinzuweisen. Die Formulierungen sind eh zu offensichtlich.
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#271
Fenjal Mitglied
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@Hola15 aha, wie so oft,... entspricht ein Kommentar nicht der allgemeinen Haltung ( Mütter), wird der Autor diskreditiert. Immer dasselbe Vorgehen.... wirklich schon erwartbar gewesen. Dass es allerdings ungewöhnlich ist, wenn eine 14 Jährige bei Papi schläft, kommt auch von mir, ohne KI. Jeder war mal 14, wem hat es denn gefallen, selbst nachts von Erwachsenen umgeben worden zu sein? Ob soetwas zu einem halbwegs geradeaus gehenden Erwachsenen werden lässt, hinterfrage ich auch.
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x 3#272
A
Unterschiedliche Ansichten im Bereich Abgrenzung
x 3
E-Claire Mitglied
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Zitat von Fenjal:
ird der Autor diskreditiert.
wieso ist denn jetzt die (behauptete) Nutzung von ChatGPT eine Diskreditierung?
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x 1#273
Hola15 Mitglied
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Zitat von Fenjal:
@Hola15 aha, wie so oft,... entspricht ein Kommentar nicht der allgemeinen Haltung ( Mütter), wird der Autor diskreditiert. Immer dasselbe ...
Nee aber es ist zu offensichtlich.
Soll jeder seine Aussagen machen wie er möchte, aber dann bitte kennzeichnen, wenn man das benutzt.
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#274
B
Brightness2 Mitglied
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Zitat von Akelei76:
Das wollen hier manche ums Verrecken nicht gelten lassen.
Aus diesen Narrativen rekrutiert die Helferindustrie ihre Klienten. Da wird normiert, standardisiert und alles was abweicht, für therapiewürdig befunden und pathologisiert. Das ist ein Industriezweig. In jedem zweiten Thread kommt irgendwann der Punkt, an dem einer der Ex-Partner plötzlich als Narzisst, BLer, NSPLer oder weitere lustige Psycho-ICDs genormt wird. Ich lese hier eine 50-Jährige, die sich unangemessen und übergriffig in eine Vater-Tochter einmischt, sich standhaft weigert, auf sich selbst und ihre Gründe dafür zu schauen. Darum geht es. Nicht um die für Papa und Tochter offensichtlich gut funktionierende Beziehung. Spannend auch, dass eine sechs- oder siebenmonats Kennenlernphase als Partnerschaft geframt wird. Sogar die brand-neue Partnerin bemächtigt wird, gemeinsam mit einem Elternteil herauszufinden, was das als ungesund geframte Verhalten der Tochter verursacht haben könnte. Totally crazy. Möge der Papa seine Tochter im Fokus belassen und sie (und sich selbst) vor solchen Hilfegebenden gut beschützen.
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x 4#275
tauris Mitglied
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@E-Claire
Gerne benenne ich das ganz konkret. Die Paarebene wird genau an den Stellen geopfert, die wir hier schwarz auf weiß lesen:
Das Opfer der Exklusivität: Wenn das Schlafzimmer kein geschützter Raum ist, verliert das Paar seinen einzigen Ort der bedingungslosen Intimität. Ein Paar ist kein Paar mehr, wenn jederzeit ein Dritter (unabhängig vom Alter) physisch zwischen ihnen stehen kann. ( hat so stattgefunden)
Das Opfer der Autonomie: Die Partnerin wird in die Rolle der ‚Bittstellerin‘ gedrängt. Sie muss um Privatsphäre verhandeln, die in einer gesunden Erwachsenenbeziehung selbstverständlich sein sollte. Das untergräbt ihre Stellung im System massiv.( deswegen ist TE hier)
Das Opfer der Verlässlichkeit: Wenn der Vater – wie hier geschehen – aus dem gemeinsamen Bett auszieht, um bei der 14-jährigen Tochter zu schlafen, gibt er den Platz an der Seite seiner Partnerin physisch und symbolisch auf. Das ist die Definition davon, die Paarebene den (vermeintlichen) Bedürfnissen des Kindes unterzuordnen.
Es geht nicht darum, dass das Kind ‚unwichtig‘ ist. Es geht darum, dass ein Kindersitz im Auto wichtig ist, aber nicht auf dem Fahrersitz stehen darf. Wenn ich sage, die Stabilität des Systems wird geopfert, dann meine ich genau das: Auf Dauer hält keine Beziehung den Druck aus, wenn ein Partner sich permanent wie ein Eindringling oder ein Gast zweiter Klasse fühlt. Das Unbehagen der TE ist kein ‚Luxusproblem‘, sondern der Beweis dafür, dass die Paarebene bereits Schaden nimmt. Wer glaubt, man könne in einer solchen Konstellation alles ‚gleichrangig‘ behandeln, ignoriert, dass Hierarchien und Grenzen in Familien kein Konstrukt sind, sondern eine biologische und psychologische Notwendigkeit für das Sicherheitsgefühl aller Beteiligten – auch der Tochter.
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x 2#276
Fenjal Mitglied
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@E-Claire stell dich nicht unwissend, wenn dir jemand unterstellt, dass ausschließlich KI, nicht dein eigenes Expertenwissen deine Argumente untermauert, ist das eine Abwertung denn es heisst nichts anderes, dass dieser User keine eigene Kompetenz hat.
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x 2#277
S
Schnuddel74 Mitglied
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Zitat von tauris:
Entwicklungsschritte: In der Pubertät ist die Ablösung vom Elternhaus die zentrale Aufgabe. Wenn ein fast erwachsener Jugendlicher regelmäßig Schutz im elterlichen Bett sucht, lohnt es sich, hinzuschauen: Was fehlt ihm an anderer Stelle, um diese Sicherheit in sich selbst oder in seiner Autonomie zu finden?
Also, ich denke, dass Kinder sehr gut merken was sie wollen und was nicht.
Mein Sohn grenzt sich in anderen Dingen sehr gut an, früher habe ich ihm noch einen Kuss zum Abschied gegeben, seit der weiterführenden Schule war das auch vorbei. Auch hat er seine Intimsphäre, die nicht gestört sein will... ...also ins Bad gehen während er sich duscht, oder anzieht, darf ich nicht und ist ja so OK. An seinem Zimmer muss ich anklopfen - was ja auch eich IG so ist.
Ich denke mein Sohn weiß genau was er will und welche Bedürfnisse er hat.
Auch gibt es ganz andere Dinge wo er sich abnabelt, wie die Sprache, oder er trifft sich mit Freuden, hängt vorm PC, etc...
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x 1#278
tauris Mitglied
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@Hola15
Da muss ich Dir widersprechen, für etwas was lange Zeit mein täglich Brot war braucht es zum Glück noch kein ChatGPT. Aber es ehrt mich fast ein bisschen , dass du meine Formulierungen für so präzise hältst, dass Du annimmst sie könnten aus der Feder einer KI stammen.
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x 2#279
A
Akelei76 Mitglied
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Zitat von Hola15:
Chat GPT
, es wäre zumindest angebracht darauf hinzuweisen. Die Formulierungen sind eh zu offensichtlich.
Ich wollte sehen, wie sie auf direkte Ansprache reagiert. Das war so aussagekräftig, dass es dann damit beendet war.
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#280
A
Akelei76 Mitglied
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Zitat von Brightness2:
Ich lese hier eine 50-Jährige, die sich unangemessen und übergriffig in eine Vater-Tochter einmischt, sich standhaft weigert, auf sich selbst und ihre Gründe dafür zu schauen. Darum geht es. Nicht um die für Papa und Tochter offensichtlich gut funktionierende Beziehung. Spannend auch, dass eine sechs- oder siebenmonats Kennenlernphase als Partnerschaft geframt wird. Sogar die brand-neue Partnerin bemächtigt wird, gemeinsam mit einem Elternteil herauszufinden, was das als ungesund geframte Verhalten der Tochter verursacht haben könnte.
Das ist es exakt.
Aber es ist halt leichter, den Mann ändern zu wollen und das Kind (!) in die Schranken zu weisen, als sich selbst zu fokussieren.
Das ist so ein bestimmter Typ Mensch: Der will einfach andere umdrehen, damit es für ihn / sie passt.
Schön, dass der Vater sie bislang nicht beirren lässt.
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#281
Fenjal Mitglied
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Zitat von tauris:
Das Opfer der Autonomie: Die Partnerin wird in die Rolle der ‚Bittstellerin‘ gedrängt. Sie muss um Privatsphäre verhandeln, die in einer gesunden Erwachsenenbeziehung selbstverständlich sein sollte. Das untergräbt ihre Stellung im System massiv.( deswegen ist TE hier)
Genau so sehe ich das auch. Eine 14Jährige kann Erwachsene nicht dominieren. Ich verstehe diesen Mann nicht, warum er keine Grenzen zieht und den Teenie nicht, warum das eigene Bett keine Routine ist und als sicheren Rückzugsort gewählt wird. Deine Ausführungen sind folgerichtig.
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x 3#282
Hola15 Mitglied
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Zitat von tauris:
@Hola15 Da muss ich Dir widersprechen, für etwas was lange Zeit mein täglich Brot war braucht es zum Glück noch kein ChatGPT. Aber es ehrt mich ...
Mag ja sein, dass du eigene Expertise hast. Hab ich übrigens auch, aber ich sehe keinen Sinn darin nun eine (Fach) Diskussion zu starten, da das hier am Thema vorbeigeht. (Und ich btw auch keine Lust und Zeit dafür habe)
Du kannst es gerne so sagen und ich kann nichts dagegen einwenden. Aber insgesamt und spätestens hier
Zitat von tauris:
Warum die ‚Westliche-Zivilisations-Karte‘ hier nicht sticht:
hast du entweder die Formulierungen und den Aufbau von chatgpt angenommen oder es damit zumindest vorformuliert.
@Schnuddel74 Es ist absolut nachvollziehbar, dass du die Autonomie deines Sohnes in den Bereichen siehst, die du beschreibst – das Anklopfen, die Privatsphäre im Bad, das Treffen mit Freunden. Das sind wichtige und gesunde Schritte der äußeren Abgrenzung. Worauf ich jedoch hinauswill, ist die emotionale Selbstregulation. ( davon habe ich einige Beiträge vorher schon geschrieben)
Es gibt einen feinen, aber entscheidenden Unterschied zwischen der Autonomie am Tag und den Rückschritt/ die Regression in der Nacht. Tagsüber-Er fordert seine Privatsphäre ein (Grenze nach außen). Nachts- Er sucht die körperliche Verschmelzung im Elternbett (Grenze nach innen wird aufgehoben).
In der Psychologie beobachten wir oft, dass Jugendliche, die sich tagsüber sehr stark abgrenzen, nachts durch das Schlafen bei den Eltern ein Stück ‚Kindheit‘ zurückholen, das sie eigentlich schon hinter sich gelassen haben sollten. ( das meint das Wort Rückschritt) Das ist kein Vorwurf, sondern eine Beobachtung: Wahre Autonomie bedeutet auch, die eigenen Emotionen und die nächtliche Ruhe alleine halten zu können.
Der entscheidende Punkt für die Patchwork-Situation: In deinem Fall scheint das Arrangement für dich (und vermutlich deinen Partner) zu funktionieren. Im Fall der TE tut es das aber nicht. Dort ist das Schlafzimmer kein gemeinsamer Kuschelort für alle, sondern ein Ort, an dem eine neue Partnerin ihre berechtigten Grenzen zieht. Wenn ein 13- oder 14-Jähriger die Privatsphäre der Eltern respektiert (indem er anklopft), sollte dieser Respekt konsequenterweise auch vor der Tür des Elternschlafzimmers gelten – besonders wenn dort eine Partnerin liegt, die nicht die leibliche Mutter ist. Wir können Autonomie nicht ‚picken‘: Hier darf ich Kind sein und die Paarebene stören, dort bin ich der coole Jugendliche. Eine reife Entwicklung führt dazu, dass der Jugendliche erkennt: ‚Das Schlafzimmer meines Vaters/meiner Mutter ist deren privater Raum.‘ Diese Erkenntnis ist ein Riesenschritt in Richtung Erwachsenwerden.
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x 2#284
tauris Mitglied
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@Hola15
Mein Text ist mein Text. Wenn du inhaltlich nichts erwidern möchtest, ist das völlig okay – aber diese KI-Theorie ist eine Sackgasse, die uns nicht weiterbringt.