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Unterschiedliche Ansichten im Bereich Abgrenzung

Clarinetta
Bei mir schläft der Hund mit im Bett.
Da käme kein Mann dran vorbei, ich würde aber ggfls einen Kompromiss finden.
Ach ne, erstmal den passenden Mann finden, der in mein Schlafzimmer will 🤣

Ich weiß, ist nicht das Thema, wollte etwas zur Auflockerung beitragen.

Könnte aber auch sein, dass Fenjal mir gleich den Kopf wäscht weil mein Hund in mein Bett darf.😉

Jo, iss aber so Grinsendes grünes Gesicht

Liebe Te, weiß nicht, ob das schon jemand gefragt hat: wenn die Tochter jünger wär, z.B. 7-8 Jahre,hättest
du dann das gleiche Problem?

x 8 #286


Hola15
Zitat von tauris:
@Hola15 Mein Text ist mein Text. Wenn du inhaltlich nichts erwidern möchtest, ist das völlig okay – aber diese KI-Theorie ist eine Sackgasse, die ...


Er bringt vor allem das Thema nicht weiter.
Aber bin jetzt eh still, muss zum Tierarzt.

#287


A


Unterschiedliche Ansichten im Bereich Abgrenzung

x 3


tauris
@Clarinetta
Team Katze 🤭

#288


Clarinetta
Zitat von tauris:
@Clarinetta Team Katze 🤭

Katzen mag ich auch 👍🏻😊

x 2 #289


B
Zitat von tauris:
Auf Dauer hält keine Beziehung den Druck aus, wenn ein Partner sich permanent wie ein Eindringling oder ein Gast zweiter Klasse fühlt.

Wodurch sollte sie sich denn jetzt noch als Eindringling oder Gast zweiter Klasse fühlen. Im ersten Thread hat sie geschrieben
Zitat von Liebeleben:
Die Thematik wurde auch im Nachgang besprochen. Ich bin maximal einmal pro Woche über Nacht da. Die restlichen sechs Tage kann sie bei ihm schlafen und sich an ihn kuscheln. Ich finde nicht zu viel verlangt, dass diese eine Nacht dann für mich reserviert ist.

Und genau das ist passiert. Reicht aber immer noch nicht. Diese eine Nacht, in der sie da ist, ist für sie auch reserviert. Cooler Umgang seitens Papa und Tochter. Dann meldet sich der innere Kontrolleur, @Liebeleben weitet ihr Bedürfnis aus. Auf Zeiten, in denen sie nicht bei Papa und Tochter ist. Will auch hier die Linie vorgeben. Erziehen. Bestimmen. Ja, da findet eine Grenzverletzung auch in meinen Augen statt. Die der TE gegenüber Vater und Tochter. Begründet mit einem diffusen Unwohlsein -wenn wir von der albernen Bettwäsche- und Öldiskussion als höchstprivates Spielzeug absehen-, das sich jeder Selbstreflexion verweigert. Das ganze nach wenigen Monaten neuer Beziehung. Diese Partnerschaft, so der Vater einknickt, wird das Vater-Tochter auf Dauer belasten. Der Machtkampf wurde nicht von der 13 oder 14-Jährigen ausgerufen sondern von der 50 Jährigen.

x 8 #290


E-Claire
Zitat von Fenjal:
stell dich nicht unwissend, wenn dir jemand unterstellt, dass ausschließlich KI, nicht dein eigenes Expertenwissen deine Argumente untermauert, ist das eine Abwertung denn es heisst nichts anderes, dass dieser User keine eigene Kompetenz hat.

ich arbeite recht viel mit der KI und ich sehe das deutlich differenzierter.

Für mich ist das keine Abwertung, denn die intellektuelle Leistung des Konzepts/Prompts etc, ist ja meine. Ich hatte Hola's Bemerkung eher im Hinblick auf die Transparenz verstanden. 🤷‍♀

x 2 #291


tauris
@Brightness2

Nicht nachvollziehbar für mich, dass hier das Einfordern einer gesunden Paardynamik als ‚Machtkampf‘ einer 50-Jährigen gegen eine 14-Jährige umgedeutet wird. Das verkennt die Realität von Beziehungen grundlegend.
Warum das Argument „Sie ist doch nur einmal die Woche da“ ins Leere läuft- Werte vs. Anwesenheit- Eine Partnerschaft basiert auf Werten und Strukturen, die auch dann Bestand haben, wenn man gerade nicht im selben Raum ist. Wenn das Schlafzimmer nur dann ein „geschützter Ort“ ist, wenn die Partnerin daneben liegt, ist es in Wahrheit gar kein geschützter Ort – es ist ein Provisorium, das bei jeder Gelegenheit wieder eingerissen wird.
( Problematik Erwachsenenspielzeug)

Der Gäste-Status-Genau das ist es, was das Gefühl erzeugt, ein Gast zweiter Klasse zu sein. Ein Gast muss um seinen Platz verhandeln. Eine Partnerin sollte darauf vertrauen können, dass der gemeinsame Beziehungsraum (das Schlafzimmer) respektiert wird, egal ob sie gerade da ist oder nicht.

Es geht nicht darum, das Kind zu erziehen oder ihm etwas wegzunehmen. Es geht darum, dass der Vater lernt, seine Rolle als Partner und seine Rolle als Vater so zu trennen, dass beide Seiten ihren Platz haben. Wenn die Tochter 14 ist und immer noch die physische Präsenz des Vaters braucht, um schlafen zu können, dann ist das ein Thema, das der Vater mit der Tochter lösen muss – unabhängig von der neuen Partnerin. ( das wurde hier jetzt schon sehr oft angesprochen)
Wer glaubt, dass der Vater einknickt, wenn er seiner Tochter Grenzen setzt, verwechselt Nachgiebigkeit mit Liebe. Wahre elterliche Stärke zeigt sich darin, dem Kind zuzumuten, eigene emotionale Sicherheit zu entwickeln, anstatt die Paarbeziehung als Puffer zu benutzen.
Der Machtkampf wird nicht von der Partnerin ausgerufen. Sie weist lediglich darauf hin, dass die aktuelle Struktur das Fundament der Beziehung untergräbt. Das als albern abzutun, ignoriert die psychologische Wichtigkeit von Privatsphäre und Respekt in einer erwachsenen Liebe

x 2 #292


B
Zitat von tauris:
Nicht nachvollziehbar für mich, dass hier das Einfordern einer gesunden Paardynamik als ‚Machtkampf‘ einer 50-Jährigen gegen eine 14-Jährige umgedeutet wird.

Sie fordert keine gesunde Paardynamik ein. Sie fordert, dass ihrem diffusen Unwohlsein, welches sie nicht einmal nennen kann, Rechnung getragen wird durch Verhaltensänderungen seitens Vater und Tochter.
Zitat von tauris:
Das verkennt die Realität von Beziehungen grundlegend.

Wir mögen unterschiedliche Vorstellungen von Realität von Beziehung haben, ich verkenne zumindest meine eigene nicht. Und meine Beziehung hält schon eine Weile. Mit Kindern. Es funktioniert unter anderem, weil beide Partner den Tanzbereich des anderen nicht unzulässig, so wie wir es definieren, überschreiten.
Zitat von tauris:
Es geht darum, dass der Vater lernt, seine Rolle als Partner und seine Rolle als Vater so zu trennen, dass beide Seiten ihren Platz haben.

Genau, hier steige ich aus. Der Vater muss lernen, weil? Nicht er hat das Problem. Sie hat es, weil sie ein bereits gelöstes Problem ausweitet. Unzuverlässig immer weiter Forderungen stellt sobald ein Problem gelöst ist.
Zitat von tauris:
Sie weist lediglich darauf hin, dass die aktuelle Struktur das Fundament der Beziehung untergräbt.

Nein, genau das ist nicht ihre Haltung. Sie ist überhaupt nicht klar mit sich und verlagert es auf Vater und Tochter, statt bei sich zu schauen.
Zitat von Liebeleben:
ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was mich triggert. es macht mir ein schei. und ich weiß nicht genau warum - das versuche. Ich rauszufinden.

Macht/Dominanz, Selbstwertthemen, Verlust-, sonst. Ängste, da gilt es hinzuschauen, bei der Person, der das Problem inne wohnt. Es hilft selten, Probleme ins außen verlagern zu wollen. Die haben Tendenz dann immer wieder aufzutauchen.

Aber gut, ich denke die Positionen sind schon seit dem ersten Thread deutlich. Hilfesuche sehe ich auch nicht wirklich, Bestätigung bekommt sie gerade. Möge der Papa weise handeln. Die Tochter ist dort zu Hause. Die TE nicht. Die Tochter konnte sich die Neue nicht aussuchen, muss den Kompromiss eingehen, mit ihr das Bad, die Wohnung temporär zu teilen. Ungefragt. Schon ziemlich viel, oder? Die Tochter hat sich nichts von dem ausgesucht, was gerade passiert. Die TE schon.

x 5 #293


Fenjal
@Clarinetta wer mit Tieren im Bett liegt, den kann ich nicht nachvollziehen.
Wir hatten auch Hunde und Katzen, beide Arten waren nicht im Wohnhaus, geschweige denn in Betten.
Was für mich korrekt ist.
Ich liebte einen Hund als ich Kind war, ja, er begleitete mich überall hin, nur in mein Zimmet oder in mein Bett durfte er nicht.
Sicher manchmal nahm ich ihn nachts und wir liefen in den Wald oder ich schwänzte auch die Schule um tagsüber mit ihm unterwegs zu sein, aber ich wusste, dass er im Bett nix zu suchen hatte, er hatte seinen Platz und ich mein Bett.
Katzen fasse ich grundsätzlich nicht an, nur dann wenn sie sich gestreckt haben, um ehrlich zu sein.

Teenis wollen dass ihre Zimmer für Andere tabu sind, es sollte ihnen klar sein, dass Erwachsene soetwas ebenfalls einfordern, was daran ist nicht verständlich.
Unangenehm dieser Teenie, so seh ich das.

#294


FloraVita
Zitat von tauris:
@Brightness2 Nicht nachvollziehbar für mich, dass hier das Einfordern einer gesunden Paardynamik als ‚Machtkampf‘ einer 50-Jährigen gegen eine 14-Jährige umgedeutet wird. Das verkennt die Realität von Beziehungen grundlegend. Warum das Argument „Sie ist doch nur einmal die Woche da“ ins Leere läuft- Werte ...


Du fokussierst dich hauptsächlich, wenn nicht sogar ausschließlich, auf die Paarbeziehung zugunsten derer die Eltern-Kind Ebene, deiner Meinung nach, zurückzustecken hat. Deine Meinung und muss auf die betreffende Personen nicht zutreffen.

Zitat von tauris:
Der Gäste-Status-Genau das ist es, was das Gefühl erzeugt, ein Gast zweiter Klasse zu sein.


Sie ist zu Gast dort, im Zuhause des Kindes und des Vaters. Einen Tag in der Woche. Ansonsten hat sie ihr eigenes Zuhause. Wenn sie da ist, nehmen die beiden Rücksicht auf sie. Wenn sie nicht da ist, geht es sie nichts an.
Ich hoffe der Vater wird ebenfalls eine Grenze ziehen, bis wohin Kompromisse eingegangen werden. Ansonsten heißt es in ein paar Monaten, dass seine Tochter nicht im Haus anwesend sein soll, wenn die TE da ist. Wegen Privatsphäre versteht sich... falls sie nach dem duschen oder nach Bettsport unbekleidet duschen gehen möchte...oder ähnliches. Aber Revierkämpfe führt natürlich die Tochter..

x 2 #295


tauris
@Brightness2

Ein interessanter rhetorischer Kniff 😬Das Unbehagen einer Partnerin wird als ‚psychisches Problem‘ deklariert, um die Verantwortung für ein respektvolles Miteinander auf sie allein abzuwälzen.
Zu der Behauptung, das Problem läge nur bei ihr-Selbstreflexion – also das Schauen auf die eigenen Trigger, wie @LiebesLeben es tut – ist ein Zeichen von emotionaler Reife, keine Schwäche. Aber nur weil jemand ehrlich genug ist zu sagen „Ich weiß noch nicht genau, warum mich das so sehr trifft“, bedeutet das im Umkehrschluss nicht, dass das Verhalten im Außen (eine 14-Jährige im elterlichen Bett) deshalb gesund oder angemessen ist.

Du sagst, in deiner Beziehung funktioniert es, weil niemand den Tanzbereich des anderen überschreitet. Genau das ist der Punkt! Für viele Menschen gehört das Schlafzimmer zum höchstpersönlichen Tanzbereich des Paares. Wenn dort permanent eine dritte Person präsent ist (physisch oder durch die ständige Option darauf), dann ist das eine massive Überschreitung dieses Bereichs.
„Möge der Papa weise handeln“-Weisheit bedeutet in einer Patchwork-Konstellation nicht, den Weg des geringsten Widerstands zu gehen und das Kind gewähren zu lassen, um Konflikte zu vermeiden. Weise zu handeln bedeutet, beiden gerecht zu werden, der Tochter die Sicherheit zu geben, die sie braucht (ohne sie in kindliche Muster zurückfallen zu lassen), und der Partnerin den Respekt und den Raum zu geben, der ihr als Frau an seiner Seite zusteht.
Wer Bedürfnisse ins „Außen“ verlagert, hat oft nur eines- Den Mut, für die Integrität seiner Beziehung einzustehen. Das hat nichts mit Dominanz zu tun, sondern mit dem Wunsch nach einer Partnerschaft auf Augenhöhe, in der man kein Gast ist, sondern ankommt.

#296


Clarinetta
Zitat von Fenjal:
wer mit Tieren im Bett liegt, den kann ich nicht nachvollziehen.

Weiß ich doch 🤗

#297


B
Zitat von tauris:
Ein interessanter rhetorischer Kniff Das Unbehagen einer Partnerin wird als ‚psychisches Problem‘ deklariert, um die Verantwortung für ein respektvolles Miteinander auf sie allein abzuwälzen.

Unsere Differenz liegt darin, dass ich -im Gegensatz zu dir- keinen Willen zu einem respektvollen Miteinander, das alle drei Protagonisten einschließt, erkenne. Die Verantwortung haben sowohl Vater als auch Tochter übernommen, als sie zugestimmt haben, das ursprüngliche Problem von @Liebeleben zu lösen. Aktuell ist sie diejenige, die ihr Unbehagen ungefiltert auf Vater und Tochter abwälzt, ohne jegliche Bereitschaft ihre Motive zu reflektieren. Du liest die TE mit anderen Augen als ich, da kommen wir wohl nicht überein. Ich lese eine unsichere 50-Jährige, die über Kontrolle versucht, eine Beziehung zu entwickeln. Geht gar nicht, kann aus meiner Sicht nie und nimmer funktionieren. Neudeutsch für mich eine red flag. Wenn das nach wenigen Monaten passiert, schrillen bei mir die Alarmglocken. Das ist keine angestrebte Beziehung auf Augenhöhe sondern eine experimentelle Erziehungsanstalt mit Vater und Tochter als Eleven. Was dann schon wieder so ein Karikatur von übergriffiger Next fabriziert.

x 3 #298


E-Claire
Zitat von tauris:
Für viele Menschen gehört das Schlafzimmer zum höchstpersönlichen Tanzbereich des Paares. Wenn dort permanent eine dritte Person präsent ist (physisch oder durch die ständige Option darauf), dann ist das eine massive Überschreitung dieses Bereichs.

Ich finde, Du differenzierst nicht genügend zwischen dem gemeinsamen Schlafzimmer eines Paars und dem Schlafzimmer eines alleinerziehenden Elternteils mit einer noch sehr neuen Beziehung.

Das ist eine Entwicklung, ein Prozess, den Du so in Deine sehr absoluten Aussagen nicht einfließen lässt.

x 1 #299


tauris
@Brightness2


Wir kommen hier tatsächlich nicht überein - müssen wir auch nicht.

Was du als Kontrolle interpretierst, sehe ich als das notwendige Einfordern von gesunden Grenzen, die in jeder stabilen Partnerschaft – und erst recht in einer Patchwork-Konstellation – das Fundament bilden. Dass @Liebeleben ihre Gefühle offen anspricht und reflektiert, ist für mich kein Zeichen von Unsicherheit, sondern die Voraussetzung dafür, dass aus einer neuen Beziehung ein verlässliches Zuhause für alle Beteiligten werden kann.
Am Ende geht es nicht nur um „Erziehung“, sondern um den Respekt vor dem privaten Raum des anderen. Da wir hier offensichtlich aus sehr unterschiedlichen Erfahrungswelten argumentieren, lassen wir es an dieser Stelle so stehen, dieser Austausch nützt @LiebesLeben nichts.

#300


A


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