Zitat von tauris: Nicht nachvollziehbar für mich, dass hier das Einfordern einer gesunden Paardynamik als ‚Machtkampf‘ einer 50-Jährigen gegen eine 14-Jährige umgedeutet wird.
Sie fordert keine gesunde Paardynamik ein. Sie fordert, dass ihrem diffusen Unwohlsein, welches sie nicht einmal nennen kann, Rechnung getragen wird durch Verhaltensänderungen seitens Vater und Tochter.
Zitat von tauris: Das verkennt die Realität von Beziehungen grundlegend.
Wir mögen unterschiedliche Vorstellungen von Realität von Beziehung haben, ich verkenne zumindest meine eigene nicht. Und meine Beziehung hält schon eine Weile. Mit Kindern. Es funktioniert unter anderem, weil beide Partner den Tanzbereich des anderen nicht unzulässig, so wie wir es definieren, überschreiten.
Zitat von tauris: Es geht darum, dass der Vater lernt, seine Rolle als Partner und seine Rolle als Vater so zu trennen, dass beide Seiten ihren Platz haben.
Genau, hier steige ich aus. Der Vater muss lernen, weil? Nicht er hat das Problem. Sie hat es, weil sie ein bereits gelöstes Problem ausweitet. Unzuverlässig immer weiter Forderungen stellt sobald ein Problem gelöst ist.
Zitat von tauris: Sie weist lediglich darauf hin, dass die aktuelle Struktur das Fundament der Beziehung untergräbt.
Nein, genau das ist nicht ihre Haltung. Sie ist überhaupt nicht klar mit sich und verlagert es auf Vater und Tochter, statt bei sich zu schauen.
Zitat von Liebeleben: ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was mich triggert. es macht mir ein schei. und ich weiß nicht genau warum - das versuche. Ich rauszufinden.
Macht/Dominanz, Selbstwertthemen, Verlust-, sonst. Ängste, da gilt es hinzuschauen, bei der Person, der das Problem inne wohnt. Es hilft selten, Probleme ins außen verlagern zu wollen. Die haben Tendenz dann immer wieder aufzutauchen.
Aber gut, ich denke die Positionen sind schon seit dem ersten Thread deutlich. Hilfesuche sehe ich auch nicht wirklich, Bestätigung bekommt sie gerade. Möge der Papa weise handeln. Die Tochter ist dort zu Hause. Die TE nicht. Die Tochter konnte sich die Neue nicht aussuchen, muss den Kompromiss eingehen, mit ihr das Bad, die Wohnung temporär zu teilen. Ungefragt. Schon ziemlich viel, oder? Die Tochter hat sich nichts von dem ausgesucht, was gerade passiert. Die TE schon.