tauris
Mitglied
- Beiträge:
- 165
- Themen:
- 4
- Danke erhalten:
- 558
- Mitglied seit:
Es geht hier nicht um meine berufliche Tätigkeit oder die Frage, wie gut ich jemanden persönlich kenne. Mal davon abgesehen das ein persönlicher Angriff unsachlich ist. Es geht um allgemeine systemische Prinzipien, die in jeder (Patchwork) Familien - Konstellation eine Rolle spielen – völlig unabhängig von den beteiligten Personen.
Warum brauche ich dafür die ganze Theorie?
Natürlich ist jeder Mensch individuell. Aber psychologische Grundbedürfnisse (wie die nach Autonomie und klarer Rollenverteilung) sind universell. Wenn eine Struktur – wie das dauerhafte Teilen des Elternbetts mit 14 – gegen diese Grundbedürfnisse arbeitet, dann erzeugt das Reibung. Das ist keine Spekulation, sondern eine Beobachtung der Dynamik.
Wahrnehmung von @Liebeleben: Sie ist diejenige, die den Fall täglich erlebt. Wenn sie ein massives Störgefühl beschreibt, dann ist das die wichtigste ‚fallbezogene‘ Information, die wir haben. Die Theorie liefert lediglich den Erklärungsansatz, warum dieses Gefühl berechtigt ist und keine ‚unsichere Kontrolle‘, wie du es nennst.
Mein Ziel ist nicht hier, jemanden zu ‚diagnostizieren‘. Mein Ziel ist es aufzuzeigen, dass eine klare Grenze (Paarraum vs. Kinderraum) am Ende allen Beteiligten nützt – dem Vater, der Tochter und der Partnerin.
Wir können uns gern weiter über die Sache streiten, aber persönliche Unterstellungen helfen @Liebeleben bei ihrem Problem nicht weiter. Am Ende bleibt die Frage: Fördert die aktuelle Schlafsituation die Selbstständigkeit der Tochter und die Stabilität des Paares? Meine Antwort darauf bleibt ein klares Nein.