Lieber Roter Kater, ich mag Dich bzw. Deine Sichtweisen ja meistens durchaus.
Zitat von ElGatoRojo: Findest du nicht, dass du hier die Freundin herabsetzt in die Rolle einer, die gerade mal für eine gelegentliche Dienstleistung beim Hausherrn vorbei kommt und sonst nichts da zu suchen hat?
Aber findest Du nicht, dass Du die Beziehung der TE jetzt grade auf genau diese Dienstleistungen reduzierst?
Ich habe von Anfang an nachvollziehen können, dass sich @LiebesLeben nicht damit arrangieren konnte, das die Tochter - die sie genau wie deren Vater zum Zeitpunkt des 1. Threads erst wenige Monate kannte - zu ihnen ins Bett kam. Hätte mich auch befremdet, aus mehreren Gründen. Sexuelle wären jedoch nie dabei gewesen, weil: Hätte ich jemals so einen Verdacht gehabt, dann hätte ich 1. sofort die Beziehung beendet und 2. auch das Jugendamt eingeschaltet. Davon war hier aber nie seitens der TE die Rede, das haben andere - Du z. B. - erst in den Ring geworfen.
Es gab eine Lösung, s. 1. Thread: Die Tochter kommt nicht mehr ins Bett, wenn die TE anwesend ist. Was sie genau 1 x pro Woche ist. Jetzt stört es sie, dass die Tochter „öfter“ ins Bett des Vaters kommt, wenn sie nicht da ist, obwohl es sie doch gar nicht tangiert. Sie ist ja nicht da.
Forumstypisch wird ne Grundsatzdiskussion daraus, was „heutzutage“ bei „verwöhnten Prinzessinnen“ und „fast erwachsenen Kindern“ normal, nicht normal, evtl. sogar pathologisch ist oder sein könnte.
Dabei kommen die „Früher war das auch nicht so!“, „Wir kuscheln alle im Familienbett“, die „Wozu Kinder, wenn die nicht parieren?“, die „Ich bin vom Fach und weiß es deshalb genau“ (ach ja, gut, dass man in alten Threads nachlesen kann

) und die „man muss es differenzierter sehen, jeder Jeck ist anders“-Fraktionen meist eh nicht zueinander.
Die TE hat ein Problem. Vater und Tochter haben es nicht. Was ist die Lösung? Umerziehung? Natürlich von Vater und Kind, keinesfalls Richtung TE „lass es einfach sein, wenn es Dich nervt!“
Ich erinnere mich vage, aber ich glaube, mein Kind kam im Alter von 14 auch das letzte Mal zu mir ins Bett. Weil es kuscheln wollte, einen Albtraum hatte, es gewittert hat - keine Ahnung. Aber ich habe es genossen; durchaus auch mit dem Gedanken, es könnte das letzte Mal gewesen sein. Was es dann auch irgendwann war.
Kann man dieses Empfinden vom Vater nicht einfach mal als für viele völlig normal stehen lassen? Auch, wenn man selber nicht so tickt?
Und ja! Ich bin der Ansicht, dass die TE die Beziehung beenden sollte, wenn es sie - ich wiederhole: Verstehe ich - stört. Es ist ihr Problem, nicht das von ihrem Freund. Nicht das seiner Tochter. Ihres.
Nicht zu vergessen - es geht um eine Beziehung von wenigen Monaten, in der sie 1 x in der Woche beim Partner übernachtet.