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Unterschiedliche Ansichten im Bereich Abgrenzung

GreenTara
@Fenjal
Zitat von Fenjal:
Ich frage mal die Frauen hier, habt ihr mit 13/14 bei euren Papis im Bett geschlafen?
Das ist eine ernst gemeinte Frage

Nein.
Aber ich war in einem Heim, und hatte auf der Kinderstation gearbeitet: Es gab etliche verstörte Trennungskinder, die überall Nähe und Körperkontakt gesucht haben. Sie sind nachts auch zueinander ins Bett gekrochen.
Dass sich das nicht "von selbst" gelegt hat, konnte ich auf meiner eigenen Station erkennen. Die Mädchen haben immer noch Nähe gesucht, wenn sie Ausgang hatten. Und das ist ausgenutzt worden.
Da finde ich es doch tausendmal besser, wenn ein Kind die Geborgenheit und Sicherheit beim eigenen Vater findet.
Dort kann das Kind emotionale Stabilität entwickeln.
Zuwendung, Konsequenz und Anforderungen geben einem Kind Vertrauen, Orientierung und Selbstvertrauen.

x 10 #436


A
Zitat von GreenTara:
@Fenjal Nein. Aber ich war in einem Heim, und hatte auf der Kinderstation gearbeitet: Es gab etliche verstörte Trennungskinder, die überall Nähe und Körperkontakt gesucht haben. Sie sind nachts auch zueinander ins Bett gekrochen. Dass sich das nicht "von selbst" gelegt hat, konnte ich auf meiner eigenen ...

🎯 Danke

x 2 #437


A


Unterschiedliche Ansichten im Bereich Abgrenzung

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VictoriaSiempre
Lieber Roter Kater, ich mag Dich bzw. Deine Sichtweisen ja meistens durchaus.

Zitat von ElGatoRojo:
Findest du nicht, dass du hier die Freundin herabsetzt in die Rolle einer, die gerade mal für eine gelegentliche Dienstleistung beim Hausherrn vorbei kommt und sonst nichts da zu suchen hat?

Aber findest Du nicht, dass Du die Beziehung der TE jetzt grade auf genau diese Dienstleistungen reduzierst?

Ich habe von Anfang an nachvollziehen können, dass sich @LiebesLeben nicht damit arrangieren konnte, das die Tochter - die sie genau wie deren Vater zum Zeitpunkt des 1. Threads erst wenige Monate kannte - zu ihnen ins Bett kam. Hätte mich auch befremdet, aus mehreren Gründen. Sexuelle wären jedoch nie dabei gewesen, weil: Hätte ich jemals so einen Verdacht gehabt, dann hätte ich 1. sofort die Beziehung beendet und 2. auch das Jugendamt eingeschaltet. Davon war hier aber nie seitens der TE die Rede, das haben andere - Du z. B. - erst in den Ring geworfen.

Es gab eine Lösung, s. 1. Thread: Die Tochter kommt nicht mehr ins Bett, wenn die TE anwesend ist. Was sie genau 1 x pro Woche ist. Jetzt stört es sie, dass die Tochter „öfter“ ins Bett des Vaters kommt, wenn sie nicht da ist, obwohl es sie doch gar nicht tangiert. Sie ist ja nicht da.

Forumstypisch wird ne Grundsatzdiskussion daraus, was „heutzutage“ bei „verwöhnten Prinzessinnen“ und „fast erwachsenen Kindern“ normal, nicht normal, evtl. sogar pathologisch ist oder sein könnte.

Dabei kommen die „Früher war das auch nicht so!“, „Wir kuscheln alle im Familienbett“, die „Wozu Kinder, wenn die nicht parieren?“, die „Ich bin vom Fach und weiß es deshalb genau“ (ach ja, gut, dass man in alten Threads nachlesen kann Grinsendes grünes Gesicht) und die „man muss es differenzierter sehen, jeder Jeck ist anders“-Fraktionen meist eh nicht zueinander.

Die TE hat ein Problem. Vater und Tochter haben es nicht. Was ist die Lösung? Umerziehung? Natürlich von Vater und Kind, keinesfalls Richtung TE „lass es einfach sein, wenn es Dich nervt!“

Ich erinnere mich vage, aber ich glaube, mein Kind kam im Alter von 14 auch das letzte Mal zu mir ins Bett. Weil es kuscheln wollte, einen Albtraum hatte, es gewittert hat - keine Ahnung. Aber ich habe es genossen; durchaus auch mit dem Gedanken, es könnte das letzte Mal gewesen sein. Was es dann auch irgendwann war.

Kann man dieses Empfinden vom Vater nicht einfach mal als für viele völlig normal stehen lassen? Auch, wenn man selber nicht so tickt?

Und ja! Ich bin der Ansicht, dass die TE die Beziehung beenden sollte, wenn es sie - ich wiederhole: Verstehe ich - stört. Es ist ihr Problem, nicht das von ihrem Freund. Nicht das seiner Tochter. Ihres.

Nicht zu vergessen - es geht um eine Beziehung von wenigen Monaten, in der sie 1 x in der Woche beim Partner übernachtet.

x 13 #438


S
Zitat von ElGatoRojo:
Was du alles weißt ... Damals nahm man noch Stoffwindeln, die dann gewaschen wurden. Nicht dieses Pampers-Zeug zum Wegwerfen, dass die Müllberge ...

Ich hab meine Kinder auch größtenteils mit Stoffwindeln gewickelt. Allerdings nicht ausschließlich, im Urlaub z.B. war ich dann doch froh, dass es Pampers gab. 😄 Und jetzt sind zum Glück alle 4 aus dem Windelalter raus.

Zitat von Fenjal:
@Sternenguckerin Seit ich Erinnerung habe, hatte ich ein Zimmer und Bett, das mir allein gehörte. Ich kan überhaupt nicht auf die Idee anderswo zu schlafen, warum denn auch.

Ja, du vielleicht, aber es gibt viele Kinder, die es anders sehen und gerne hin und wieder zu den Eltern ins Bett kommen. Kinder sind sehr verschieden, sowohl von ihrem angeborenen Charakter her, als auch von dem, was sie schon erlebt haben und wie sie damit umgehen.

Zitat von Fenjal:
Ich frage mal die Frauen hier, habt ihr mit 13/14 bei euren Papis im Bett geschlafen?

Nein, hab ich nicht. Bis ich 14 war, hab ich bei meiner Mutter im Bett geschlafen, obwohl ich eigentlich gerne schon so ab 11 oder 12 im eigenen Zimmer geschlafen hätte. Es dauerte aber noch bis ich 14 war, dass ich das dann auch endlich durchsetzen konnte. Also im eigenen Zimmer und im eigenen Bett schlafen zu dürfen.

Zitat von Abendrot:
Meine Schwester war ein viel ängstlicherer Typ als ich .Sie brauchte diese Geborgenheit, sie war körperlich zart und sehr sensibel .
Hab die Hälfte der Jungs in ihrer Klasse verprügelt , 4. Klasse , weil sie sie festgehalten haben um sie zu küssen .
Ein paar Mädchen habe ich gleich mit verhauen , weil sie ihr Haare ausgerissen haben .
Ich war ein Haudegen , dabei nicht mal sonderlich stark und hab von da an meinen Ruf weg gehabt.
Die Beschützerin der Wehrlosen , bis zum Abi .
Meine Schwester hatte trotz allem viele Ängste , die sich nachts anschlichen und suchte die Geborgenheit bei meiner Mutter und meinem Stiefvater , absolut ok .

Danke dafür, dass du ihr so eine gute Schwester warst und sie beschützt hast.

x 3 #439


E-Claire
Zitat von tauris:
Ein Schlafzimmer wird in dem Moment zum gemeinsamen Raum des Paares, in dem sie sich entscheiden, die Nacht dort zu verbringen.

wie kommst du denn bitte auf so etwas?

Wenn das Kind/die Kinder beim anderen Elternteil sind oder im Urlaub und der Alleinerziehende jemanden mit nach Hause nimmt, dann wird daraus in Nullkommanull ein "gemeinsames" Schlafzimmer.

Bei allem Respekt vor dem theoretischen Unterbau, aber Du behauptest da etwas und vernachlässigst völlig, dass zunächst mehrere Phasen der Paar"Wertung" dem ganzen vorgelagert sind.


Zitat von tauris:
Die Paarbeziehung ist die Achse, um die sich alle anderen Familienbeziehungen drehen

Ja aber nicht in Patchwork.


Zitat von tauris:
Das Paar bildet die „Exekutive“. Wenn die Architekten (die Erwachsenen) sich nicht einig sind, wo die Wände stehen, stürzt das Haus für die Kinder ein.

"Richtig", wenn, die Kinder gemeinsame sind.


Zitat von tauris:
Auch wenn die Partner nicht die leiblichen Eltern aller Kinder sind, bilden sie das Führungsteam.

Und die leiblichen Eltern bleiben Außen vor?

Zitat von tauris:
Häufiges Problem im Patchwork- Oft wird nur noch im „Eltern-Modus“ agiert. Das Paar-Subsystem (Intimität, Exklusivität) wird vernachlässigt.

Dass gilt ja auch für nicht Patchwork. Wo wird der Unterschied behandelt? Welche Unterschiede werden gemacht, wenn Eltern nach Trennung in eine WG ziehen oder wie schaut das aus bei Freundschaft plus?

Nach 6 bis 7 Monaten Beziehung und einmal die Woche dort schlafen, doch noch gar kein Platz für die Behauptung, dass da eine Freundin sich als Architektin ausgibt. Diese Rolle ist doch noch überhaupt nicht auf Augenhöhe verhandelt.

Zitat von ElGatoRojo:
Vielleicht sollte man dem Vater mal beibringen,. dass er diese Aufgabe schon vor fünf Jahren hätte beenden sollen

Weil alle Generationen vor uns so viel von schwarzer Pädagogik profitiert haben? Es hat dir ja auch nicht geschadet? Im Gegenteil dir und auch deinen Kindern ist das alles so gut bekommen?

x 3 #440


I
@Liebeleben

Ich habe nicht alles gelesen, nur den EP und dann ein, zwei Seiten, dann wurds mir zu hektisch. Auch auf die Gefahr hin das ich eine Frage wiederholen sollte, die Du bereits beantwortet hast, würde ich Dir gern die eine, oder andere Frage stellen.
Hast Du eigentlich schon den Versuch unternommen, zu ergünden warum die Tochter die Nähe des Vaters sucht? Du bist ja nicht die Mutter, somit stellt sich die Frage, wo sie sich befindet. Ist Dir bekannt was aus ihr geworden ist? Ich denke, und ich bin mir fast sicher, das die Tochter traumatisiert ist und Ängste kompensiert, indem sie die Nähe des Vaters aufsucht.

@GreenTara hat aus meiner Sicht etwas wirklich wichtiges angesprochen, das hier leider durch die moralischen Aspekte die hervorgebracht wurden, womöglich untergegangen ist.

Für die Betroffenen von beendeten Beziehungen, vor allem für Kinder, ist das eine unglaublich belastende Zeit, und nicht selten, kommt genau das was Du in Deiner Geschichte beschreibst regelmäßig vor. Kinder und Jugendlichen sind nach Trennungen und evtl. Versterben eines Elternteils verstört und vor allem verängstigt. Sie suchen die gegenseitige Nähe, und teilen auch das Bett des verbliebenen Elternteils. Der älteste Mensch dem ich begegnet bin, der sich zu seiner Mutter kuschelte, und ihre Nähe brauchte, war 44 Jahre alt. Es ist also kein Phänomen das ich nur bei Kindern oder Jugendlichen beobachtet habe.

Ich schlage vor, das Du Dich intensiv mit den beiden Austauschst, und ergründest wieso sie es so handhaben. Und...für die Zukunft empfehle ich Dir, gewisse Details die Dein Intimleben betreffen, aus solchen Themen heraus zu halten. Das soetwas entsprechende Reaktionen nach sich zieht, war aus meiner Sicht zu erwarten.

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute, Geduld und vor allem Akzeptanz, um dieses Problem zu lösen.

x 2 #441


Löwenzeh
Zitat von GreenTara:
Zuwendung, Konsequenz und Anforderungen geben einem Kind Vertrauen, Orientierung und Selbstvertrauen.

Darauf kann man sich vielleicht sogar hier im Thread einigen.

Wichtiger Beitrag. Bei allen wilden Spekulationen sollten wir vielleicht nicht vergessen, dass Menschen nunmal körperliche Wesen sind.
Und körperlich ist nicht gleich S.u.ell.

Dennoch kann man diese Nähe vielleicht tagsüber geben? Kuschelstunde vorm Schlafengehen auf der Couch?
Wo alle und alles nebensächlich sind und es nur um sie geht. Wo sie ihren Raum mit dem Vater kriegt, auch wenn du da bist.
Ein Wecker verhindert das auf die Uhr sehen. Und grenzt das Ganze zeitlich ein.

Ansonsten bin ich jetzt raus, ich fand hier genug Stimmen vertreten.
Was für sie machbar ist, obliegt wie immer der TE.

x 5 #442


Fenjal
Mir ist nicht verständlich, warum man wenig bis gar keine Grenzen setzt.
Kommt das aus einem Schuldgefühl heraus, weil die Beziehung gescheitert ist und man glaubt dem Kind/ Teenager ständig nachgeben zu müssen, weil man nicht schlecht wirken möchte auch in Konkurrenz mit dem anderen Elternteil?
Wir schreiben hier nicht über ein Kleinkind, der Mann ist offenbar an einer neuen Partnerschaft interessiert.
Dann sollte er die Te ernst nehmen und wertfrei nachdenken, ob es tatsächlich richtig ist, wenn er mit seiner 14 jährigen Tochter nächtigt.
Kuscheln? Oder was auch immer? Geschichten erzählen ,... sorry Leute, also ein Teenager braucht nachts Papis Märchenstunde nicht mehr.
Wenn man ihm als Kind Sicherheit und Stabilität vermittelt hat, kommt ein Teenager mit sich klar.
Jedenfalls kenne ich das so, nicht im Traum wäre ich mit jeder kleinen Krise oder "Unwohlsein" in ein Erwachsenenbett gestiegen.
Das ist auch nicht der richtige Weg, es zeigt mir keinen Respekt vor der Intimsphäre, die man als Teenager kennen sollte.
Wenn es unlösbare Probleme für sie geben sollte, kann sie das am Abend ansprechen, weil sie gewiss sein kann, dass Vater gemeinsam mit ihr, Lösungen finden wird.
Nur endet dieses Konstruktive Denken und von mir aus auch anschließendes sich in den Armen liegen an der Schlafzimmertür des Vaters, weil der Teenie Grenzen kennt und weiß, dass auch Papa seinen Rückzugsort braucht.
So, jedenfalls, kenne ich das.
Mein Zimmer, mein Bett, Erwachsenenzimmer, deren Betten.
Alle haben Anspruch auf Rückzug und Intimsphäre und das gilt es zu respektieren.

x 2 #443


A
Zitat von Fenjal:
Katzen fasse ich grundsätzlich nicht an,

Das machst du richtig. Die können Dämonen sehen. 😉😇🤣

x 2 #444


Ragna
Vielleicht sollten Vater und auch Tochter mal über einen Therapeuten nachdenken? Wie ich hier lese kann es mitunter schon mit einschneidenden Erlebnissen und Traumata zusammenhängen.

x 5 #445


Stella31
@VictoriaSiempre du bringst es auf den Punkt 👍
Vielen Dank!

x 2 #446


GreenTara
Zitat von Ragna:
Vielleicht sollten Vater und auch Tochter mal über einen Therapeuten nachdenken? Wie ich hier lese kann es mitunter schon mit einschneidenden Erlebnissen und Traumata zusammenhängen

Vater und Tochter sind es aber nicht, die hier um Rat fragen. Wir haben auch keine weitere Informationen.
Ihnen den Therapeuten zu empfehlen, halte ich deshalb für unangebracht.
Eher sollte sich die TE fragen, ob es tatsächlich der richtige Partner ist, nachdem sie mit ihren Wünschen bei ihm aufgelaufen ist. Oder ob es richtig ist, häppchenweise Forderungen zu stellen, die durchaus nach Verdrängungstaktik riechen.

x 4 #447


Stella31
Zitat von Fenjal:
Wenn man ihm als Kind Sicherheit und Stabilität vermittelt hat, kommt ein Teenager mit sich klar.

Ja, wenn...
Aber das ist hier wohl nicht so.
Hat die TE im ersten Thread geschrieben.

x 3 #448


Fenjal
@Stella31 wenn man glaubt man könne dann im Teenageralter nachholen, was man im Kleinkindalter versäumt hat wundert es mich immer weniger, Jugendliche zu erleben, die keine Struktur kennen, schnell gefrustet sind und mit Kritik nicht umzugehen wissen.
Übrigens des Nachts in Papas Bett schlafen macht es nicht besser.
Stabilität, Sicherheit zu vermitteln, Grenzen und Konsequenzen aufzuzeigen lernt man nicht erst mit 14.
Mir ist manches unverständlich, die Produkte, die sich aus dieser Erziehung, laissez faire, ergeben, erleben wir heute auf dem Arbeitsmarkt.
Warum auch immer mehr Kinder in Therapiestuben zu finden sind, erklärt sich mir, wenn ich im Forum lese, mehr als deutlich.
Fehlende Führung ist nicht immer Fortschritt, Konfliktscheue Erziehung, aus welchen Gründen auch immer, führt mAn zu geringer Belastbarkeit, Kritikunfähigkeit, Unsicherheit und Entscheidungsschwäche bei Erwachsenen.
Ja, nein, weiß nicht, evtl, ....10 Minuten zu spät,.. na und?
Ordnung, Sauberkeit... Fremdwörter, ..
Lösung durch folgerichtiges Denken? Was ist das?
usw, usw.
Klarheit und Konsequenz der Eltern täten mAn besser als Kuscheln mit 14 in Papas Bett.

x 2 #449


Stella31
Zitat von Fenjal:
Mir ist manches unverständlich, die Produkte, die sich aus dieser Erziehung,

Dir ist alles unverständlich, was mit Empathie zu tun hat.

x 7 #450


A


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