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Urvertrauen aufbauen als Erwachsener möglich?

Megeas


Zitat von GiuliettaV:
Wie ich Dir schon öfter mal gesagt habe, ich denke Du möchtest es einfach zu schnell schaffen, was durchaus verständlich ist. Damit setzt Du Dich jedoch massiv selber unter Druck. je mehr Druck entsteht, desto unruhiger wirst Du innerlich. Da entsteht natürlich dann auch ein verstärktes Bedürfnis sich diesem Gefühl zu entziehen durch Verdrängung, Ablenkung.

Sport ist schon mal gut, vor allem weil Du die körperliche Auslastung auch brauchst. Du bräuchtest mE noch etwas, wo Du auch emotional und gedanklich noch mehr in die Gelassenheit kommst.
Was da jedoch das passende für Dich sein könnte, da habe ich immer noch keine zündende Idee.

Es kann tatsächlich daran liegen das ich einfach alles zuschnell möchte und will.... meine ungeduld mit mir selbst ist auch so ein ding ich kannst aber nicht abstellen..... das ich mir zuviel druck selber aufbaue um einfach irgendjemanden zugefallen, guten eindruck zu hinterlassen was auch immer.... Eher durch ablenkung mehr dann ich bin so gut wie nur unterwegs nach der arbeit oder am weekend sport, motorrad fahren und und und, ich bin vielleicht 3-4 std in meiner wohnung die restlichen 20std bin ich unterwegs was anmachen.... Emotiomnal würde ich alles abgrenzen bzw ausgrenzen denn emotiomnal mich irgendwo fallen lassen bzw gehen lassen wird nie und nimma klappen das wäre auch irgendwo glaube ich fataler fehler


Zitat von GiuliettaV:
Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut

Und dennoch haben sie Rom erbaut


Zitat von GiuliettaV:
Fühle immer in Dich hinein, was sich gut anfühlt und was nicht.

Da is soviel und doch is da auch nur die Leere die einen sagt sry hier is nichts einerseits is innerlich es is einfach reiner CHAOS ich hasse meine gefühlswelt ....


Zitat von GiuliettaV:
Ja, ich weiß.

Geduld locker lassen... ich weiß...das kannst sicher nicht mehr hören

Geduld und locker lassen is nicht meine beute nein aber ka es si einfach net mein ding kindheit daran schuld leider..


Zitat von GiuliettaV:
Ja, ich weiß Du hast noch viel Zeit im Leben ( wenn Du bitte gut auf Dich aufpaßt !) da künftig auch Andere schönere Erfahrungen zu machen und auch einen besseren Umgang mit negativen Erfahrungen zu erlernen.

Mittlerweile glaube ich einfach nicht mehr daran ich glaube tatsächlich mittlerweile eher, das ich es nicht anders verdient habe mag sich bekloppt anhören aber ich denke irgendwo es für jeden sein weg vorgeschrieben und meiner is anscheinend jeden Tag auf´s neue zu gucken wo meine Grenzen sind ..... wobei ich es langsam einfach nicht mehr kann bzw mir immer mehr schwierige fällt mein weg aufrecht zugehen ...

Zitat:
Die Verdrängung ist eine natürliche Schutzfunktion, durch die Du überleben könntest.
Das läßt sich nicht innerhalb kürzester zeit alles auf einmal hochholen und verarbeiten.
Das würde Niemand schaffen !
Gestehe Dir da einfach so viel Zeit zu wie Du Sie benötigst.

Und wenn ich mehr als 10 Jahre brauche dafür? ist es nicht einwenig zulang für sowas dann , ich mag 28 sein aber mit 38 dann irgendwo wieder an denn punkt gelangt zusein der mich Ey es is endlich, während ich andere dinge ka aus augen verliere oder dies und das nicht mit bekomme oder oder, (Oh Gott ich glaube du hattes recht mit deiner aussage mit dem erkämpfen )

Zitat:
Meg, es ist ein Zeichen einer Überforderung in solchen Momenten und eine ganz normale Reaktion unter den Umständen. Du verlangst von Dir im Grunde vielleicht manchmal einfach zu viel.

Hmm.. ich verlange von mir selbst zuviel das mag zutreffen ... aber ich hab auch keine lust tatsächlich mich jahre dahin zusetzen und alles schritt für schritt durchzugehen da fehlt es mir an .... keine ahnung ich kann es einfach nicht, wenn ich sehe andere schaffen das mit kinderklack´s und ich? bräuchte jahre um es irgendwie hin zubekommen alles.... warten und geduld waren und werden nie meine Freunde ...

Zitat:
Was die Wut betrifft, versuche mal zu fühlen, weshalb Du wütend wirst.

Oh da braucht nur ne kleinigkeit ab und an sein und ich geh einfach zur decke es sind soviele dinge die mich einfach dann aufregen -.- ......


Zitat von GiuliettaV:
Dann schwinge Dich wie ein Adler in die Lüfte und betrachte es von oben.

Wenn das einfach gehen würde hät ich es schon gemacht aber die mauer hat einfach kein ende

14.02.2019 16:30 • x 1 #16


mitsubi


Ich hab ebenfalls den Eindruck, dass Du derzeit viel zu viel erwartest. Ich dachte mal, wenn ich erstmal ein paar Bücher gelesen habe und mein Problem von rechts auf links gedreht, löst es sich von selbst. Pustekuchen. Gefühlt kamen eher mehr Fragen als Antworten und ich verliere mich manchmal in dem Sumpf aus Was ich noch alles machen muss. Darum habe ich mir wieder Auszeiten geschaffen, vom Denken. Beim Sport höre ich nur noch GutelauneMusik, keine Podcasts über Persönlichkeitsentwicklung, keine entsprechenden Hörbücher. Abends mache ich auch mal wieder den TV an oder treffe mich mit Bekantnen oder Freunden. Man kann nicht dauernd im Optimierungsmodus sein. Erstens weil Selbstoptimierung ohnehin der falsche Ansatz ist und zweitens weil es extrem anstrengend ist.

Deine Therapie betreffend würde ich das mal direkt beim Therapeuten ansprechen. Und generell mal den Druck bei Dir rausnehmen. Du bist kein Projekt, was es effektiv abzuarbeiten gilt.

Leider bist Du auch sehr in der Negativität @Megeas . Bei allen Vorschlägen hast Du ein Argument, warum es nicht geht. So wird das in der Tat nix. Weiterhin wirkst Du sehr getrieben. Wenn ich es richtig verstanden habe, bist Du sehr viel unterwegs? Um Dich nicht zu spüren? Emotionen sind doof? Warum eigentlich? Emotionen haben einen Sinn und ein Mensch ohne Emotionen ist ein Roboter.
Ich kann da wirklich nur Dami Charf empfehlen, Stichwort Selbstregulation.

14.02.2019 16:43 • x 3 #17



Urvertrauen aufbauen als Erwachsener möglich?

x 3


Megeas


Zitat von mitsubi:
Ich hab ebenfalls den Eindruck, dass Du derzeit viel zu viel erwartest

Das ja ich erwarte zuviel wohl von mir selber :/


Zitat von mitsubi:
ich verliere mich manchmal in dem Sumpf aus Was ich noch alles machen muss

Nicht nur du :/ ich verliere mich die letzten monaten darin so extrems das ist nicht mehr normal ....


Zitat von mitsubi:
Beim Sport höre ich nur noch GutelauneMusik, keine Podcasts über Persönlichkeitsentwicklung, keine entsprechenden Hörbücher. Abends mache ich auch mal wieder den TV an oder treffe mich mit Bekantnen oder Freunden. Man kann nicht dauernd im Optimierungsmodus sein. Erstens weil Selbstoptimierung ohnehin der falsche Ansatz ist und zweitens weil es extrem anstrengend ist.

Beim sport höre ich hard rap, hardstyle und und alles wo ich keine gedanken an irgendwas verbrauche beim sport funktioniert es extrems gut da denke ich recht wenig nach sondern Trainiere einfach .....


Zitat von mitsubi:
Deine Therapie betreffend würde ich das mal direkt beim Therapeuten ansprechen. Und generell mal den Druck bei Dir rausnehmen. Du bist kein Projekt, was es effektiv abzuarbeiten gilt.

Meine Therapeutin geht schon recht ruhig an, sie weiss das ich schnell alles zerlege gedanklich und und das ich recht schnell ja wie sacht man meine Grenze momentan erreicht habe, oder einfach zuviel derzeit wird schnell, sie geht es schon recht langsam an und ruhig, aber egal welches Thema wir auch durchnehmen bzw anknöpfen ich bin danach dermaßen einfach total ausgelaugt es kostet mir so extrems viel energie und aufmerksamkeit mich mit das auseinander zusetzen

14.02.2019 16:52 • x 1 #18


hahawi

hahawi


11839
2
23639
@Megeas
Vertraust Du Dir?
Kannst Du Dich selbst einschätzen, abschätzen?
Kannst Du für Dich die Hand ins Feuer legen?

Klingt jetzt vielleicht nach Plattitüdentango, aber die Frage hat einen ernsten Hintergrund.

14.02.2019 16:55 • x 3 #19


Megeas


Zitat von hahawi:
Vertraust Du Dir?

Ja tu ich definitiv - Wieso?


Zitat von hahawi:
Kannst Du Dich selbst einschätzen, abschätzen?

Das tatsächlich momentan nicht nein - ?


Zitat von hahawi:
Kannst Du für Dich die Hand ins Feuer legen?

Das könnte ich wenn es sein müsste


Zitat von hahawi:
Klingt jetzt vielleicht nach Plattitüdentango, aber die Frage hat einen ernsten Hintergrund.

Fragen kostet nichts wenn man darauf antwortet dann waren sie okay oder passend oder nicht^^

14.02.2019 16:59 • #20


hahawi

hahawi


11839
2
23639
Das heisst, Du vertraust Dir selbst soweit, keinen Schei** zu bauen?

Das ist ein guter Anfang.
Obwohl, wenn Du Dich im Augenblick nicht selbst einschätzen kannst, stellt sich mir schon die Frage, wie weit DuDir selbst vertrauen kannst.

Kann man Dir vertrauen?

14.02.2019 17:05 • x 2 #21


GiuliettaV


Zitat von Megeas:
Und dennoch haben sie Rom erbaut


Halt nur nicht an einem Tag, hat auch gedauert.

Den Druck, den Du Dir machst hat natürlich auch mit dem Bedürfnis nach Kontrolle zu tun.
Kann es sein, daß Du Verzweiflung und ev. auch Wut spürst, wenn Dir gefühlt die Kontrolle entgleitet ?
Du Dich in solchen Momenten gefühlt sozusagen nicht auf Dich selber verlassen kannst ?

Vertraue Dir, daß Du es schaffen wirst, nur halt nicht so schnell wie es Dir lieb wäre.

Zitat:
Da is soviel und doch is da auch nur die Leere die einen sagt sry hier is nichts einerseits is innerlich es is einfach reiner CHAOS ich hasse meine gefühlswelt ....


Deswegen ist es um so wichtiger, daß Du Deine Gefühle wahrnimmst, Sie lernst zu akzeptieren und anzunehmen. Sie sind ein wichtiger Teil von Dir und Sie möchten Dir helfen. Du nimmst die unangenehmen Gefühle als quälend wahr und möchtest die verständlicherweise vermeiden. Versuch mal diese Gefühle anders zu betrachten als bisher. Als einen Teil von Dir, der das Recht hat Schmerz zu empfinden, Trauer usw. und versuche Dir Trost zu spenden. was würdest Du bei einem Menschen machen, den Du sehr magst ? versuchen Trost zu spenden. Also nimm Dich mal ebenfalls tröstend in den Arm.

Zitat:
Mittlerweile glaube ich einfach nicht mehr daran ich glaube tatsächlich mittlerweile eher, das ich es nicht anders verdient habe mag sich bekloppt anhören aber ich denke irgendwo es für jeden sein weg vorgeschrieben und meiner is anscheinend jeden Tag auf´s neue zu gucken wo meine Grenzen sind ..... wobei ich es langsam einfach nicht mehr kann bzw mir immer mehr schwierige fällt mein weg aufrecht zugehen ...


Den Gedanken streiche immer wieder, wenn Er in Dir aufkommt ganz ausdrücklich. Niemand hat es verdient, was Du durchmachen mußtest !

Gestehe Dir zu, daß Du auch Phasen haben darfst, wo Du eben mal nicht stark, sondern geschwächt bist. Es ist nicht zu schaffen immer perfekt zu funktionieren. Klar ist es beängstigend, wenn man lange Zeit und ganz besonders in der Kindheit die Erfahrung gemacht hat, daß man auf sich allein gestellt war und sich während dieser Zeit nur auf sich selber verlassen konnte, ganz besonders in der Kindheit., da warst Du schutzlos ausgeliefert.

Nur heute ist es anders, Du hast Möglichkeiten und kannst Dir auch Unterstützung suchen und finden. Du kannst Menschen kennen lernen und es wird welche geben, die Dir wohl gesonnen sind und denen Du irgendwann auch vertrauen schenken kannst. Das ist eine Entwicklung, Schritt für Schritt.

Sicher gibt es da auch immer mal wieder Rückschläge und Menschen, wo es einfach nicht zusammen paßt.


Zitat:
Und wenn ich mehr als 10 Jahre brauche dafür? ist es nicht einwenig zulang für sowas dann , ich mag 28 sein aber mit 38 dann irgendwo wieder an denn punkt gelangt zusein der mich Ey es is endlich, während ich andere dinge ka aus augen verliere oder dies und das nicht mit bekomme oder oder, (Oh Gott ich glaube du hattes recht mit deiner aussage mit dem erkämpfen )


Dann braucht es 10 Jahre...ist doch immer noch besser als der jetzige Zustand, oder ?

Und auch mit 38 hast nicht aus gelernt.

Das Leben bedeutet einen beständigen Wandel und läßt sich nur sehr bedingt planen und kalkulieren.

Zitat:
Hmm.. ich verlange von mir selbst zuviel das mag zutreffen ... aber ich hab auch keine lust tatsächlich mich jahre dahin zusetzen und alles schritt für schritt durchzugehen da fehlt es mir an .... keine ahnung ich kann es einfach nicht, wenn ich sehe andere schaffen das mit kinderklack´s und ich? bräuchte jahre um es irgendwie hin zubekommen alles....


Du bestimmt selbst, wie Dein leben verlaufen wird und was Du für Dich daraus macht. Entscheidung liegt bei Dir. Die Frage ist doch : Erträgst Du es so wie es jetzt ist ?

Du ahnst glaube ich gar nicht, was Andere alles so durchmachen im Leben, nur auf sehr unterschiedliche Art und zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Leben. Da hat Jeder ganz individuell seine eigenen Päckchen, auch wenn Du bereits zu Beginn des Lebens ziemlich viele mit auf den Weg bekommen hast, Du bist damit nicht allein auf dieser Welt. Der äußere Schein trügt da oft.

Zitat:
Wenn das einfach gehen würde hät ich es schon gemacht aber die mauer hat einfach kein ende


Dann mache daraus vielleicht eine Übung und vertraue Dir, daß Du fliegen kannst und es ein Horizont existiert, den Du erreichen kannst. Stell Dir kreativ gedanklich bildlich einfach vor, daß Du mit Leichtigkeit einfach da bist wo immer Du hin willst. Nicht den mühseligen Weg dorthin, sondern einfach bereits am Ziel sein !

14.02.2019 17:08 • x 1 #22


Megeas


Zitat von hahawi:
Das heisst, Du vertraust Dir selbst soweit, keinen Schei** zu bauen?

Hmm.... Jaaa soweit ja


Zitat von hahawi:
Obwohl, wenn Du Dich im Augenblick nicht selbst einschätzen kannst, stellt sich mir schon die Frage, wie weit DuDir selbst vertrauen kannst.

Hmm... es is schwierig mir selbst zuvertrauen bzw es kommt immer drauf an wo vertrauen momentan


Zitat von hahawi:
Kann man Dir vertrauen?

Jäpp kann man...

14.02.2019 17:11 • x 1 #23


E-Claire

E-Claire


3623
8552
Fangen wir mal kurz von hinten an:
Zitat von Megeas:
Egal wie oft ich diese wand anschaue dort ist keine Tür und auch kein Fenster es is einfach eine undringliche Wand,wäre dort eine Tür oder Fenster wäre es für mich einfach zuverstehen warum ich mir gerade um so etwas bzw um einfach alles und jedes kopf zerbreche und und, dann könnte ich einfach dadurch gehen und sagen Ey super is gut gelaufen bzw Ey supi ich verstehe


Entschuldige, ich zeichne sprachlich immer gern Bilder und gerade hier, war es bildlich gemeint. Laß mich mal etwas versuchen:
Zitat von Megeas:
Genau da is mach ich mir einfach auch sorgen drum bzw kopf drum ob es überhaupt klappen wird, nicht das es genau nach hinten los geht .. das es noch mehr zerbricht als es sowieso schon ist ... was mach ich dann? wenn es eben denn gegenteiligen effekt hat ? ich mal mir sachen aus auch die irgendwie unkontrollierbar sind...


Spannend. Also ich habe noch nie jemanden getroffen, der wirklich Angst davor hat, daß Therapie nicht funktioniert. Natürlich ist es jetzt sehr gut möglich, daß Du eben der Erste bist. Ich will Deine Ängste auch nicht abtun oder so tun, es gäbe es sie nicht.
Daher ich habe bisher noch nie jemanden getroffen, der sagte, ich habe Angst, daß Therapie nicht funktioniert und damit echt gemeint hat, was mache ich, wenn sie nicht funktioniert. Ich habe allerdings (mich eingeschlossen) schon ne Menge Menschen erlebt, die gesagt haben, ich habe angst, daß Therapie nicht funktioniert und damit meinten, was wenn ich diese eine bestimmte Veränderung in meinem Leben trotz aller Bemühungen, diese Veränderung, die ich mir so sehr wünsche, nicht schaffe?

Meine Frage wäre also an dieser Stelle, hast Du wirklich im allgemeinen Angst, daß Deine Therapie nicht funktioniert oder ist diese Aussage eigentlich eine andere?

Immer wenn ich Therapie in Zweifel zog, ging es nicht um die Therapie, es ging darum, daß ich vielleicht nicht in der Lage sein werde -trotz aller Bemühungen - es zu verhindern genauso elendig zu verrecken wie meine Mutter es getan hat (Einschub: diese Formulierung ist meine, die ich tatsächlich auch noch nie so aufs virtuelle Papier gebracht habe und ob sie wirklich elendig verreckt ist, ist absolute Standpunktfrage, immerhin ging es schnell). Dennoch ist und war das meine große Angst. Was ist, wenn ich trotz aller Bemühungen mit 56 Jahren an Lungenkrebs sterbe.

Mit dem Rauchen aufzuhören, die, die es schon mal versucht oder geschafft haben (was auch immer geschafft heißt), wissen, das ist ein hartes Brot, allgemein wie bei jeder Sucht gilt, Schritt für Schritt, Tag für Tag, Erfolgsgarantie gibt es nicht. Wenn dann noch bestimmte Sachen hinzukommen, ich bin letztes Jahr 40 geworden und ich wohne zum allerersten Mal in meinem Leben (damit meine ich die Gesamtheit meines Lebens einschließlich meiner Kindheit) in einer Wohnung die rauchfrei ist und Rauchen ist vielleicht auch nur die Spitze des Eisbergs meiner speziellen Eigenheiten, dann sind die Erfolgschancen recht überschaubar.

Therapie hat mir geholfen, Umgang mit dieser Angst zu finden. Und nein, nicht mittels einer Erkenntnis, einem Schalter, der sich plötzlich umlegt, ein Schnipp und weg war sie. sondern in vielen, kleinen Überlegungen. Das darzustellen führt jetzt zu weit und ist auch für mich jetzt noch ein schwieriges Thema.
Ein Freund von mir, hat auch mal gemeint, was wenn Therapie nicht hilft und meinte eigentlich, wenn ich trotzdem nicht schaffe (sein Thema).

Jedenfalls aber, bleibt die Frage, wenn Du ganz genau hinschaust, hast Du wirklich Angst davor, daß Therapie nicht hilft oder hast Du vor etwas sehr, sehr konkretem angst. Etwas das eben so persönlich, ungeheuerlich und schwer ist, daß allein es auszusprechen schon schmerzhaft ist?

Wenn ich mir nämlich diesen Satz anschaue:
Zitat von Megeas:
Lebenswertes Leben is großer begriff, bzw bezeichnung oder deutung mir zeigt das Leben momentan das es eher weniger Lebenswert irgendwie is was ich einfach meine ich fühle mich nicht angekommen, ich bin aktiv wie hüpfball der durch´sleben ohne anhaltspunkt rennt


Dann frage ich mich, ob Du nicht eher davor Angst hast, obwohl du Dich so bemühst, so hart arbeitest, trotzdem nie anzukommen.

Auch an dieser Stelle ist das eigentlich noch nicht konkret genug. Denn Dein Ankommen und meins sind vermutlich zwei völlig unterschiedliche Dinge .
Meiner Erfahrung nach, hat jeder von uns, zwei, drei, vier absolute Horrorszenarien im Kopf, wenn wir über was, wenn Therapie nicht hilft, reden.

Je konkreter Du Deine Ängste benennst und dies bitte erst mal im geschützten Rahmen und nach Möglichkeit vielleicht nicht im Forum, desto wahrscheinlicher ist es, daß Dir Therapie helfen wird.

Also wir bleiben bei der Frage, hast Du wirklich Angst davor, daß Therapie nicht hilft oder hast Du angst davor, daß Du trotz Therapie eine bestimmte Sache nicht erreichen wirst oder eine bestimmte Sache nicht vermeiden kannst?

Denn:
Zitat von Megeas:
Egal wie oft ich diese wand anschaue dort ist keine Tür und auch kein Fenster es is einfach eine undringliche Wand,wäre dort eine Tür oder Fenster wäre es für mich einfach zuverstehen warum ich mir gerade um so etwas bzw um einfach alles und jedes kopf zerbreche und und, dann könnte ich einfach dadurch gehen und sagen Ey super is gut gelaufen bzw Ey supi ich verstehe

damit wäre schon mal die erste Tür gefunden. Es geht doch gar nicht um Urvertrauen, oder?

Ach und wenn es einfach folgendes wäre:
Zitat von Megeas:
ich tuh mich verdammt schwer wenn ich eine ablehnung sei es in bereich in der Liebe, Arbeit, oder sonst wo sehr sehr schwer, Besonder im Bereich Beziehung, Liebe, Interesse ich kann damit einfach verdammt schwer umgehen wenn ich beispiel an ablehnung bekomme wenn ich an jemanden starke interesse habe da verlier ich oftmals mein kopf

plus
Zitat von Megeas:
Das leben weiss genau bei mir oftmals das gegenteil auf, auch zum teil selbst dran schuld bzw selbst sabotage .... darin bin ich meister kann mir auch einige gut selbst versauen warum und weshalb keine ahnung...


Und die Frage, ob das so bleibt. Nö bleibt nicht so. Heißt aber nicht, daß sich alles so entwickelt, wie Du dir das gerade vorstellst.

Achtung Triggerwarnung: Bei Opfern von Gaslightning und Menschen, die gerade lernen, ihre Gedanken und Gefühle erst einmal wahrzunehmen, nicht weiterlesen!
Willst Du wissen, was mir wirklich im tiefsten Kopfkino in ganz tiefer Therapiezeit geholfen hat:

Also ich hab mir da die schönsten Dinge zusammengereimt, dieses und jenes und dann auch ab und zu ne kleinen Shizo aufgerissen (irgendeine beängstigende Vorstellung, die dann nicht wegging und ich voll rein gekippt bin).
In solchen Momenten, wenn es total arg war, hab ich mir immer gesagt, hör ma E-Claire, Schöne, Du bist in Therapie, richtig?
Kopfnicken.
Und warum biste in Therapie, vielleicht weil ein paar Deiner Gedankengänge zwar für Dich völlig real sind, aber die weder besonders hilfreich noch immer so stimmig sind, wie Du glaubst?
Hm?
Woher weißt Du eigentlich, daß das, was Du gerade jetzt annimmst, ein gesunder, hilfreicher und vor allem realer Gedanke ist?

Megeas: Zum therapeutischen Prozess gehört, daß Dein Kopf, Dein Bewusstsein, Dein Unterbewusstsein, Deine Gefühle, Deine Ängste, Deine Träume, Dir auf jede Art und Weise, drei mal am Tag einreden werden, daß es dieses wäre und anderes nicht. Das so aber nicht so und überhaupt und daß Du sowieso nie xyz.
Und weißt Du warum, weil Gewohnheit eine der mächtigsten Kräfte des Universums, der Natur und allem anderen ist.
Triggerwarnung Ende

Bleib beim Konkreten, versuch die Ängste besser zu definieren, als es wäret wegen des Urvertrauens oder was wenn Therapie nicht funktioniert und vor allem

Trust the f*cki*g process.

14.02.2019 17:29 • x 4 #24


Megeas


Zitat von GiuliettaV:
Halt nur nicht an einem Tag, hat auch gedauert.

Den Druck, den Du Dir machst hat natürlich auch mit dem Bedürfnis nach Kontrolle zu tun.
Kann e sein, daß Du Verzweiflung und ev. auch Wut spürst, wenn Dir gefühlt die Kontrolle entgleitet ?
Du Dich in solchen Momenten gefühlt sozusagen nicht auf Dich selber verlassen kannst ?

Vertraue Dir, daß Du es schaffen wirst, nur halt nicht so schnell wie es Dir lieb wäre.

Ich weiss es nicht eigendlich ist es nur noch pure Wut die ich fühle, weil ich mich dann noch mehr innerlich aufrege wenn irgendwas nicht klappt also wenn ich mal so Tag habe :/... dann geh ich innerlich auf 180 irgendwie ka wieso dann ..



Zitat von GiuliettaV:
was würdest Du bei einem Menschen machen, den Du sehr magst ? versuchen Trost zu spenden. Also nimm Dich mal ebenfalls tröstend in den Arm

Momentan kann ich keinen und niemanden trost spenden selbst nichtmal mir selbst, ich seh es momenatn als schwäche wenn ich sowas mache bei mir selbst


Zitat von GiuliettaV:
Du nimmt die unangenehmen Gefühle als quälend wahr und möchtest die verständlicherweise vermeiden. versuch mal diese Gefühle anders zu betrachten als bisher. Als einen Teil von Dir, der das Recht hat Schmerz zu empfinden, Trauer usw.

Nicht nur unangenehm sondern eher als eine große belastung in meinen Leben mehr oder weniger seh ich sie momentan nicht anders, sie bringen mir keinen großen vorteil im gegenteil sie bergen nur noch mehr schwach zuwerden, und in irgendein loch zufallen wo ich erst recht nicht raus kommen werde das denke ich darüber momentan, sie haben auch nicht das recht mir auf irgendeine art und weise zu schmerzen, sie sind nichtmal berechtigt ansich zu existieren ... sie sind einfach fehl am platz und ja ich will sie loswerden bzw, zu vermeiden :/ aber je weiter ich zu therapie gehe desto mehr kommt es zum vorschein und genau das sollte es nicht aus meiner sicht.......


Zitat von GiuliettaV:
Den Gedanken streiche immer wieder, wenn Er in Dir aufkommt ganz ausdrücklich. Niemand hat es verdient, was Du durchmachen mußtest !

Streichen kann ich ihn ab und an ohne probleme aber auch mal einfach nicht --


Zitat von GiuliettaV:
Gestehe Dir zu, daß Du auch Phasen haben darfst, wo Du eben mal nicht stark, sondern geschwächt bist. Es ist nicht zu schaffen immer perfekt zu funktionieren. Klar ist es beängstigend, wenn man lange Zeit und ganz besonders in der Kindheit die Erfahrung gemacht hat, daß man auf sich allein gestellt war und sich während dieser Zeit nur auf sich selber verlassen konnte, ganz besonders in der Kindheit., da warst Du schutzlos ausgeliefert.

Und genau da is wieder so eine aussage die ich mir innerlich sage so darf ich nicht sein, ich darf keine phasen haben wo ich schwach bin das kann ich mir nicht erlauben momentan..... und auch nicht in der Zukunft .... ich kann es auch nicht ablegen schwäche zuzeigen es is einfach ein Tabu ... für mich schwäche zuzeigen und schwach zusein is das darf man nicht einfacher gesacht..... Leider war ich das als kind heute aber nicht mehr und trotzdem bringt es mich irgendwie net weiter....




Zitat von GiuliettaV:
Nur heute ist es anders, Du hast Möglichkeiten und kannst Dir auch Unterstützung suchen und finden. Du kannst Menschen kennen lernen und es wird welche geben, die Dir wohl gesonnen sind und denen Du irgendwann auch vertrauen schenken kannst. Das ist eine Entwicklung, Schritt für Schritt.

Sicher gibt es da auch immer mal wieder Rückschläge und Menschen, wo es einfach nicht zusammen paßt.

ich such sie aber ich find sie nicht wirklich weiss du wie ich es meine ich, weiss das ich hilfe brauche ich weiss das ich es annehmen sollte, und muss aber ich kann es nur nicht so zulassen wie es sein sollte oder so ka ....... selbst schritt für schritt ist für mich ne qual irgendwie .... ich glaube einfach ich will alle sofort mit fingerschnips was eben nicht geht und damit kommt ich anscheinend nicht so klar..... Rückschläge sind auch sachen woraus man lernen kann aber wie gesacht spezial Ablehnung, beziehung etc das sind themen da bin ich mit überfordert zum teil bzw es sind themen dir mir schwer fallen.....


Zitat von GiuliettaV:
Dann braucht es 10 Jahre...ist doch immer noch besser als der jetzige Zustand, oder ?

Und auch mit 38 hast nicht ausgelernt.

Das Leben bedeutet einen beständigen Wandel und läßt sich nur sehr bedingt planen und kalkulieren.

Aber genau das ist es ich will keine Jahre brauchen um es hin zubekommen um darauf gelernt zuhaben etc ich will es innerhalb von 2 Jahren am besten schaffen besser noch in halben Jahr je schneller damit durch bin deso besser ist es aber da sind wir wieder bei dem Thema mit sich selbst auseinander setzten und, geduld mit sich selbst haben ... so wie es jetzt is naja nein danke es nervt langsam mich selbst an dieser zustand weil er einfach nicht mehr normal ist


Zitat von GiuliettaV:
Du bestimmt selbst, wie Dein leben verlaufen wird und was Du für Dich daraus macht. Entscheidung liegt bei Dir. Die Frage ist doch : Erträgst Du es so wie es jetzt ist ?

Du ahnst glaube ich gar nicht, was Andere alles so durchmachen im Leben, nur auf sehr unterschiedliche Art und zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Leben. Da hat Jeder ganz individuell seine eigenen Päckchen, auch wenn Du bereits zu Beginn des Lebens ziemlich viele mit auf den Weg bekommen hast, Du bist damit nicht allein auf dieser Welt. Der äußere Schein trügt da oft.

Das stimmt ich bestimme es selbst..... sicher bin ich da nicht alleine es gibt genug die auch viele päkchen auf weg bekommen haben, aber ich find es einfach nur noch nervend wie das leben mir selbst steine im weg legt.....


Zitat von GiuliettaV:
Dann mache daraus vielleicht eine Übung und vertraue Dir, daß Du fliegen kannst und es ein Horizont existiert, den Du erreichen kannst. Stell Dir kreativ gedanklich bildlich einfach vor, daß Du mit Leichtigkeit einfach da bist wo immer Du hin willst. Nicht den mühseligen Weg dorthin, sondern einfach bereits am Ziel sein !

:O das is ein problem das kann ich mir momentan nicht meine kreativität is, es gleicht einfach ne wüste .... Wohin ich will is einfach das alles hinter mir zuhaben

14.02.2019 17:43 • x 1 #25


fe16

fe16


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Juhu
Mengen zu lesen ,
Aber egal
Lieber @Megeas

SCHÖN , das du das hier gemacht hast .

Ja ich bin auch hier ! Wollte das nur mal kundtuen , lese mit und ja
@hahawi s fragen find ich schon gut
Ich hab mir die mal für mich raus gepickt
Danke dafür

Ich wünsche mir für dich von Herzen das du hier ein paar fragen für dich beantwortest bekommst

14.02.2019 17:50 • x 4 #26


E-Claire

E-Claire


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Zitat von Megeas:
Aber genau das ist es ich will keine Jahre brauchen um es hin zubekommen um darauf gelernt zuhaben etc ich will es innerhalb von 2 Jahren am besten schaffen besser noch in halben Jahr je schneller damit durch bin deso besser ist es aber da sind wir wieder bei dem Thema mit sich selbst auseinander setzten und, geduld mit sich selbst haben ... so wie es jetzt is naja nein danke es nervt langsam mich selbst an dieser zustand weil er einfach nicht mehr normal ist


Immer schön konkret bleiben!

Was genau ist ES und auch spannend, was genau ist denn NORMAL?

Zitat von Megeas:
Wohin ich will is einfach das alles hinter mir zuhaben

Was ist denn ALLES?

Großer, Du bist nicht kaputt und mußt einfach nur repariert werden. Therapie ist keine Reparatur, es ist ein Erlernen von Fähigkeiten.
Als Du in die erste Klasse gekommen bist, konntest Du nicht lesen. In der 8. Klasse hast Du gelernt Gedichte zu interpretieren.

In der Therapie erlernst Du Fähigkeiten.

Hast Du mal drüber nachgedacht, wie ganz kleine Kinder laufen lernen?
Sie fallen 100 Mal hin.
Trotzdem sitzt kein Kind in der Ecke und sagt, ach nö, das übe ich jetzt nimma.

Schon mal überlegt, woran das liegt?

14.02.2019 17:54 • x 5 #27


mitsubi


Du hast Dich als Kind schwach empfunden @Megeas ? Ich mag da jetzt nicht zu tief graben, aber es wird schon einen Grund gehabt haben, warum Du als Kind eine Strategie wähltest, die Du heute als schwach empfindest.
Schwäche und Wut sind ein großes Thema bei Dir und das eine wird das andere als Ursache haben. Da gibt es eine Verbindung von der Angst vor Schwäche und der Wut auf sich selbst. Scham spielt ggf auch eine Rolle.
Ich kenne keinen einzigen Menschen, der keine Schwächen hat. Jemand der behauptet keine Ängste zu haben, kennt sich nicht oder ist in Abwehr. Jedes einzelne Gefühl hat eine Daseinsberchtigung und will gehört werden. Drückt man einen Teil der Emotionen weg, kann man nicht vollständig sein, da man einen Teil seiner Selbst wegdrückt. Man wird nie das Gefühl haben können, angekommen zu sein.

Es lohnt sich, Gefühle zuzulassen und näher zu beleuchten, auch die negativen. Es wird Dich näher zu Dir selbst bringen, jedoch wird es weh tun. Aber Schmerz ist der größte Antreiber für Veränderung. Niemand ändert etwas, wenn es einem super geht. Ein geschützter Raum ist wichtig und der angeleitete Weg zum schmerzhaften Teil der Gefühle.

14.02.2019 18:14 • x 3 #28


GiuliettaV


Zitat von Megeas:
Ich weiss es nicht eigendlich ist es nur noch pure Wut die ich fühle, weil ich mich dann noch mehr innerlich aufrege wenn irgendwas nicht klappt also wenn ich mal so Tag habe :/... dann geh ich innerlich auf 180 irgendwie ka wieso dann ..


Könnte es sein, daß Du Dich in solchen Momenten ausgeliefert fühlst und es in Dir auch ein Gefühl der Ohnmacht auslöst ?

Zitat von Megeas:
Streichen kann ich ihn ab und an ohne probleme aber auch mal einfach nicht --


Vermutlich klappt es problemlos, wenn es Dir gerade geht und fällt schwer, wenn es Dir nicht gut geht. Es ist nicht einfach da den gedanklichen Fokus zu ändern, es ist jedoch möglich. Versuche diesen Gedanken nicht zu viel Raum ( Platz) einzuräumen und gezielt durch positivere Gedanken zu ersetzen.

Zitat von Megeas:
Und genau da is wieder so eine aussage die ich mir innerlich sage so darf ich nicht sein, ich darf keine phasen haben wo ich schwach bin das kann ich mir nicht erlauben momentan..... und auch nicht in der Zukunft .... ich kann es auch nicht ablegen schwäche zuzeigen es is einfach ein Tabu ... für mich schwäche zuzeigen und schwach zusein is das darf man nicht einfacher gesacht..... Leider war ich das als kind heute aber nicht mehr und trotzdem bringt es mich irgendwie net weiter....


Zitat:
Momentan kann ich keinen und niemanden trost spenden selbst nichtmal mir selbst, ich seh es momenatn als schwäche wenn ich sowas mache bei mir selbst


Ja ich weiß Meg und daher sage bzw. schreibe ich es Dir auch immer wieder bis es Dir zu den Ohren wieder raus kommt ! Soll ich Dich wieder ...kopp nennen ?
Du steht Dir da so lange selber im Weg wie Du daran festhälst !
Mach es Dir doch nicht selber soooo schwer...

Warum ist es ein Tabu ?


Zitat:
Nicht nur unangenehm sondern eher als eine große belastung in meinen Leben mehr oder weniger seh ich sie momentan nicht anders, sie bringen mir keinen großen vorteil im gegenteil sie bergen nur noch mehr schwach zuwerden, und in irgendein loch zufallen wo ich erst recht nicht raus kommen werde das denke ich darüber momentan, sie haben auch nicht das recht mir auf irgendeine art und weise zu schmerzen, sie sind nichtmal berechtigt ansich zu existieren ... sie sind einfach fehl am platz und ja ich will sie loswerden bzw, zu vermeiden :/ aber je weiter ich zu therapie gehe desto mehr kommt es zum vorschein und genau das sollte es nicht aus meiner sicht.......


Du versuchst Sie zu verdrängen bzw. sogar von Dir abzuspalten. Deine starke Abwehr gegen die Gefühle verursachen jedoch mehr Schmerz, als durch den eigentlichen Schmerz und das Fühlen hindurchzugehen. Somit verstärkt sich das unangenehme Gefühl.

Die Gefühle sind nicht Dein Feind, den es sozusagen zu bekämpfen gilt. Sondern Sie sind gehören zu Dir, sind ein Teil von Dir, der für Dich überlebensnotwendig ist !


Um des bildlich zu verdeutlichen :

Was passiert, wenn Du Deine Hand zu lange ins Feuer hälst ?
Du verbrennst Dich und es schmerzt.

Was würde passieren, wenn Du nichts mehr fühlen kannst und dann Deine Hand ins Feuer hälst ?
Du würdest es nicht mal merken wie Deine Hand verbrennt und Deine Wunde immer größer und schlimmer wird und sehr wahrscheinlich danach eben nicht mehr funktioniert bzw. funktionieren kann für lange Zeit.

Also was bedeutet Schmerz demzufolge ?
Er hilft Dir und warnt Dich und bewahrt Dich dadurch vor größerem Schaden.

Ist es für Dich so etwas verständlich, worauf ich hinaus möchte ?


Zitat:
Aber genau das ist es ich will keine Jahre brauchen um es hin zubekommen um darauf gelernt zuhaben etc ich will es innerhalb von 2 Jahren am besten schaffen besser noch in halben Jahr je schneller damit durch bin deso besser ist es aber da sind wir wieder bei dem Thema mit sich selbst auseinander setzten und, geduld mit sich selbst haben ... so wie es jetzt is naja nein danke es nervt langsam mich selbst an dieser zustand weil er einfach nicht mehr normal ist


Es gibt Dinge im Leben, die gehen nicht schnell und da kannst Du es noch so sehr wollen, da beißt Du Dir höchstens nur die Zähne daran aus. Und je mehr Du da mit dem Kopf durch die Wand willst oder zum 20tausendsten Mal dagegen rennst, der Weg funktioniert dadurch immer noch nicht. Du fixiert Dich da viel zu stark auf diese Ziel und verlangsamst dadurch sogar drastisch den Fortschritt ohne das eigentlich zu wollen.

Wie wärs dann doch mal mit Türen und Fenstern oder der Adlerübung ?

14.02.2019 18:20 • x 2 #29


Megeas


Zitat von E-Claire:
Meine Frage wäre also an dieser Stelle, hast Du wirklich im allgemeinen Angst, daß Deine Therapie nicht funktioniert oder ist diese Aussage eigentlich eine andere?

Eher das zweiter oder doch sogar ne ganz andere mir macht es einfach sorge, bzw es ist keine sorge auch keine angst ansich sondern keine ahnung was ist wenn die Therapie umsonst war das ich kurz effekt habe und dann wieder zurückfliege so meine ich das eher....


Zitat von E-Claire:
Dennoch ist und war das meine große Angst. Was ist, wenn ich trotz aller Bemühungen mit 56 Jahren an Lungenkrebs sterbe.

Da muss ich tatsächlich soweit sagen meine hemschwelle zum tot is seid ich beim Bund bin dermaßen runtergesunken mich interessiert es nicht ob ich irgendwo drauf gehe oder sonst was ich bin da einfach zu sehr abgestumpft.......


Zitat von E-Claire:
Mit dem Rauchen aufzuhören, die, die es schon mal versucht oder geschafft haben (was auch immer geschafft heißt), wissen, das ist ein hartes Brot, allgemein wie bei jeder Sucht gilt, Schritt für Schritt, Tag für Tag, Erfolgsgarantie gibt es nicht. Wenn dann noch bestimmte Sachen hinzukommen, ich bin letztes Jahr 40 geworden und ich wohne zum allerersten Mal in meinem Leben (damit meine ich die Gesamtheit meines Lebens einschließlich meiner Kindheit) in einer Wohnung die rauchfrei ist und Rauchen ist vielleicht auch nur die Spitze des Eisbergs meiner speziellen Eigenheiten, dann sind die Erfolgschancen recht überschaubar.

Das rauchen war eigendlich tatsächlich kleines erfolgerlebniss weil ich es einfach mir selbst gesacht habe ich höre heut auf damit fertig alles weg geschmissen und es hat geklappt natürlich hab ich es damals für mein Forumgrund gemacht aber es hat dennoch geklappt und ich rauch auch net mehr seid dem ..... Jeder hat irgendwo seine speziellen sachen ^^...


Zitat von E-Claire:
Jedenfalls aber, bleibt die Frage, wenn Du ganz genau hinschaust, hast Du wirklich Angst davor, daß Therapie nicht hilft oder hast Du vor etwas sehr, sehr konkretem angst. Etwas das eben so persönlich, ungeheuerlich und schwer ist, daß allein es auszusprechen schon schmerzhaft ist?

Mittlerweile bzw Ja es gibt punkt denn ich mit schmerzhaftigkeit verbinde ... es is teil meines leben an denn ich ungern erinnert werde.... Sie hat auch mit der einstellung zutun das ich immer und jeden sage was ich fühle und denke für einer Person ... auch meiner richtigen eltern sind schmerzhaftes thema irgendwo weil ich sie mit mehr verachtung in der Therapie begegne als man eigendlich sollte oder?... selbst meine Therapeuting sachte am anfang sie hätte noch nie jemanden gehabt der so ein großen hass und wut auf seinen Eltern gehabt hat wie ich ..... Aber ein Thema bleibt für mich tatsächlich einfach nur mit schmerz verbunden und das ist ja, sehr sehr verdammt schwieriges Thema :/::::


Zitat von E-Claire:
Dann frage ich mich, ob Du nicht eher davor Angst hast, obwohl du Dich so bemühst, so hart arbeitest, trotzdem nie anzukommen

Das auch ja kannst du in meinen Kopf schauen xD


Zitat von E-Claire:
Auch an dieser Stelle ist das eigentlich noch nicht konkret genug. Denn Dein Ankommen und meins sind vermutlich zwei völlig unterschiedliche Dinge .
Meiner Erfahrung nach, hat jeder von uns, zwei, drei, vier absolute Horrorszenarien im Kopf, wenn wir über was, wenn Therapie nicht hilft, reden

Ich sag mal mit einfachen worten ja ist es dein ankommen is wohl anders als meins ..... gesehen.... also wirkliches horroszenarien hab ich jetzt net im Kopf da bin ich einfach leer


Zitat von E-Claire:
Je konkreter Du Deine Ängste benennst und dies bitte erst mal im geschützten Rahmen und nach Möglichkeit vielleicht nicht im Forum, desto wahrscheinlicher ist es, daß Dir Therapie helfen wird.

Ich sag nicht alle ängste hier die ich habe wobei ängste auch immer so ne ansich sache is aber man kann auch durch´s schreiben schon recht sehen bei mir das ich ne Bindungsangst habe, und probleme jemanden näher an mich dran zulassen etc...


Zitat von E-Claire:
Also wir bleiben bei der Frage, hast Du wirklich Angst davor, daß Therapie nicht hilft oder hast Du angst davor, daß Du trotz Therapie eine bestimmte Sache nicht erreichen wirst oder eine bestimmte Sache nicht vermeiden kannst?

Wie gesacht nein das es eher so ein kurzzeitiger effekt ist, das ich sage wow das hat geholfen und dann nachher wieder das gleiche irgendwie passiert daher auch meine extrem ablehnung wohl momentan gegen die therapie


Zitat von E-Claire:
Es geht doch gar nicht um Urvertrauen, oder?

Ach und wenn es einfach folgendes wäre:

Das seh ich schon als urvertrauen weil ablehnung und co ja darunter auch fällt eben, damit zurecht kommen? oder etwa nicht


Zitat von E-Claire:
Und warum biste in Therapie, vielleicht weil ein paar Deiner Gedankengänge zwar für Dich völlig real sind, aber die weder besonders hilfreich noch immer so stimmig sind, wie Du glaubst?
Hm?
Woher weißt Du eigentlich, daß das, was Du gerade jetzt annimmst, ein gesunder, hilfreicher und vor allem realer Gedanke ist?

Sind sie zum größtenteil nicht .... wäre das gesund dann keine ahnung dann wäre das wohl gut oder


Zitat von E-Claire:
Megeas: Zum therapeutischen Prozess gehört, daß Dein Kopf, Dein Bewusstsein, Dein Unterbewusstsein, Deine Gefühle, Deine Ängste, Deine Träume, Dir auf jede Art und Weise, drei mal am Tag einreden werden, daß es dieses wäre und anderes nicht. Das so aber nicht so und überhaupt und daß Du sowieso nie xyz.
Und weißt Du warum, weil Gewohnheit eine der mächtigsten Kräfte des Universums, der Natur und allem anderen ist.
Triggerwarnung Ende

Bleib beim Konkreten, versuch die Ängste besser zu definieren, als es wäret wegen des Urvertrauens oder was wenn Therapie nicht funktioniert und vor allem

Sie tun das auch nicht dreimal am Tag sondern 50e mal am Tag, aber das mag sein das die Gewohnheit sich nicht mal eben so schnell ändert....
Ängste besser zu definieren nunja schwierig, doch eigendlich schon mehr weil ja vieles mit unter denn urvertrauen fällt




Zitat von fe16:
Juhu
Mengen zu lesen ,
Aber egal
Lieber @Megeas

SCHÖN , das du das hier gemacht hast .

:O mir raucht schon der Kopf gerade wie verrückt


Zitat von fe16:
Ich wünsche mir für dich von Herzen das du hier ein paar fragen für dich beantwortest bekommst

Das tut es schon dafür is er auch da


Zitat von E-Claire:
Immer schön konkret bleiben!

Was genau ist ES und auch spannend, was genau ist denn NORMAL?

Was ist normal keine ahnung, für mich is normal wenn ich nur 2 jahre bräuchte wohl aber selbst da kann ich keine genau difinierung gerade mehr bringen weil selbst das ne gute frage ist


Zitat von E-Claire:
Großer, Du bist nicht kaputt und mußt einfach nur repariert werden. Therapie ist keine Reparatur, es ist ein Erlernen von Fähigkeiten.
Als Du in die erste Klasse gekommen bist, konntest Du nicht lesen. In der 8. Klasse hast Du gelernt Gedichte zu interpretieren.

Also in der achte naja da war ich oft *Hust* betrunken da war so ne sache mit gedichte ja ich hab früh mit dem Alk. trinken angefangen......... ich hab einfach Große baustellen wie du siehst


Zitat von E-Claire:
In der Therapie erlernst Du Fähigkeiten.

Das wird wohl dauern bis ich diese fähigkeiten erlernt habe




Zitat von E-Claire:
Schon mal überlegt, woran das liegt?

Gerade jetzt kann ich es nicht mehr weil mein Kopf raucht... hätte nie erwartet das, das thema dermaßen anstrengend ist als ich erwartet habe

14.02.2019 18:30 • x 1 #30



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