DerBoxsack
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das Thema mag vielleicht erstmal etwas irreführend sein, da dies hier ja ein Forum für Beziehungen/Trennungen, etc. ist.
Meine Frage geht aber damit einher.
Mir gehen seit Monaten Gedanken im Kopf herum, die mit meinem anderen Thema einhergehen (Wer wirklich ausführlich über die Problematik erfahren möchte, kann ja gerne dort nachlesen - werde hier aber nochmal kurz Bezug nehmen).
Ich habe mich in einer Konstellation wieder gefunden, in der meine aktuelle Partnerin und ich das "Glück" haben, dass sie eine Eigentumswohnung und ich ein Einfamilienhaus kaufen konnten. Die Eigentumsverhältnisse sind getrennt.
Wie soll ich es sagen, mir wurde damals mein Haus madig geredet und jetzt gerade bin ich wieder äußerst glücklich, dass ich das Haus habe. Ich verändere gerade nach und nach etwas, so wie ich es mag. Mir wurde auch von allen Bekannten, Freunden, Familienmitgliedern und auch von ihren Bekannten gesagt, dass ich ein schönes Haus hätte.
Das entscheidende ist jedoch, sie fühlt sich in dem Haus überhaupt nicht wohl, hat aber auch nie die Anstalten gemacht, etwas zu verändern. Weder vom Stil, noch von der Einrichtung, obwohl ich es ihr immer offen gelassen habe. Grundsätzlich bin ich niemand der sagt, dass das überhaupt nicht geht oder so. Allerdings nervt mich diese ständige Kritik und keinerlei Veränderung. Es wurde/wird immer nur gesagt "Wenn wir uns mal zusammen ein Haus kaufen" - davon bin ich mittlerweile leider soweit weg, dass ich auch nicht glaube diesen Gedanken wiederzufinden.
Nun ist es so gekommen, dass sie sich ihre Wohnung leider nicht mehr wirklich leisten kann.
Ich habe mein Haus eben so finanziert, dass ich es mir quasi immer alleine leisten kann, sofern sich nichts an meinen Verhältnissen ändert. Bedeutet, ich habe quasi mein ganzes Eigenkapital in dieses Haus gesteckt.
Sie sprach davon, ihre Wohnung irgendwann zu verkaufen/vermieten und selbiges könnte ich dann auch mit meinem Haus machen. Ich verstehe nur nicht wieso. Ich mag mein Haus und das habe ich ihr auch so gesagt. Man könnte vielleicht in ein paar Jahren ja nochmal drüber reden (wenn es überhaupt soweit kommt). Das klingt ganz schön böse, aber bei der Vorgeschichte, ist das alles schwierig.
Ich kann nachvollziehen, wenn sich andere Menschen nicht in Häusern oder Wohnungen wohlfühlen, das hatte ich bisher auch ein einziges Mal. Ansonsten fühle ich mich eigentlich überall wohl und mein zu Hause richte ich nach den Menschen, die ich gern habe. Ich zwinge sie auch nicht, bei mir einzuziehen - aber deswegen verstehe ich die Kritik noch weniger. Sie ist ja schon mal schleichend eingezogen und daraus habe ich gelernt.
Da ich derzeit sowieso mehr auf mich achte und versuche für mich herauszufinden, ob ich das auf Dauer so möchte oder vielmehr kann, stellen sich mir folgende Fragen:
1. Bin ich zu engstirnig und zu egoistisch? Kann man es sich nicht irgendwie heimisch machen?
Gemeine Frage, die ich schon im anderen Thema aufgemacht habe, da aktuell wieder viel Streit aufkommt
2. Was ist, wenn einer zukünftigen evtl. Partnerin mein Haus auch nicht gefällt und es daraufhin wieder zu Streitigkeiten, etc. kommt?
3. Würdet ihr euer Eigentum für die/den richtige(n) vermieten/verkaufen und einen Neuanfang starten?
Danke für eure Zeit, hier nochmal nachzulesen. Ich bin nun mal ein sehr bedachter Mensch und ich mach mir schon viele Gedanken, dass ich später mal gut abgesichert bin. Dazu tragen meine Eltern natürlich auch ihr Wissen bei. Ich gebe viel auf die Erfahrungen meiner Eltern, da die beiden schon viel erlebt haben. Natürlich darf ich dabei nicht vergessen, meine eigenen Erfahrungen zu sammeln. Finanziell ist das aber noch was anderes, da das, was ich gerade habe, nicht selbstverständlich ist.
Über eure ehrlichen Antworten, bin ich wie immer dankbar!