Anegret
Gast
Ich bin Mitte 50 und seit knapp einem Jahr in einer Wochenendeziehung.
Wir harmonieren zusammen wirklich wunderbar, haben auch unsere Urlaube und Freizeit wunderbar verbracht.
Jetzt steht ein Zusammenzug an.
Er wird dieses Jahr noch zu mir ziehen.
Ich wohne in meiner eigenen ETW.
Wir sind beide Vollzeit Berufstätig, er ist zu 100% im HO.
Bis vor kurzem hatte er noch ein Nebengewerbe.
Das hat er wegen mir und wegen der Rentabilität aufgegeben.
Jetzt fordert das FA angeblich eine Steuervorauszahlung von 6000Euro von seinem Nebengewerbe.
Ich habe etwas reserchiert und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass er bei dieser Summe mindestens ein Nebeneinkommen von 50T im Jahr gehabt haben müsste.
Also schon rentabel.
Ich habe den Bescheid selbst nicht gesehen, hat ihn aber angesprochen und dass es ihm verständlich belastet, weil er das Geld nicht hat.
Ich habe das Gefühl, dass er mir finanziell einiges verschweigt und bin mir ziemlich unsicher.
Wir reden eigentlich über alles und wir haben uns viel anvertraut und wir sind uns einig, auch über Probleme zu reden.
Ich will ihn nicht vor den Kopf stoßen, weiß aber nicht, wie ich mich verhalten soll.
Eigentlich sollte er mir sowas doch anvertrauen, oder?
Sicher ist so ein Thema nicht angenehm, trotzdem finde ich, dass er mir sowas sagen sollte.
Ich liebe ihn sehr und er mich auch. Ich habe ein gutes Gefühl. Trotzdem belastet mich dieses Thema und ich will deswegen kein Desaster.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass er finanzielle Probleme hat.
Wie würdet ihr vorgehen?
Gruß Annegret