Faren
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es geht mir heute schon etwas besser, auch weil sie sich erklärt hat, der Schmerz sitzt allerdings noch immer tief und ich versuche ihn mit positiven Erinnerungen an die gemeinsame Zeit und aktuell guten Erfahrungen im Freundeskreis temporär zu überschreiben.
Unser gestriges Gespräch brachte auch den Grund für ihre Flucht ans Tageslicht, es gab wohl einen sehr stark ausgeprägte Trigger, der in der Situation vor 6 Wochen, zwar weniger stark, auch für diese eisige Situation sorgte.
Sie hat mir heute früh auch noch ein Nachricht zukommen lassen, nachdem ich ihr gestern noch geschrieben habe das ich mein Gefühl für sie gerade nicht mehr so ertasten kann wie ich es eigentlich gern würde, weil es vom Schmerz, von der Verletzung gerade überschattet wird.
Zitat:Das kann für mich mit dir nicht geschehen. Deine Nähe war der Schlüssel zu einer unbekannten Tür... so viel Wärme und Geborgenheit... so viel Lust und Zärtlichkeit hätte ich mir nicht vorstellen können.
Nun ist die Tür weit aufgesperrt und du bist nicht mehr da.
Erst neulich habe ich meiner Schwester noch eindrücklich von unserer Liebe erzählt und heute meiner Mutter von dem schmerzlichen Verlust unserer Verbindung. (auch alles Neuland mit einem angenehm warmen Hauch aus der Fern)
Besonders schockiert bin ich über mein fehlendes Mitgefühl für deinen Schmerz... der macht mich schwindeln und lässt mich innerlich erstarren.
Einstweilen werde ich dem Schlaf nachgeben.
Ich muss zugeben dass mich der letzte Satz echt hart getroffen hat. In mir macht sich eine unglaubliche Zerrissenheit breit, Hoffnung prallt auf Realität und Vernunft.. völlig normal denke ich wenn Gefühle im Spiel sind. Sie sagte mir am Telefon auch noch das wir gerne weiterhin unsere Gedanken austauschen können. Ich weiß nicht ob es sinnvoll ist, evtl. sogar für beide, um das ganze zu verarbeiten. Oder ob ich für mich einfach einen harten Cut machen soll, das muss erst noch reifen.