×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

177

Verlassen nach fast 30 Jahren

L
@Mohnblume_ Ach, ich kann nachempfinden was du fühlst. Mein Expartner konnte vier Monate nicht abwarten bis er die Kinder über die Trennung per FaceTime informierte. Unsere Jüngste bereitete sich gerade auf ihr Examen vor, mit der Konsequenz, dass sie nur noch weinte, keinen klaren Gedanken fassen konnte. Ich wünsche meiner Tochter, dass sie trotzdem bestanden hat. Vielleicht war es auch gut, dass sie es wusste. Ich meine zu merken, dass sie selbstbewusster wurde. Trotzdem total hart. Ich freue mich, dass du Gassi gegangen bist. Du darfst stolz auf Dich sein.

#61


Heloise
Zitat von Mohnblume_:
Hi, ich möchte auch kein Ballast für meine Kinder sein. Und es ist auch nicht gut, dass sie wissen, dass ich ohne sie nicht mehr leben wollen ...

Erfahrungsgemäß kommen Frauen besser mit Trennungen zurecht als Männer. Die ersten 14 Tage sagen gar nichts aus. Die neue Frau an seiner Seite ist die sogenannte „Absprungfrau“ (spreche aus Erfahrung, war selber mal eine), diese Beziehungen haben weniger Chancen als die, die danach kommt. Das sollte dich aber nicht kümmern, du schaust auf dich und machst jeden Tag kleine Schritte Richtung Leben ohne ihn. Im Moment geht nur atmen und es wird gute und schlechte Tage geben. Nimm dir einen Kalender und mach jeden Tag ein Zeichen rein, wie der Tag war. - - für sehr schlecht, - für leicht schlecht, 0 für neutral, + für ganz gut und ++ für sehr gut. Du wirst sehen, die guten Tage werden mit der Zeit immer mehr.

x 2 #62


A


Verlassen nach fast 30 Jahren

x 3


M
Guten Morgen,
Mein Mann holt gerade den Rest seiner Sachen aus dem Haus. Eiskalt. Emotionslos.

Ich hab ihm geschrieben, was ich für den Anwalt alles brauche und er antwortet, völlig emotionslos und rational. Wer ist dieser Mann? Wem habe ich 30 Jahre meine Liebe und mein Vertrauen geschenkt? Und warum hat er meine Liebe so missbraucht. Wie kann es ihn so kalt lassen, dass es mir so beschissen geht?
Es ist 7 Uhr und ich bin schon wieder am Ende. Und ich versteh auch nicht, warum ich überhaupt versuchen, an seine Emotionen zu appellieren. Er hat sie nach den letzten Sex und dem letzten Kuss, an den ich mich nicht erinnern kann wohl gelöscht.

x 3 #63


Heloise
@Mohnblume_

Ich kenn das Gefühl dieses Momenta wenn man morgens aufwacht und einem alles wieder einfällt, dass das Ganze doch real ist.

Mir hat es auch geholfen, das Gefühl anzunehmen. Mich hinzusetzen den Schmerz zu spüren, wenn man das Gefühl versucht wegzudrängen, zu bekämpfen. Und dann lass los. Atme rein und versuche es zu beschreiben , wie sich wo im Körper was anfühlt. Frage dich wie schlimm es sich genau anfühlt, wenn du es annimmst. Ich weiß, es klingt esoterisch aber es funktioniert. Probiere es aus. Mach das mehrmals täglich.

x 2 #64


B
@Heloise
Das was Du beschreibst ist kein bisschen esoterisch sondern eine wirksame Methode sich selbst zu regulieren.
Liebe Mohnblume, wenn man das Gefühl hat, in Verzweiflung zu ertrinken hilft es, bewusst zu atmen und seine konzentration auf seinen Körper zu richten. Angefangen bei den Füßen über Beine Knie, po und unterleib, Brust Herz Hals, Kopf Stirn
Dies fährt die konzentration an stresshormonen herunter. Und macht dich handlungsfähiger, weil du im Kampf- oder fluchtmodus bist. Es gibt aber keine physische Bedrohung sondern nur pschychisch.
Und da siehst du gerade keinerlei Ausweg.
Ich rate dir dringend dazu, zum Arzt zu gehen um abzuklären ob du medikamentös unterstützt werden musst und auch zu einem Termin bei einem Psychologen. Im Übergang auch Telefonate mit dem sorgentelefon oder bei der Familienhilfe.
Hast du eine Freundin, die dich auch ab und zu unterstützen kann?

x 1 #65


Heffalump
Zitat von Mohnblume_:
völlig emotionslos und rational

Er tut sich abgrenzen, er sieht schon, das du leidest, aber wenn er reagieren würde, würde sein Kartenhaus stürzen.

Liebeskummer ist so ziemlich das härteste, was einem widerfahren kann, wenn man lebensbedrohendes außen vor lässt.

Du kannst von dir behaupten, bis zum bitteren Ende geliebt zu haben. Und darüber hinaus. Das können all jene nicht, die ihren einst geliebten Partner verlassen.

An deiner Stelle, würde ich dir das Thema von @Himmelssonne empfehlen zum nach- und mitlesen. Ich kann das nur nicht mit dem Handy verlinken, da bin ich zu doof für.
Es hilft.
Es nimmt nicht den Schmerz, aber es ist tröstlich, wie andere diesen Schmerz bewältigen, wachsen, über sich hinaus und oft besser leben, als in der Zeit, wo dein Lebensinhalt nur er war.

🍀

x 2 #66


hotte
Zitat von Mohnblume_:
Guten Morgen, Mein Mann holt gerade den Rest seiner Sachen aus dem Haus. Eiskalt. Emotionslos. Ich hab ihm geschrieben, was ich für den Anwalt alles brauche und er antwortet, völlig emotionslos und rational. Wer ist dieser Mann? Wem habe ich 30 Jahre meine Liebe und mein Vertrauen geschenkt? Und warum hat er meine ...

Liebe Mohnblume,

sowohl ich als auch viele andere hier können nachempfinden wie es dir gerade geht. Ich habe mit besorgnis deine anderen Beiträge gelesen bezüglich Antriebslosigkeit und Selbstaufgabe. Bitte achte auf dich. Denk an deine Kinder die dich brauchen. Abgesehen von dem tipp mit dem Psychologen gibt es noch weitere Anlaufstellen:

- Frauenberatungsstelle (z.B. bei der Caritas), die helfen dir das zu organisieren was noch gemacht werden muss
- Selbsthilfegruppen, in NRW werden die über die Paritätische vermittelt. Schau mal für deinen Ort, da gibt es tolle angebote (Trennungsgruppen, Allgemeine Themen, Depressionen etc..) und der DIREKTE und regelmässige austausch hilft extrem
- zu guter Letzt... die Telefonseelsorge. Wenn alles zu hart wird und du so gar kein fortkommen mehr siehst... schnapp dein telefon, ruf da an und erzähl denen was dich bedrückt. Das hilft, glaubt mir... ich habe das ein paar mal gemacht als es mir richtig dreckig ging. Telefon 0800 1110111 / 0800 1110222 oder 116 123

Mir hat es extrem geholfen mich zu routinen zu "zwingen". Also direkt nach dem aufstehen duschen und "draussen" klamotten anziehen (auch wenn ich im Haus geblieben bin). Morgens irgendwas futtern und wenn es nur ein Joghurt ist...

Es sind kleinigkeiten die einen riesigen Unterschied machen.

x 4 #67


G
@Mohnblume_

Hallo Mohnblume, wir stecken in einer ziemlich ähnlichen Situation was das Gefühlschaos nach dem Verlassen werden betrifft, fühl dich daher von mir gedrückt

Zitat:
Es spricht sich so langsam im Ort hier rum und mir ist das so unangenehm

Das ist es mir eigentlich auch, weil es sich für mich wie ein persönliches Versagen anfühlt.
Allerdings ist das in der heutigen Zeit eher die Normalität, daher habe ich es einfach angenommen und teilweise zügig kommuniziert. Ich habe dabei immer positive Erfahrungen gemacht.

Zitat:
Ich habe Angst hier im Ort etwas zu machen, weil ich befürchte beiden zu begegnen.

Das kenne ich nur zu gut, weil der Neue meiner Frau in vielen Vereinen tätig ist.
Heute ist bei uns im Dorf zum Beispiel ein Event an dem ich oft teilgenommen habe und da wird er die Eröffnungsrede halten. Du kannst dir natürlich vorstellen dass ich da sicher nicht auftauchen werden und auch andere Events bei uns meide, vielleicht ändert sich das einmal aber aktuell für mich unvorstellbar.

Gehe einfach mit jemandem mit der du gut quatschen kannst woanders hin solange du ihnen nicht begegnen willst, dass mache ich so.

Zitat:
Zu mir ist er neutral bis kalt. Erinnerungen lassen ihn kalt.

Das ist ein kompletter Eigenschutz, ich bin sogar als Verlassener so.
Beim letzten Gespräch bin ich mit einer Liste aufgekreuzt, damit ich sicher alles besprochen habe was zu besprechen war und als die Liste durch war bin ich aufgestanden und gegangen. Nur nicht mehr kommunizieren als nötig, es tut zu fest weh.

x 2 #68


Heffalump
Zitat von Gedankenschmied:
daher habe ich es einfach angenommen und teilweise zügig kommuniziert. Ich habe dabei immer positive Erfahrungen gemacht

Das kann ich bestätigen.
Ich habe damit nie schlechte Erfahrungen gemacht.

x 2 #69


H
Liebe @mohnblume. Wenn ich schon zitiert werde von der lieben @Heffalump, so möchte ich auch meins dazu sagen.

Ich kann Dir kurz berichten, wo ich heute nach 16 Monaten Trennung stehe. Ich war 35 Jahre mit meinem Mann zusammen, als er entschied sich zu trennen, nicht ganz unerwartet, aber dann doch - und in den folgenden Monaten auf eine Art und Weise, dass ich entschied, keinen Kontakt mehr mit ihm haben zu wollen, bis heute.

Ich wohne immer noch im gemeinsamen Haus, welches jedoch auf Grund einer Teilungsvereinbarung, seinerseits nur hälftig verkauft werden könnte. Mir gehört eine Etage und ihm die andere. Er wohnt auch noch da, aber hat eine Wohnung 800km entfernt angemietet, in der er sich hoffentlich immer öfter aufhält.

Wäre es nach allen anderen gegangen, hätte ich sofort ausziehen sollen, für Abstand sorgen und das Haus verkauft. Ich habe mich nicht irritieren lassen, sondern habe auf mein Bauchgefühl gehört, bin geblieben, da ich in dem Haus wohnen bleiben möchte - bis ICH entscheide, dass das nicht mehr tragbar ist. Das wird sich erst in den nächsten Jahren entscheiden.

DAMIT hätte mein Nm nie gerechnet: erstens, dass ich den Kontakt abbreche und zweitens, dass ich mich bezüglich des Hauses nicht erweichen lasse.

FAZIT FÜR DICH (aus meiner Perspektive), achte nach der Schockstarre auf Dich, höre in Dich hinein, was Du möchtest und verfolge diesen Plan mit aller Konsequenz.

Desweiteren habe ich mir eine Anwältin gesucht, die meine Interessen vertritt und mit welcher ich eine Strategie entwickelt habe.

FAZIT: Suche Dir eine Anwältin für Familienrecht, die Dir ein gutes Gefühl gibt. Ich hatte mir vorher mehrere angeschaut.
Dann ( das habe ich zu spät gemacht) beantrage Trennungsunterhalt.

Weiter: auch ich dachte, ich könne meine Stelle nicht aufstocken, habe Teilzeit gearbeitet ( habe 2 erwachsene Kinder, von daher immer Teilzeit - wir Frauen sind diesbezüglich echt oft dumm, meine Vollzeitstelle macht nicht mehr Arbeit, aber mehr Gehalt - auf jeden Fall war das dann im Verlauf des Trennungsjahres doch möglich.

FAZIT: hab Vertrauen, dass Dinge sich auch zu Deinen Gunsten entwickeln.

Das zum finanziellen und nicht unwesentlichen Teil - den ich allerdings auch erst später angegangen bin, ich habe mir erst einmal die Zeit genommen, zu fühlen, zu trauern etc.

Bei uns steht jetzt noch eine Mediation an, der ich mit Grauen entgegenblicke, weil ich mich dann wieder mit meinem Mann konfrontieren muss und mir nicht sicher bin, ob ich die Contenance werde halten können. Es ist zuviel in der Zwischenzeit geschehen …


Zum Emotionalen: : die ersten Monate waren schrecklich. Auch rückblickend würde ich sagen, dass ich so etwas in der Form nicht mehr erleben möchte. Ich habe ebenfalls wie Du erst einmal abgenommen (bin schon schlank und dann noch schlanker) , hatte am ganzen Körper einen Hautausschlag, aber war dennoch in der Lage, irgendwie zu funktionieren. Ich habe unverändert gearbeitet und erst einmal im beruflichen Kontext niemandem von der Trennung erzählt, wollte nicht „bemitleidet“ werden. Hier muss ich lächeln: nachdem ich mich geoutet hatte, wie sich Verbindungen zu KollegenInnen änderten. Frauen solidarisierten sich mit mir und Männer meinten, sie könnten wieder …denn ich sei ja wieder auf dem Markt. Das war interessant zu beobachten.

Ich sehe schon: das hier wird eine Autobiographie meiner Trennung, aber vielleicht hilft sie Dir, liebe @mohnblume.

Weitere Hilfen: Forum, schreiben, schreiben … Und ich kann sagen, dass ich hier bislang 3 Menschen getroffen habe, mit denen eine Art Freundschaft gewachsen ist und die sehr stützend waren und sind! DANKE EUCH!

Dann habe ich mich einer Online Selbsthilfegruppe angeschlossen und auch, wenn es das Portal nicht mehr gibt, treffen wir uns immer noch einmal wöchentlich zum Austausch. Das hat auch sehr geholfen. Hierüber habe ich ebenfalls 2 Frauen kennengelernt, die meinen Alltag und ich ihren täglich unterstützend begleiten. Inzwischen ist es auch zu 2 WellnessWenden gekommen, was ebenfalls sehr schön war. Das heisst, wir treffen uns auch im realen Leben.

FAZIT: Gleichgesinnte sind wichtig!

Weiter wichtig (aus meiner Sicht): Sport, Bewegung aller Art, spüre Dich in Deinem Körper. Psychotherapie oder Selbsterfahrung, Selbstreflexion, achte auf Dich, Dein Aussehen, Deine Ernährung etc. Unternehme Dinge alleine, wenn Dir danach ist. Entwickel eine Gleichgültigkeit, was andere über Dich sagen:

FAZIT: Stelle Dich alleine auf. Du selbst bist es Dir wert und bist ein toller, schöner, liebenswerter, wertvoller und wunderbarer Mensch! Lerne Dich selbst zu lieben.

Wo stehe ich jetzt: wie geschrieben, die Scheidung ist noch nicht vollzogen, da ist noch einiges ungeklärt, zu meinem NM möchte ich keinen Kontakt mehr, die Beziehung zu meinen Kindern ist eng, neue Freundschaften sind entstanden. Männer: ich verspüren wieder eine Sehnsucht nach Lieben und geliebt werden. Vielleicht kann ich zu diesem,Punkt in einem Jahr mehr sagen. Aber vielleicht entscheide ich auch, alleine glücklicher zu sein. Wer weiß das schon?! Ich genieße es, alleine zu reisen, Dinge zu unternehmen, fühle mich nicht mehr wie ein Alien, weil ich alleine bin.

Und jetzt gehe ich frühstücken. Bin gerade alleine auf einer Mittelmeerinsel. Die Sonne scheint, ich brauche mich um nichts kümmern. Kann mich treiben und verwöhnen lassen. Die Gedanken kommen und gehen. Es gibt noch einiges zu verarbeiten. Ich kann mich spüren, die Kraft in mir, aber auch das Unausweichliche, dass das Alte vorbei ist, unwiderruflich.

Fühle Dich umarmt, liebe @mohnblume. Du schaffst das, wie viele hier. Wir sind stark und wertvoll. Das Leben möchte weiter gelebt werden! Es gibt kein zurück, nur nach vorne! Wir sind bei Dir!

x 9 #70


Tobuka
@Mohnblume_
Es tut mir leid, dass du diese Erfahrung machen musst!
Ich bin auch der Meinung, dass es für deinen NM schon länger geplant war und er jetzt wahrscheinlich von seiner Neuen zur Tat " gezwungen" wurde, da sie vielleicht nun auch keine " halben Sachen" mehr möchte.
Für deinen NM ist es jetzt so am einfachsten, denn die neue Beziehung biete so viel Freiheit. Er lebt meiner Meinung nach zur Zeit in einer Bubble und blendet alles andere aus! Aber auch diese Phase wird sich ändern und der Alltag wird schneller kommen, wie die beiden es sich denken!
Bitte achte jetzt auf dich und deine Kinder und versuche dein Leben ohne ihn zu beginnen, denn so Ar. wie er sich gerade verhält, würde ich nur noch das Allernötigste mit ihm reden!
Sei dir mehr wert! Möchtest du wirklich, mit jemanden, der dich mies behandelt, beleidigt, klein macht, belügt, betrügt, dich missachtet wirklich noch Dein Leben verbringen? Diese Verletzungen, die er dir gerade absichtlich zufügt werden bleiben und werden dich stärken! Sei dir mehr wert!
Und denk bitte daran: Deine Zeit wird kommen und wer dann auf wen hinabschaut wirst du merken!

x 2 #71


M
Ich verliere jedes Mal die Kontrolle über meinen Verstand und mein Mundwerk, wenn ich mit meinem Mann konfrontiert werde.

Ich denke da an den besten Freund und Partner, der mir bisher eine Stütze war und mir jetzt gefühlt in den Rücken fällt. Dann mache ich ihm Vorwürfe und er reagiert nicht drauf.

Hab ihm vorhin gesagt, dass ich in guten Momenten denke, dass er schon so lange weg ist und ein anderes Leben will, dass ich eh keine Chance hatte. Er meinte dann nur, dass ich das so sehen kann, wenn es mir hilft.

Das hat mich gleich wieder auf die Palme gebracht. Weil das ja bedeutet, dass er nur wegen mir gegangen ist und, dass ich so durchdrehe bestätigt ja nur, dass ich einen Schaden habe und er zurecht weg ist.

Ich hab ihm gesagt, wie unfaire ich es finde, dass er in 6-7 Jahren Geld ohne Ende hat und ich Angst habe ob ich bis dahin auf sicheren Beinen stehe.

Er hat aktuell noch die Macht über mich und ein Satz reicht um mich noch verzweifelter zu machen. Und er weiß das. Und macht es trotzdem.

x 1 #72


H
Dann möchte ich noch Martina Ammon empfehlen, eine Anwältin in M, die Frauen in Trennungs- und Scheidungssituation online coacht. Ich habe mehrere (kostenfreie) Coachings wahrgenommen und sie als sehr hilfreich und stärkend empfunden. Es ist gut, über Deine Rechte informiert zu sein. Es ist gut, Dich selbst zu ermächtigen, es tut gut, Dich selbstwirksam zu erleben.

GLG

x 1 #73


M
Mein Mann hat mir auch angeboten, die Kinder zu nehmen, wenn ich mich entscheide stationär in eine Klinik zu gehen. Aber dann hat er alles. Auch die Kinder.

Ich weiß, dass ich das so nicht sehen sollte. Aber so sehe ich es.

#74


Heffalump
Zitat von Mohnblume_:
wenn ich mich entscheide stationär in eine Klinik zu gehen

Warum solltest du das tun?

x 1 #75


A


x 4