Zitat von Mohnblume_:Hi, wie hat sich das Verhältnis zwischen dir und den Kindern und den Kindern und ihrem Vater mit der Zeit entwickelt? Ich weiß rational, dass es dämlich ist, dass ich mich so fühle, als müsste ich zeigen/beweisen, dass ich auch einen Mann haben kann, wenn ich will. mein NM ist extrovertiert und tut sich leicht, ...
Meine Kinder haben ja - im Gegensatz zu Deinen, deren Verhalten ich total nachvollziehbar finde - ihrem Vater überhaupt keine Vorwürfe gemacht (zumindest habe ich nichts davon mitbekommen), richten sich nach ihm, wenn er sie treffen will etc.. D.h. er musste nie Angst haben, dass der Kontakt abreißt. Ist schon irgendwie komisch, andererseits bin ich auch froh, dass sie guten Kontakt haben - schließlich hat ihr Verhältnis zu ihrem Vater nichts mit meinem zu tun und ein guter Kontakt zu beiden Elternteilen ist in (fast) allen Fällen besser als ein schlechter oder gar keiner. Davon bin ich nach wie vor und trotz allem überzeugt.
Mich finden meine Kinder, glaube ich, nicht so "toll" wie ihren Vater bzw. eher langweilig. Ich glaube, sie denken auch, dass ich durch mein "Nicht-so-cool-Sein", "Nicht-so-hübsch-Sein", "Nicht-so-schlagfertig/witzig-Sein" ..., daran schuld bin, dass ihr Vater sich anderweitig orientiert hat. Kann ich nicht ändern und muss ich mit leben.
Dass Du noch in der Vergangenheit hängst, ist ganz normal. War bei mir in den ersten Wochen und Monaten auch so und ich habe gedanklich alles x-mal auf links gedreht. Bei mir wurde das erst (dann aber sehr schnell) besser, als ich, auch gefühlsmäßig, wirklich und final mit der Hoffnung abgeschlossen hatte, dass wir doch wieder eine Familie werden - bzw. als ich das dann auch wirklich nicht mehr wollte. War bei mir nach einem guten halben Jahr der Fall. Ob man diesen Prozess beschleunigen kann - keine Ahnung. Glaube eher nicht - es dauert so lang, wie es dauert. Hab Geduld mit Dir selbst!