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Verloren und schwach

Violettsloth
@Caro2703
Gehe bitte sofort zu einem Anwalt. Alleine schon, dass er dir eine magere Auszahlung geben will und im guten auseinander gehen, widerspricht sich in meinen Augen. Wenn du möchtest, dass deine Kinder im Haus aufwachsen, dann lass es wenigstens mal durchrechnen, ob es realistisch wäre. Das Haus gehört euch beiden, nehme ich an. Lass dich da bloß nicht über den Tisch ziehen.

Für mich klingt es leider auch danach, dass er eine andere hat. Wer gibt denn bitte sofort zu, dass er jemand anderen hat? Wird in der Regel erstmal abgestritten.

x 2 #16


C
@WillyWichtig naja aber wir leben in einem Dorf. Wenn ich hier bleiben will, ists ja irgendwie immer um die Ecke. Also wir sind dann keine Nachbarn....ich würde nicht so viel mitbekommen, wenn ich nicht explizit danach gucken würde. Und das werde ich definitiv nicht

x 3 #17


A


Verloren und schwach

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HeavyDreamy
Zitat von Caro2703:
Ich bin völlig überfordert. Beim Anwalt war ich. Ich muss erstmal den Banktermin abwarten und entscheide dann weiter.


Dass du überfordert bist, völlig verständlich.
Gut, dass du beim Anwalt warst. Hat sich vorhin nicht so gelesen.

Frage: Wie alt sind denn eure Kinder?

#18


Violettsloth
Zitat von Caro2703:
Unterhalt muss er nicht zahlen, weil wir das gleiche verdienen

Für die Kinder aber schon.
Eine Frage: Wenn du das Haus, bei gleichem Verdienst, nicht halten kannst, wie soll er das denn dann?

x 1 #19


M
@Violettsloth blöde Frage aber ist das auch so wenn die Aufteilung der Kinder 50/50 ist? Ich habe selbst keine Kinder aber der Gedanke kam mir gerade...

#20


B
Bei gleichem Verdienst fällt im paritätischen Wechselmodell kein Unterhalt an.

x 2 #21


M
@Brightness2 das dachte ich nämlich auch, ohne mich auszukennen

#22


Violettsloth
@Mael28
Dann entfällt es bei gleichem Verdienst. Die Frage ist ja, ob das wirklich so 50:50 klappt oder ob das erstmal nur eine Wunschvorstellung ist. Gerade viele Männer unterschätzen das auch.

x 3 #23


Pippa
@Caro2703
Zitat von Caro2703:
Wor wollen aber eigentlich auch alles außergerichtlich und im gute klären.

So wirst Du vermutlich über den Tisch gezogen.
Lass Dich fachmännisch beraten.

OT: Falls Du das auf Deinem Profilfoto bist, rate ich Dir zu Deinem Schutz, es zu entfernen.

x 6 #24


M
@Violettsloth ja das kann sein. Ist wahrscheinlich auch nicht immer umsetzbar. Und die Frage ob das für die Kinder gut ist immer soviel hin und her zu wechseln. Aber da kenne ich mich gar nicht aus in der Thematik. Deswegen kann ich mir da schlecht eine Meinung bilden

#25


T
Eine Trennung ist immer eine große Niederlage und ein persönliches Scheitern, mit dem jeder anders umgeht und erlaube mir zu schreiben, dass mir leid tut, was Du berichtest.

Neben vielen Ratschlägen wird es meiner Ansicht nach wichtig für Dich sein, bei Dir selbst zu bleiben.
Dies allein ist schon eine große Herausforderung und eine Aufgabe, die Dir viel Kraft kosten wird

Im Hinblick auf Dich und Deine Kinder wird es das Beste sein, mit Eurem Scheitern so sachlich wie möglich umzugehen. Und dies beinhaltet, viel einstecken zu müssen, Vieles auszuhalten und viele Dinge so sachlich wie möglich anzugehen.
Ein rechtlicher Beistand wird daher sicherlich sinnvoll sein, aber das wirst Du selbst bestimmen.

Ich wünsche Dir alles Gute.
Und hoffe, dass Dir schon in einiger Zeit klar wird, wieviel Kraft und Stärke in Dir steckt.
Ob aus Wut Deinem Mann gegenüber oder aus Liebe zu Deinen Kindern.
Auch das darfst Du selbst entscheiden.
Hab keine Angst. Auch wenn das leicht gesagt ist.

x 2 #26


Violettsloth
@Mael28 also ganz oft, bei mir selbst und auch im Bekanntenkreis oft beobachtet, bleibt eben viel nach wie vor an den Frauen hängen. 50:50 ist bei so einer Trennung schnell mal dahin gesagt. Ob das wirklich darstellbar ist, muss man am Ende sehen. Gerade bei einem erst zweijährigen Kind. Jede Woche das Zuhause wechseln? Mein Sohn möchte das gar nicht, bei uns stand es aber auch nicht zur Debatte. Sein Zuhause ist bei mir, das sagt er selbst.

x 2 #27


B
Liebe @Caro2703, bis zur Klärung eurer Finanzen würde ich nicht ausziehen. Ich finde eure äußerlichen Umstände schon ganz positiv. Beide wirtschaftlich autonom, beide Eltern kümmern sich paritätisch um die Kinder, du hast ein kleines Häuschen in Aussicht, klingt als ist alles gut angerichtet für einen positiven Neustart. Besser als das Verharren in einer unbefriedigenden Beziehung. Auch wenn es erstmal schmerzt.

Wenn ihr euch über den Hauswert nicht einigen könnt, muss halt eine neutrale Verkehrswertschätzung vorgenommen werden, an die ihr euch zu halten vereinbart. Du selbst wirst einschätzen, wie realistisch deine Vorstellungen sind. Wenn das Haus erst relativ neu erworben wurde mit einer hohe Schuldenlast, kann es durchaus sein, dass da noch nicht so viel Wert erschaffen wurde. Wenn du zunächst nicht kaufen kannst, weil dir das nötige Kapital fehlt, gibt es vielleicht auch die Möglichkeit erstmal zu mieten, das wird sich ergeben. Hauptsache die Chance, ein neues, kuscheliges Zuhause für dich und die Kinder zu schaffen mit gleichzeitig genug Freiraum durch das Wechselmodell für dich. Um dich zu sortieren, neu aufzustellen, Kraft zu schöpfen.

x 2 #28


C
@Wollie Banktermine hab ich alles gemacht. Das geht diese Woche noch los. Genau, großes Thema idt der Kreditvertrag und die Auszahlung.die banktermine habe ich gemacht. Er lehnt sich zurück und trinkt fleißig B.. Unterstützung gleich null. Wenn ich aus dem Vertrag nicht heraukomme muss das Haus verkauft werden. Da kann er auf und nieder springen. Einen Plan hab ich ja und wie gesagt, ich hab mich informiert beim Anwalt. Ich bin bloß trotzdem misstrauisch und unsicher. Also kampflos und mit gar nix gehe ich definitiv nicht. Ich hab nur riesen Angst. Mir sind Finanzen und meine Kinder im Moment das wichtigste. Ob er dann klar kommt, ist mir nach der Nummer egal.

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C
@Brightness2 ja das denke ich auch genauso. Ich will auch nicht unfair werden ihm gegenüber. Und ich will für alle eine gute Lösung. Wie er dann klar kommt ist mir aber egal. Ich hab so eine Wut auf ihn. Mir fällt es schwer, meinen Mund zu halten und still vor mich hin zu leiden.

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A


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