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Verlustangst, Trennung wg Rauchverhalten?

HeavyDreamy
Guten Morgen zusammen

Zitat von leunenschmidt:
Also meine blauäugige Hoffnung ist, dass ich ihr erzähle, dass ich davon mittlerweile Panikattacken bekomme, und sie realisiert, dass es mich härter trifft als sie bisher denkt. und sie vielleicht sagt, dass sie dann noch besser versucht es sein zu lassen. Aber halt von ihr aus, nicht weil ihr ihr die Pistole auf die Brust lege. Macht das Sinn?


Aus meiner Sicht würdest du ihr damit indirekt eher Schuldgefühle machen.
So von wegen "schaizze, ich bin schuld, dass er Panikattacken bekommt".
Das erzeugt ja auch wiederum dann Druck.

Es macht nie Sinn, verändern zu wollen.
Es macht nur Sinn, sich selber zu hinterfragen, was kann ich für mich selber tun, damits mir besser geht.

Lass sie so sein, wie sie ist.
Und übernehme du für dich selber Verantwortung.

x 2 #31


Sonnenschein85
Zitat von Diandra:
Ich finde es immer Schade, wenn man seine Ängste nicht hinter die Möglichkeit, einfach Zeit mit dem Menschen zu verbringen den man liebt, stellen ...

Ja. Das stimmt. Solltest/Musst, damit kommt man nicht weit. Und gerade bei einem so persönlichen Thema.

Ängste sind leider manchmal sehr präsent das ich auch von mir selbst kenne, dass es schwer fällt sie hinten auszustellen. Aber in dem Fall bleibt dir keine andere Wahl, abgesehen von Trennung. Ihr könnt auch nochmal sprechen. Aber dann wirklich ohne Druck und nur in Ich Botschaften. Ich vermute nur, es ist bereits enorm viel Druck da und das Thema steht belastend zwischen euch.

x 1 #32


A


Verlustangst, Trennung wg Rauchverhalten?

x 3


L
Zitat:

doch, ich nehme schon noch alle andere wahr und bin/wahr auch glücklich über das immer näher kommen. bisher war ihr vereinzeltes Zugreifen dann zwar ein Schlag in den Magen und ein Dämpfer, aber das war dann schnell wieder vorbei.
Die letzten 5 Wochen, als sie nichts anrührte, nicht mal das Thema erwähnte oder so, sondern im Gegenteil den Rauch von anderen Rauchern wegen des Gestanks weggepustet hat, waren wundervoll. Selbst ich hab nichtmehr dran gedacht, weil es halt kein Thema mehr wahr. Und dann vor nun 4 Tagen vollkommen ohne Vorwarnung die Zig und 2 Tage später ein paar Züge an der Vape.
Und das war das erste mal, dass ich richtig ne Panikattacke bekommen habe und plötzlich die Zweifel bekomme.


Zitat von GreenTara:
hört sich dieses: "Ich kaufe ja nichts, nur wenn ...., dann ..." nach typischem Suchtgelaber an. Das Statement: "Ich habe nie gesagt, dass ich ganz aufhöre" hast du auch bereits zu hören bekommen.

ja. ich kann halt nicht sagen ob es Suchtgelaber ist, oder ob sie es ernst meint. Es mag paradox klingen, aber wenn ich wüsste, dass sie wirklich versucht es zu lassen, aber einbricht, wenn ein Trigger da ist, dann wäre es für mich irgendwie tragbarer als wenn sie sich aktiv dazu entscheidet es nicht sein lassen zu wollen.
5 Wochen ohne zeigen ja, dass sie es ohne kann. Und das obwohl davon 3 Wochen im kalten waren, wo sie es laut eigener Aussage ja besonders mag.

Zitat von Cagy:
Deine Entscheidung ist damit zu leben oder es zu lassen.

ist mir schon klar. Wobei ich das grundsätzlich etwas anders sehe. Dass man in einer Beziehung auch mal Opfer macht. Klar, Rauchen ist ein ganz anderes Kaliber als den Toilettensitz runterzuklappen.
Sie mag z.B. keinen Alk., ich trinke gern B.. Wegen Geschmack. Hin und wieder wegen Rausch. Aber da sie kein Fan davon ist, lass ich es sein, seitdem ich das weiß. Ich war nie abhängig von Alk oder B., deshalb fällt es mir natürlich leichter. Aber ich mache es ihr zuliebe.
Das heißt jetzt nicht, ich kann es deshalb von ihr erwarten, ich wollte nur ein Beispiel nennen, dass man meiner Meinung nach nicht jedes Ding, was einen am Partner stört, bedingungslos akzeptieren muss, bzw eher anders herum, wenn man merkt, den Partner stört etwas, kann man sein bestes tun, ihm/ihr zur Liebe es zu lassen.
Ist das verständlich formuliert?

Zitat von Sonnenschein85:
Und anscheinend spürt deine Freundin gerade zuviel Druck von dir. Und dann macht sie dicht und es bewirkt das Gegenteil.

Alles was ich bisher getan habe, sind diese Kommentare, wenn sie spontan zugegriffen hat. Vielleicht nimmt sie das als Druck wahr, ja. Aber ich hab nie was verlangt oder darüber gesprochen. Ich würde nicht sagen, dass ich Druck ausübe.
Wahrscheinlich wird es sich aber wie Druck anfühlen, wenn ihr sage, dass ich Panikattacken bekomme, wenn sie raucht...

Zitat von Diandra:
Also bleiben nur Ich-Aussagen

richtig. Und seit 4 Tagen versuch ich mir einen Monolog zurechtzulegen, der erklärt, was MEIN Problem und MEINE Angst sind, ohne sie zu beschuldigen oder ihr was vorzuwerfen. Mir ist klar, dass sowas nie läuft, wie man sich das vorstellt, aber ich brauch nen groben Leitfaden, denn sonst wird sie sofort zumachen sobald das Wort Rauchen fällt.
Vielleicht hat ja auch einer Vorschläge, wie man sowas angehen kann ohne das Gegenteil zu bewirken und zu fordernd zu wirken.

Zitat von HeavyDreamy:
Aus meiner Sicht würdest du ihr damit indirekt eher Schuldgefühle machen.
So von wegen "schaizze, ich bin schuld, dass er Panikattacken bekommt".
Das erzeugt ja auch wiederum dann Druck.

Ja, das ist meine Befürchtung, deshalb mein Text über diesem Zitat.
man kann das ja drehen wie man will: richtig ist, ich bin Schuld, weil ich traumatisiert bin und trotzdem mich drauf eingelassen habe. Rüberkommen könnte: ich habe Panik wegen deines Verhaltens...

Zitat von Sonnenschein85:
Aber dann wirklich ohne Druck und nur in Ich Botschaften. Ich vermute nur, es ist bereits enorm viel Druck da

Ja. Wie mache ich das am besten?
Enorm viel Druck ist glaube ich noch nicht da, jedenfalls nicht für sie. Wir reden nicht über das Thema.
Nach der Zig. vor 4 Tagen und meinem "serioiusly" und ihrem "shut up", fing sogar an von Urlaub nächstes Jahr im März(!) zu reden, über ein Jahr in der Zukunft. Das würde sie glaube ich nicht tun, wenn sie massiv Druck und Trennungsgefahr verspührt.
Während ich das schreibe, denke ich , dass sie wohl wirklich keine Ahnung hat, dass mich das so stört.

x 1 #33


HeavyDreamy
@leunenschmidt

Aber soll ich dir was "sagen"? Lachendes Gesicht
Ich habe nie geraucht, nie getrunken, habe viel Sport getrieben - und bin trotzdem krank geworden Lachendes Gesicht

Ich will dir damit sagen oder dir auch bissl aufn Weg mitgeben:
Man stirbt immer einen Tod, egal wie Lachendes Gesicht

x 2 #34


Sonnenschein85
Zitat von leunenschmidt:
doch, ich nehme schon noch alle andere wahr und bin/wahr auch glücklich über das immer näher kommen. bisher war ihr vereinzeltes Zugreifen dann ...

Sie reagiert zumindest genervt auf das Thema. Ob es sie so belastet wie dich, weiß ich natürlich nicht.

Und ich denke ihr beide verspürt einen gewissen Druck. Du die permanente Angst das sie raucht, wenn ihr unter Leuten seid und ihr etwas angeboten wird und bei ihr das Gefühl jedes mal wenn sie raucht einen blöden Kommentar zu bekommen oder das du ihr das Gefühl gibst gerade etwas Verbotenes zu tun.

Ich weiß nicht, wie man am besten nochmal ohne Druck das Gespräch sucht. Ich weiß nicht, wie sehr sie das Thema inzwischen belastet.

#35


Lukrethia
@leunenschmidt ich finde halt diese passiv aggressiven Kommentare, wenn sie raucht, kontraproduktiv. Sie ärgert sich drüber, raucht aber trotzdem und du verschaffst dir so kein Gehör. Lass das sein und sprich mit ihr unter vier Augen drüber, dass dich das Rauchen massiv stört und du deswegen auch schon über Trennung nachgedacht hast. Das ist ehrlich, stellt sie nicht vor anderen bloß und gibt ihr auch die Möglichkeit, Stellung zu nehmen. Und ja, das tut weh, du hast Angst vor der Reaktion, aber wenn du ihr wichtig bist, wird sie darauf eingehen und auch nachdenken. Vielleicht empfindet sie es als Erpressung oder fühlt sich unter Druck gesetzt, aber letztendlich kann sie dann entscheiden, was sie wählen möchte. Und du schaffst Klarheit und setzt eine Grenze.
Mit einem Raucher leben oder nicht leben ist für viele eine Grundsatzentscheidung.

x 3 #36


F
Zitat von leunenschmidt:
Und das war das erste mal, dass ich richtig ne Panikattacke bekommen habe und plötzlich die Zweifel bekomme.

Wie hat sich die Attacke geäußert?

Ich habe in meinem Leben immer mal wieder geraucht, dann jahrelang nicht, und zum Schluss gelegentlich.

Daher: es muss in einem selbst klicken, dass es Mist ist.
Für den Partner aufzuhören, ist zwar romantisch, aber in Situationen, in denen Du nichg dabei bist, wird sie vielleicht die eine oder andere Zig. rauchen.
Sie muss selbst überzeugt sein, aus sich heraus.

x 3 #37


L
Zitat:
Wie hat sich die Attacke geäußert?


ein Schlag in den Magen, anhaltender Schmerz/übelkeit. Das Herz in die Hose gerutscht, mir hat es im Kopf und bis in die Finger gekribbelt, (leicht diesig), Herzschlag sehr schnell und stark geworden und angefangen zu hyperventilieren. Musste aufstehen und aufs Klo gehen, weil ich nicht wusste mit mir umzugehen. Habe dann Atemübungen gemacht und nach 5-10 Minuten war es halbwegs normal, allerdings das kribbeln m Kopf undmagenschmrzen dauerten Stunden an

#38


L
Zitat von Lukrethia:
ich finde halt diese passiv aggressiven Kommentare, wenn sie raucht, kontraproduktiv. Sie ärgert sich drüber, raucht aber trotzdem und du verschaffst dir so kein Gehör. Lass das sein

Ja das weiß ich. Es lief ja 5 Wochen gut, also eh keinerlei Kommentar. Und das mal davor, als sie nur davon sprach (ich musste ja irgendwas antworten) ein “stay strong”. Allerdings mit Seufzer weil ich nicht wusste was ich sonst sagen soll, was sie wieder angreift.

und Dann die zig nach 5 Wochen, ich war so baff dass es mir einfach rausgerutscht ist. 2 Tage später bei der vape habe ich es geschafft nichts zu sagen, aber innerlich halt komplette Panik. Sie hat aber auch nicht zu mir geguckt als hätte sie was erwartet, sondern sich normal weiter verhalten. Weiß nicht, ob das war um mich zu ignorieren weil sie was erwartet hat oder weil sie halt wirklich kein Problem für mich darin bemerkt.

x 1 #39


F
Zitat von leunenschmidt:
ein Schlag in den Magen, anhaltender Schmerz/übelkeit. Das Herz in die Hose gerutscht, mir hat es im Kopf und bis in die Finger gekribbelt, (leicht ...

Bei allem Respekt und Verständnis für Ängste und Panikattacken....aber das Ausmaß Deiner Reaktion sollte Dir zu denken geben....
Wie ordnest Du das ein?

x 8 #40


Diandra
Zitat von HeavyDreamy:
Ich habe nie geraucht, nie getrunken, habe viel Sport getrieben - und bin trotzdem krank geworden

Genau das. Keiner kann in die Zukunft sehen.

Zitat von leunenschmidt:
Vielleicht hat ja auch einer Vorschläge, wie man sowas angehen kann ohne das Gegenteil zu bewirken und zu fordernd zu wirken.

Ja. Sei authentisch. Sprich über dich. Deine Erfahrungen. Sei gefühlvoll, nahbar, ehrlich, verletzlich. Stell die Sorge in den Vordergrund. Erzähl einfach ohne das Ziel des Nichtrauchens in den Fokus zu stellen. Erzähle was es mit dir macht. Stell keine Fragen, sei bei dir. Bitte nicht zum Gespräch, lass es sich ergeben. So kommt es so an wie du es willst, ohne Druck. Stell dir die Gespräche vor die im Leben am meisten Eindruck bei dir hinterlassen haben. Das waren bei mir selten Strafpredigten. Eher oft beiläufige Gespräche über andere Sichtweisen die mich zum umdenken gebracht haben.

Ich hoffe du verstehst etwas wie ich das meine, ist schwer zu erklären.

x 2 #41


K
Zitat von leunenschmidt:
hat ja gar nicht lange gedauert bis das Nr. 1 Argument von Rauchern kommt. Natürlich hab ich das auch schon von ihr gehört. Jeder Raucher kennt irgendwen, der trotz Rauchens 90 geworden ist...
Zahlen lügen nicht und die Statistiken sind eindeutig. Darum soll es hier aber gar nicht gehen.

Naja, es stimmt nunmal. Der Beweis ist Helmut Schmidt. Und viele weitere, weniger bekannte Menschen. Aber natürlich: Rauchen ist ein extremes Gesundheitsrisiko. Ist einfach so und lässt sich nicht wegdiskutieren. Natürlich bringen Raucher diese Argumente (ich vape selbst), da spielt auch in nicht geringer Weise die Hoffnung mit, selbst eine dieser Personen zu sein. Auch, um halt nicht aufhören zu müssen.

Zitat von leunenschmidt:
Die letzten 5 Wochen, als sie nichts anrührte, nicht mal das Thema erwähnte oder so, sondern im Gegenteil den Rauch von anderen Rauchern wegen des Gestanks weggepustet hat, waren wundervoll.

Weil sie da so agierte, wie Du es Dir wünschst. Das ist aber gleichzeitig die Krux. Rein rational hast Du´s begriffen: Du kannst sie nicht ändern. Und Du solltest es auch nicht. Die allerschlechteste Herangehensweise an eine neue Beziehung ist, das "Potential" eines Menschen zu sehen, nicht aber, wer er aktuell ist. Oder anders gesagt, das Mindset: Naja, es ist annähernd perfekt, aber dieses eine NoGo (in Deinem Fall: Rauchen) gibt es noch, das trainiere ich ihm / ihr ab. Damit wollen wir formen, nicht aber den Menschen sein lassen, wie er ist.

Ja, Du hast sie kennengelernt mit der Ansage, ich höre auf. Da war Deine Hoffnung im Spiel. Aber es ist ja klar, dass Rauchen unfassbar schwer zu beenden ist. Du hättest trotz der Ansage, dass sie Nichtraucherin werden will, erstmal den Status Quo bewerten müssen. Fraglich ist aber, ob Du das zu dem Zeitpunkt schon konntest, ich weiss nicht, wann Du genau gemerkt hast, wie traumatisch das Thema für Dich ist.

Jetzt hast Du eine annähernd perfekte Beziehung. Die Du aber stückchenweise kaputtmachst mit jedem Kommentar, wenn sie sich eine ansteckt. Ich denke, Dir ist das klar, sie möchte sich einfach nicht jedes Mal von Dir eine Standpauke reinziehen, wenn sie in Frieden eine rauchen will (ich überspitze das mal, so ist es ja nicht). Denn das gibt ihr das Gefühl, von Dir - so wie sie ist - nicht geliebt zu werden.

Zitat von leunenschmidt:
Das würde sie glaube ich nicht tun, wenn sie massiv Druck und Trennungsgefahr verspührt.

Doch, das tun Frauen (Männer sicher auch). Natürlich kann ich das in Eurem Fall nicht wissen, aber wiege Dich da nicht in zu großer Sicherheit. Es gibt hier Posts noch und nöcher.... da wurde gestern noch das nächste Kind geplant und am Folgetag die Trennung ausgesprochen.

Wäre es für Dich ein gangbarer Weg, an Dir selbst zu arbeiten? Eventuell durch eine Traumatherapie? Bzw. erstmal mit einem professionellen Therapeuten, der einordnen kann, wie Du mit dem Thema eventuell etwas einfacher umgehen kannst?
Es könnte Dir zunächst erstmal etwas mehr Frieden bringen.....

Einerseits sehe ich bei Dir die Vergangenheit, die Dich wirklich plagt, andererseits die Grundsatzentscheidung, die jeder Mensch treffen muss: Mit einem Raucher zusammen sein, oder nicht? Das hängt nicht zusammen. Ich finde, auch ohne traumatische Erfahrungen mit dem Thema darf man für sich selbst entscheiden, ob man mit einem Raucher leben will. Es stinkt einfach.... es geht an die Gesundheit. Die Angewohnheit fände ich bei meiner Freundin auch extrem eklig. Das würde ich, glaube ich, ausschliessen. Ich vape aus dem Grund - besser wäre es natürlich, aufzuhören. Aber die Vape hinterlässt schonmal wenigstens keinen kalten, widerlichen Rauch. Sie küsst keinen Aschenbecher.

Meine Freundin lebt damit. Wenn ich sie frage, ist die Antwort klar: Ich liebe Dich, so wie Du bist. Auch mit Vape. Aber mir wäre natürlich lieber, wenn Du aufhören würdest. Klares Statement. Und ich kann mir überlegen, was ich daraus machen will. Sie kennt keine Raucher, ausser mir. In der Familie ist sowas verpönt. Aber ich kann mich dennoch frei verhalten. Ich glaube, diese Situation ist extrem wichtig, ansonsten knallt es über kurz oder lang.......

x 3 #42


P
@leunenschmidt
Hier sind anscheinend verschiedene Themen miteinander verwoben. Es wäre besser, Du akzeptierst, daß es verschiedene Baustellen sind.

Am stärksten kam mir gerade der Punkt entgegen, daß ihr nicht ehrlich miteinander kommuniziert, obwohl ihr aus einer Freundschaft heraus kommt. Du traust Dich nicht, ehrlich zu kommunizieren, was Dich tatsächlich stört, warum und was ihr Rauchen mit Dir macht. Das ist schade.

Dann scheinst Du keine klare Linie zu haben, was für Dich absolute No goes sind. Denn Dein vorheriges No Go hast Du mit vielen Worten detailliert erklärt, warum Du es hast aufweichen lassen. Wie wäre es, Du wirst ehrlich zu Dir selber, und kehrst zu Deinen eigenen Punkten zurück.

Du hast Angst vor einer Trennung. Warum genau? Hat das mit ihr zu tun oder mit Dir und Deinen Ängsten? Welchen Ängsten genau?

Der Aspekt "alles passt so super, aber nur dieser eine Punkt stört.., warum soll die Beziehung daran scheitern?" ist eine gefährliche Denke. Das haben schon so einige Menschen hier im Forum geschrieben, die ordentlich leiden unter einem bestimmten Aspekt, Verhalten, Erwartung, Angewohnheit, oder was auch immer vom Partner-in.
Ja, ein grundlegender Aspekt kann ausreichend sein, daß ein Kontakt besser nur im Bereich der guten Freundschaft bleiben sollte statt ins romantische abzugleiten. Nicht jeder verkraftet alles mögliche andere beim Partner.
Und ja, das ist erstmal sehr hart zu akzeptieren. Aber deswegen ja die Frage nach echten No Goes, auch wenn sie rückblickend ungünstig aufgeweicht wurden.

Du siehst, alle meine Fragen oder Hinweise gehen ausschließlich auf Dich. Du kannst nur an Dir etwas erkennen oder bewirken. Und Du bist wichtig und wert, hier zu Dir selber ehrlicher zu sein.

x 2 #43


Besserwisser60
Zitat von leunenschmidt:
komme in dem Moment eine Panikattacke und sage wieder, dass ich wieder aufs Klo muss. gehe, hyperventiliere und brauche einige Minuten um runterzukommen.


Zitat von leunenschmidt:
mir ging es aber richtig schlecht


Zitat von leunenschmidt:
Ich habe den gesamten Tag schmerzen gehabt aufgrund meiner Gedanken u


Zitat von leunenschmidt:
ich bin aktuell nicht gut darin Gedanken zu filtern und zu sehen ,was wichtig fürs Verständis ist und was nicht.


Grundsätzlich sehe ich es so, dass du viel zu sehr auf SIE konzentriert bist und zuwenig auf dich.

Als ich deine Zeilen gelesen habe, dachte ich, du wärest w e s e n t l i c h jünger, als in deinem Profil dargestellt, denn sowas wie Impulskontrolle/Selbstkontrolle und Selbstwert scheint bei dir nur mangelhaft ausgebildet.

Sehr emotional und sehr impulsiv erscheinst du mir.

Merke: Was nicht gut tut, kann weg und diese Frau, egal aus welchen Gründen, scheint dir nicht gut zu tun, sondern dich in deinem ungesunden Muster eher zu bestätigen, bzw. dich zu verwirren, was auch deine Konzentrationsprobleme erklärt.

Nun muss man nicht darüber nachgrübeln, was bei IHR verkehrt läuft, sondern dir hilft wirklich nur der radikal klare Blick auf dich selber, indem du den Kontakt beendest oder stark einschränkst, um wieder mehr "bei dir" anzukommen.

Die Sache mit dem Rauchen halte ich also für ein Symptom eines viel tieferliegenden Problems.
Ihr Rauchen kannst du nicht beeinflussen, ja es geht dich nichts an, solange sie Rücksicht auf dich nimmt.

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C
Zitat von leunenschmidt:
ein Schlag in den Magen, anhaltender Schmerz/übelkeit. Das Herz in die Hose gerutscht, mir hat es im Kopf und bis in die Finger gekribbelt, (leicht diesig), Herzschlag sehr schnell und stark geworden und angefangen zu hyperventilieren. Musste aufstehen und aufs Klo gehen, weil ich nicht wusste mit mir umzugehen. Habe dann Atemübungen gemacht und nach 5-10 Minuten war es halbwegs normal, allerdings das kribbeln m Kopf undmagenschmrzen dauerten Stunden an


Scheint ein großes Thema bei dir zu sein. Habe mal flüchtig in dein erstes Thema reingeschaut. Was mir da ins Auge stach, war die häufige Erwähnung von Panikattacken.
Das kann auf Dauer nicht gut ausgehen, wenn du dagegen nichts machst.

Stichwort Neurowissenschaft/Neuroplastizität/überempfindliches Nervensystem. Gehirn neu verdrahten. Neue Verhaltensmuster lernen. Amygdala dauerhaft beruhigen. Warum sie gelernt hat über zu reagieren ist unerheblich. Kann durch zig viele Sachen ausgelöst werden. Mitunter durch einen Virus. Muss also nicht immer das große Drama/Trauma hinterstecken.

Wichtig ist, dass du lernst sie dauerhaft wieder zu beruhigen.
Dann hast du automatisch weniger Drama in deinem Leben, bzw. vieles wird sich normaler anfühlen.
Du kannst dann mehr bei dir sein und bist nicht so viel im Außen und vom Verhalten anderer abhängig.

Eigentlich ist es doch egal, ob sie nun raucht oder nicht. Bei deiner Ex hattest du auch Panikattacken.

Du bist einfach nicht frei in deinen Handlungen, weil deine Ängste dich eingrenzen und steuern.

Das ist menschlich. Aber ab einem gewissen Grad nicht mehr gut für einen.

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