paulaner
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Zitat von angel09:Machtinstrument für den Betrogenen.
ja, das kann leicht passieren.
Bedenke aber, dass der Betrüger das Machtinstrument "Ätsch, du erfährst nie alles" oder "Ich hab was, was du nicht hast" in der Hand hat.
Zitat von angel09:Aber kein Mensch hält es ewig in einer Beziehung aus, wenn ihm nicht vertraut wird.
Auch richtig.
Was mich "umtreibt" ist das Vertrauen in die Vergangenheit.
Habe ich alles erfahren?
Stimmen die "Geschichten", die ich höre (die Beichte war schon mehr oder weniger, wie wohl meistens, gelogen. Eigentlich ist alles mehr oder weniger unehrlich)?
Was ist mit der Zeit, die zwischen der Beichte und der Aufarbeitung liegt? Was war da (eventuell)?
Also, war das Vertrauen, das ich hatte, seitdem ich es weiß, überhaupt gerechtfertigt?
Darum diese "Bitte" in Form des Artikels. Da geht es ja gerade um Vollständigkeit und absolute (eigentlich Quatsch, oder gibt es unabsolute?) Ehrlichkeit.
Ich versuche meiner Frau schon so lange klarzumachen, dass die Voraussetzung für Ehrlichkeit zu mir die Ehrlichkeit zu sich selber ist. Wer sich selber "belügt" kann logischerweise auch nicht nach außen ehrlich sein.
Aber genau das fällt vielen Betrügern halt so wahnsinnig schwer. Weil es, kann ich mir denken, überhaupt nicht schön ist und deshalb wohl ziemlich quält.
Oder anders gesagt: Es zu tun ist einfach, dazu zu stehen und es ehrlich zu erzählen, tja, das ist sehr viel schwerer.
"Bei allem, was du tust, tue es klug und bedenke das Ende" (das dicke Ende sozusagen)