@Sergio
Zitat von Akelei76: Lösung :„Wir sind gerade nicht mehr im Gespräch, sondern im Muster. Ich steige jetzt aus und wir sprechen morgen um ___ Uhr weiter.“
Kein Rechtfertigen. Kein Diskutieren darüber.
Das ist keine Flucht, sondern eine angekündigte Pause.
Wenn sie provoziert:
Zitat:„Ich höre dich. Ich pausiere trotzdem.“
Das finde ich klasse, gebrauche ich zur Not vielleicht selbst mal.
Zitat von Waris07: Du könntest z. B. selbst ein Coaching oder eine Einzelberatung anfangen, ohne dass sie dabei ist, und ihr anbieten, sich einzubringen, wenn sie bereit ist.
Wäre auch meine Idee. Sie verweigert Therapie obwohl Therapeutin?
Gut, kratzt am Ego, im eigenen Fachgebiet zu "versagen". Aber da muss sie sich dann einen Ruck geben...
Beginn alleine, lad sie ein.
Das signalisiert vor allem eines: ICH bin unglücklich mit der Situation und will etwas ändern. Ist ein wenig drängender als die ewig gleichen im-kreis-gespräche.
Zitat von Sergio: Dass ich ihr Handeln hinterfrage, es könnte eine Anndeutubg srin sie habe das absuchtlich oder aus Dummheit gemacht, Gängelei
Zitat von Sergio: Meine Frau ist einerseits sehr selbstbewusst, andererseits sehr empfindlich bei Vorwürfen und Zurückweisung.
Das passt nicht. Sie tut selbstbewusst, würde ich meinen. Bzw. kann man selbstbewusst in erlernten Handeln sein und zugleich selbstwertgeschädigt im Empfinden.
Zitat von Sergio: ich lande immer sofort bei der Rechtfertigung.
Schritt Nr 1: nicht mehr Rechtfertigen.
Ich kann gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg empfehlen. Vielleicht liest du mal rein.
Mir hat es voran geholfen in unseren Konflikten; hauptsächlich dabei, mich besser zu behaupten und weniger verunsichern zu lassen. Das hat auch das Verhalten meines Mannes hin und wieder verändert (also mein verändertes Verhalten).
Ich bin jetzt kein Beispiel für eine Bilderbuchbeziehung, aber gerade deswegen kann ich sagen: das hilft mir in Konfliktsituationen.