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Von 0 auf 100 und auf 0 viel zu schnell

alleswirdbesser

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Zitat von Athamos:
Mit Ironie und Sarkasmus kann ich gut umgehen denn du hast Recht.

Ist das so bei dir angekommen? Puh, sorry, das war eigentlich nicht meine Absicht. Mir ging es gar nicht darum dich bloßzustellen oder etwas dergleichen.

Ich denke nur, wenn du auf ihren Besuch am Montag wartest, hoffst du insgeheim, dass das Blatt sich wieder wendet. Und ja, wenn du es möchtest, vermute ich, dass das klappen wird.

Nur wenn du es ernsthaft hinter dir lassen möchtest, vermeide am besten den Kontakt ab sofort. Sonst könnte es weitere Runden geben.

Für ihre Tochter finde ich das besonders schlimm, denn sie erlebt das ja mit, kann es aber ganz sicher überhaupt nicht einordnen.

Zitat von Athamos:
Meine Tochter wird jetzt in einem intakten Umfeld aufwachsen können und sehen können wie es ist wenn zwei Menschen sich lieben.

Dass sie mit ihrem On/off Drama es wirklich so vorlebt, bezweifle ich. Dazu die Trennung von dem Kindsvater und das alles innerhalb kurzer Zeit. Dem Kind hätte es gut getan, wenn die Mama sich erstmal um sich selbst und das Kind kümmern würde, anstatt die alten Kontakte zu aktivieren und zu versuchen wieder Familie zu spielen.

14.05.2022 11:36 • x 2 #16


Athamos


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Ja. Ich habe am Anfang irgendwie gesagt: Guck mal, ich zeig dir jetzt mal alle Knöpfe die du bei mir drücken musst um mich richtig verliebt zu machen...und sie so: Ok, das macht sicher Spaß.

14.05.2022 11:38 • #17



Von 0 auf 100 und auf 0 viel zu schnell

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Pinkstar

Pinkstar


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Wein dich aus Athamos. Weinen ist gut und dient zur Verarbeitung. Aber das weisst du ja auch sicherlich.

14.05.2022 11:39 • x 1 #18


Athamos


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Zitat:
Für ihre Tochter finde ich das besonders schlimm, denn sie erlebt das ja mit, kann es aber ganz sicher überhaupt nicht einordnen.


Für Ihre Tochter hab ich mich immer sehr am Riemen gerissen. Ich war mir von Anfang an über eines im klaren. Man darf zu schnell sein in dem was man tut, aber bei einem Kind muss man dazu stehen. So habe ich die Beziehung gelebt. Alleine für das Kind hätte ich das durchgezogen und ein Beziehungsende von meiner Seite aus wäre nicht nebenbei passiert und auch nicht nur mal zwischendurch

14.05.2022 11:42 • #19


alleswirdbesser

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Zitat von Athamos:
Für Ihre Tochter hab ich mich immer sehr am Riemen gerissen. Ich war mir von Anfang an über eines im klaren. Man darf zu schnell sein in dem was ...

Nicht du hast etwas falsch gemacht ihrer Tochter gegenüber. Sie als Mutter hätte dem Kind etwas Zeit lassen sollen. Wie lange ist ihre Trennung vom Kindsvater her?

Und ich weiß wovon ich rede, habe den selben Fehler gemacht meinen Kindern gegenüber und bereue es. Sie haben meinen Forumsgrund vom ersten Moment an ins Herz geschlossen, ich war so froh darüber... Hätte ich gewusst, was wir für ihn waren, hätte ich das nie zugelassen. Er war ein frisch getrennter mit Kleinkind und wollte auch schnell wieder Familie spielen. Ich auch , bloß ich meinte es aufrichtig mit ihm.

14.05.2022 11:45 • #20


Athamos


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Das ist immer so schwierig zu sagen. Es wird einem erzählt dass man sich schon seit Jahren emotional getrennt hätte, verschiedene Zimmer, verschiedene Betten, keine Gemeinsamkeiten mehr usw usw...

Die Trennung mit Auszug aus dem Haus war GENAU der Zeitpunkt an dem unsere Beziehung anfing

14.05.2022 11:47 • #21


Snipes

Snipes


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Zitat von alleswirdbesser:
Für ihre Tochter finde ich das besonders schlimm, denn sie erlebt das ja mit, kann es aber ganz sicher überhaupt nicht einordnen.

Kinder, die schon sehr früh solches Verhalten vorgelebt bekommen, können leider nie wirkliches Urvertrauen entwickeln, obwohl dies fundamental wichtig ist. Meist sind sie dann selber auch nie in der Lage eine wirklich stabile Beziehung zu führen und ihr Leben lang unglücklich. Im Jugend- und Erwachsenenalter gleicht ihr Beziehungsverhalten dann dem der nicht bindugsfähigen Mutter oder dem Vater und so vererbt sich der ganze Mist immer weiter. IMO eine wirkliche Tragödie und von den Eltern in höchstem Maße kindeswohlgefährdernd. Leider sehen sie das nicht und daher wird sich auch keine Hilfe gesucht. Selbst für die Kinder nicht.

14.05.2022 11:50 • x 3 #22


alleswirdbesser

alleswirdbesser


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Zitat von Athamos:
Die Trennung mit Auszug aus dem Haus war GENAU der Zeitpunkt an dem unsere Beziehung anfing

Und erst ab da fangen die Kleinkinder an es überhaupt zu realisieren. Ich habe es hautnah miterlebt. Das ist sehr schmerzhaft. Der Ex dachte das Kind würde so souverän mit der Trennung umgehen... bis die Kindsmutter ausgezogen ist.

Bei mir war die Trennung schon etwas länger her und die Kinder etwas älter. Trotzdem würde ich heute die Kinder nicht mehr so schnell miteinbeziehen und den Patchwork zu versuchen.

14.05.2022 11:51 • #23


alleswirdbesser

alleswirdbesser


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Zitat von Athamos:
Die Trennung mit Auszug aus dem Haus war GENAU der Zeitpunkt an dem unsere Beziehung anfing

Die Frau war nie allein mit Kind. Du durftest sofort die Versorger Rolle besetzen, hast sogar das Kinderbettchen bestellt.

Mein Gefühl - sie wird es wieder versuchen dich am Montag um den Finger zu wickeln. Wenn es nicht klappt, ist der nächste FB Kontakt dran

14.05.2022 11:55 • x 2 #24


Athamos


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Das Kind war mir tatsächlich schon fast zu abgeklärt die ganze Zeit. Hat immer von mir als neuem Mann von Mama gesprochen, hat mir gesagt sie würde sich noch Geschwister wünschen, hat von ihren 3 Wohnungen erzählt (bei Papa, bei Mama, bei uns)...aber ja, dann hat der Vater an den Kinderwochenenden das Ruder in seine Richtung rumgerissen. Mich hat sie danach dann teilweise als böse empfunden.

Für mich kam das nicht überraschend. Meine Ex hat anscheinend nicht damit gerechnet und gedacht sie geht mal eben so und der Vater akzeptiert das alles.

Dieses ganze Thema war für mich immer das wir müssen darüber reden und uns einig sein Thema und für sie war es das das ist mein Ding, das muss ich alleine lösen Thema. Hätte sie ja, aber nicht wenn man von Einzug in meine Wohnung spricht. Im Endeffekt das Hauptproblem

14.05.2022 11:56 • #25


Pinkstar

Pinkstar


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Für mich ist immer ganz klar: Ein Mann muss alleine wohnen, geregelte Umgangszeiten mit Kinder haben, wenn vorhanden, und gut.

Solche Geschichten wie: Wir wohnen noch zusammen, sind aber eher wie Bruder und Schwester, sind für mich genau diese Alarmglocken, wo ich dann zurück rudere und ihm erstmal weiterhin alles Gute wünsche.

14.05.2022 12:02 • #26


Athamos


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Ja Pinkstar, ich eigentlich auch...aber wie gesagt, ich habe ihr scheinbar die Knöpfe gesagt die sie bei mir drücken muss. Inklusive Anleitung mit der richtigen Reihenfolge

14.05.2022 12:04 • #27


Pinkstar

Pinkstar


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Zitat von Athamos:
Ja Pinkstar, ich eigentlich auch...aber wie gesagt, ich habe ihr scheinbar die Knöpfe gesagt die sie bei mir drücken muss. Inklusive Anleitung mit der richtigen Reihenfolge

Ich hoffe für dich, du hast daraus bereits jetzt schon was gelernt

14.05.2022 12:05 • #28


Athamos


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Ich lerne gerade. Zum Beispiel das es Sinn macht am ersten Wochenende alleine in diesem Forum zu schreiben

14.05.2022 12:08 • x 1 #29


Charla

Charla


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Tut mir leid, was du gerade durchmachst. Ich vermute es ist eher dein Angst-Ego statt dein Herz, was hier mitspielt. Bei euch beiden. Sie hat emotional nicht so tief empfunden wie mir dir und umgekehrt.
Das kann unverarbeitete Verlustängste hervorholen. Dazu kommt, dass sie erst neu Geschaffenes zurücklassen und aufgeben muss, was sie nach der Trennung aufbaute.
Zitat von Athamos:
Ich habe aber gesagt dass ich gerade soviel Druck sehe (bei uns beiden), dass wir das erstmal wieder abbestellen und es später machen.

Wie oft habe ich nachgefragt: Bist du dir sicher?

Wenn ich mit jemanden Zusammenzug plane und dieser mir sagt er will das Bett für mein Kind abbestellen um es später zu machen würde ich mir überlegen ob ich dem zustimmen kann und sofern sie selbst schon vorher verunsichert ist, kann sich dieses verstärken.

Die Kleine lebt gerade von ihrem Vater getrennt, muss viel verarbeiten, ein Umzug, dann noch einer ? und dann kein eigenes Bettchen zu haben ? Matratzenlager kann ja spannend sein, das Kind brauch dennoch auch Sicherheit und Geborgenheit, muss wissen wo es hingehört, dazu gehört auch ein eigenes Bettchen, damit es sich angenommen und angekommen fühlen kann.

Wenn du oft nachgefragt hast ob sie sich mit all euren Plänen sicher ist, deutet es auch darauf hin, dass du selbst auch unsicher warst, so habt ihr meiner Ansicht nach eure Ängste gegenseitig hochgeschaukelt.

Ihr habt jetzt nicht mal ein halbes Jahr engeren, überwiegend Fernkontakt, sie gerade erst aus ihrer Beziehung raus wobei sie das auch erstmal verarbeiten muss um davon frei zu sein und sich auf etwas Neues einlassen zu können.

Die mögliche Verliebtheitsbrille ist ihr wahrscheinlich schneller abgefallen als bei dir, euer Tempo hat dafür gesorgt und damit habt ihr euch nicht die Zeit gegeben, die es braucht, dass damit die Liebe langsam wachsen kann und somit auch Vertrauen entsteht, denn das ist die Basis, auf die alles aufgebaut werden kann.

Lasse sie los, lebe dein Leben, sollte es so sein, dass ihr zusammengehört, wird es so geschehen.

Viel Kraft und Glück!

14.05.2022 12:10 • x 2 #30



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