Begonie
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Und jetzt bist Du die kranke und bescheuerte Alte.
Als ich das las, dachte ich mir, meine Güte 30 km auseinander. Na und? Da braucht man doch gar nicht darüber zu reden. Die Bilder - finde ich ehrlch gesagt auch nicht so toll. Ich würde mir bei ihm auch nicht ständig die Bilder von der Ex. anschauen wollen. Da hätte er Dir ja wohl etwas entgegen kommen können, wenn er gewollt hätte.
Ihr hattet einfach andere Vorstellungen und Wünsche, was Nähe und Distanz angeht. Du hast Dich nicht wertgeschätzt gefühlt, sondern als ein Anhängsel, das er nun auch noch in seinem vollen Leben unterbringt.
ich kann Deine Gefühle zwar nachvollziehen, aber die Ansichten und Bedürfnisse von zwei Menschen gehen oft ziemlich weit auseinander.
Ich denke, Du hast ihm im Lauf der Zeit auch immer weniger vertraut. Wie war das, er war mit der geschiedenen Frau beim Baden und hat dir nichts darüber gesagt?
Klar, hat er nichts gesagt, denn Dein langes Gesicht wollte er nicht sehen und Deine traurigen Augen auch nicht und Deine Fragen wollte er nicht hören.
Er ist es offenbar gewöhnt, sein Ding durchzuziehen, andererseits aber verhielt er sich auch wieder partnerschaftlich, da er ja das Kochen übernommen hat.
Aber dennoch: Dir fehlte die Aufmerksamkeit, die Wertschätzung ujnd Du hättest Dir gewünscht, er würde ähnliche Bedürfnisse an Zusammensein und Zusammenhalt stellen wie Du.
Dann bist Du gegangen, weil Du keine Zukunft mehr gesehen hast. Wenn Dir eine Beziehung auf längere Sicht mehr Kopfzerbrechen bereitet und Traurgikeit und Enttöuschung sich breit machen, ist es richtig zu gehen, denn besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Happy Patchwork Family hätte da sicher auch nie geklappt. Die zwei Deckelchen aufs Töpfchen waren eben nicht kompatibel.
Am Scheitern haben beide ihren Anteil, die "Schuld", wenn man das so nennen will, ist meist ziemlich gleich verteilt. Aber Ihr ward wohl beide zu sehr auf Euch selbst fixiert, sodass es schwierig wird, eine
Angleichung zu finden, mit der beide leben können.
Tja, und jetzt hat er Dich gleich mal geblockt, Das hast Du jetzt davon, dass Du ihn abgesägt hast! Kinderkram, aber meine Güte wenn es ihm hilft, mit der Ablehnung fertig zu werden, dann ist es eben so. Du dürftest damit sein Ego ganz schön getroffen haben.
Es hat keinen Sinn, die Trennung zu bedauern. Denn sie war an sich richtig, wenn man keinen gemeinsamen Weg findet. Wenn jeder sich etwas zurückgenommen und sich angepasst hätte, dann hätte es wohl funktionieren können.
Aber Du konntest und wolltest Deine Vorstellungen von Beziehung nicht zurückschrauben und er kam Dir auch nicht entgegen und so hast Du Dich als Anhängsel und Zaungast gefühlt, aber nicht als die Hauptrolle, die
Du gerne gewesen wärst.
Eine Beziehung muss wachsen können und dafür war die Zeit auch zu kurz. Jeder beharrte auf seiner Sichtweise und 'Du hast Dich zurückgenommen, obwohl Du vieles anders gewollt hättest.
Bedaure den Schritt nicht. Erstens ist es zu spät und zweitens war es auch keine spontane Aktion von dir, sondern gut überlegt. Er ist halt nicht so kompatibel und anpassungsfähig, wie Du es gewollt hättest. Andererseits waren Deine Ansprüche auch wieder sehr hoch. Auch wenn Du nichts sagst, fühlt er wenn Du nicht zufrieden bist, was dann wiederum dazu führt, dass er verstärkt Zeit in die Dinge investiert, mit denen er sich wohl fühlt.
Die Ex. ist jedenfalls in seinem Leben immer noch präsent und ich kann mir keine Frau vorstellen, die jedes Mal wenn sie kommt, die Bilder von ihr an der Wand hängen hat. Es wäre taktvoll gewesen sie irgendwann abzunehmen, aber das hätte bedeutet, dass er sich Deinen Ansprüchen gebeugt hätte und das wollte er nicht.
Jetzt musst Du durch die Zeit des Liebeskummers und derSehnsucht gehen und stellst Dir viele Fragen. Aber unterm Strich wirst Du doch zu der Feststellung kommen, dass es richtig war, sich zu trennen.
Teilweise kommst
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