Zitat von kuddel7591:Dieser Thread hat was - aber nur dann, wenn die Konsequenzen nicht am Tellerrand HALT machen.
Mir ging es in diesem Thread darum, welche Konsequenzen eine Affäre haben sollte, wenn man sich eben NICHT trennt. Deshalb haben die, die schreiben, eine Trennung sei die Konsequenz, schlichtweg meine Frage nicht gelesen oder verstanden.
Im Laufe des Threads wurde mir aber auch immer bewusster, dass mein aktuelles Problem vorrangig ich selbst bin. Ich mit meiner Enttäuschung und teilweise auch Wut. Ich mit meinen Gedanken, die sich immer wieder um die gleichen Dinge drehen und mir den Schlaf rauben.
Ich hoffe einfach, dass unsere Liebe stark genug ist, um durch diese Zeit zu gehen.
Und ich hoffe, dass sich die Umstände, die zu seiner Affäre führten, nicht wiederholen.
Und ich hoffe, dass ich irgendwann nicht mehr jeden Tag daran denken muss und mir sinnlose Fragen stelle.
Und ich hoffe, dass ich irgendwann nicht mehr misstrauisch aufschrecke, wenn sein Handy brummt.
Und ich hoffe, dass ich irgendwann keine Angst mehr habe, wenn er das Haus verlässt und mich frage, ob er wirklich das tut, von dem er sagt, dass er es tut.
Er gibt mir derzeit keinen Grund, nicht daran zu glauben, dass diese Zeit irgendwann kommt.
Und zum Thema Wegwerfgesellschaft - ja, ich bin jemand, der kämpft, so lange er Hoffnung hat, sonst hätte ich mich bereits getrennt, noch bevor ich von seiner Affäre wusste bzw. er sie beendet hatte, denn wir hatten eine wirklich harte Zeit. Ich denke, dass viele Beziehungen viel zu früh weggeworfen werden. Was sind schon 3 Jahre in 20? Großer Mist, ja, aber es liegen noch etwa 40 Jahre vor uns - so Gott will - wenn wir dann immer noch glücklich sind, dann sind es nur noch 3 in 60 - gerade mal 2 Prozent. Das kann man dann fast schon vernachlässigen.