Aufbruch
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Ich wollte und will so etwas nicht mehr. Ich habe mich daher diesbezüglich viel belesen und mich reflektiert; ich weiss vom "Wiederholungszwang" und alten "(Kindheits)-Mustern etc.Soviel zur Theorie.
Nun die Praxis: Jetzt scheint mein Wille und das theoretische Wissen verschüttet:
Vor einiger Zeit habe ich einen Mann getroffen (zufällig; KEIN Datingportal), wir haben uns sehr gut unterhalten; der "Funke" war da; beidseits, wie mir vorkam (zumindest von meiner Seite aus sicher).
Wir wohnen hunderte von Kilometern entfernt und schreiben seit unserem einzigen Treffen Mails.
Er ist verheiratet, und ich möchte in KEINE 3-er-Story reingehen.
Dennoch fällt es mir schwer, loszulassen.
Komme mir vor, wie ein J. Mal halte ich es aus, nicht in mein doofes Mailpostfach zu schauen, dann werde ich wieder rückfällig und freue mich wie sonstwas, wenn er geschrieben hat. Hat er es nicht, fühle ich mich traurig und in alten Verletzungen zurückversetzt. Mir gehts dann richtig mies.
Er schreibt schon so, dass er (zumindest ein ambivalentes) Interesse an mir hat. Andererseits erwähnt er auch öfter seine Frau.
Ich weiss nicht, warum er mit mir Kontakt hält, eben, weil er ja verheiratet ist; für einen Affärenmann halte ich ihn an sich zu seriös.
Was läuft hier ?
Warum macht er das ?
Warum mache ich das ? Was ist los mit mir ? Bin verwirrt und komme nicht wirklich zu klaren Gedanken.
Würde mich über Meinungen freuen.
Danke und viele Grüße