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Wegen der Jugendliebe nach 18 Jahren Beziehung einfach

E
Fühl dich gedrückt, ich verfolge deinen Faden seit deinem ersten Post, kam aber nicht dazu zu schreiben.

Ich finde du meisterst das schon bemerkenswert. Du bist echt stark! Kannst du vielleicht eine Freundin mit in den geplanten Urlaub nehmen und einen Mädelstrip draus machen? Könnte schön werden und lenkt dich ab.

#76


Usambara
@EineMitleserin
Dankeschön.

Ich komme vielleicht nach außen hin stark rüber mit Worten. Aber innen drin...

Nein kann keine Freundin mitnehmen. Die haben alle ihren Urlaub schon gehabt und Urlaubs Tage sind aufgebraucht.

x 1 #77


A


Wegen der Jugendliebe nach 18 Jahren Beziehung einfach

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E
Das glaube ich dir sehr, dass du innen dich ganz und gar nicht stark fühlst. Und das ist auch voll okay.

Trotzdem gehört viel Stärke dazu die Fassung bewahren zu wollen (und das auch auf gewisse Weise hinzubekommen).

Auch wie du es schaffst überhaupt diese 3 Wochen hinter dich zu bringen ohne ständig den Kontakt zu suchen. Das ist verdammt stark.

#78


S
@Usambara

Es ist doch wichtig und gut, dass Du anfängst "es" mal rauszulassen und dafür hat man doch auch Freunde. ( nur nicht bei ihm zwinkern

Was eventuell hilfreich sein könnte, wäre, sich für 3-4 Stunden einen Berater/ Coach/ HP psych....zu buchen, das kostet nicht die Welt.

Aber eben da mal loslassen, in einem Rahmen, in dem Du gut gehalten wirst und auch noch ein paar Tipps für Dich mitbekommst.

Abends Einschlafhypnosen und Meditationen, alles was die eignen Gedanken ausschaltet.
Und vielleicht auch freiverkäufliche Arzneimittel die den Cortisolspiegel senken, wie bspw. Ashwagandha, mal versuchen?

Was den Urlaub anbelangt, - wäre denn ein Wellness Urlaub, was für Dich? Irgendwohin, wo Du Dich so richtig verwöhnen lässt?

Dass er zum eiskalten Irgendwas mutiert, musst und darfst Du nicht auf Dich beziehen. Wenn Du hier liest, das ist das absolut Normale und dient einzig seinem eigenen Selbstschutz.

Er will und kann sich nicht mit Dir und dem von ihm verursachten Schmerz auseinandersetzen.

Und natürlich ist es schmerzhaft für Dich, dass er sich da so rigoros und feige abgrenzt, aber ganz eigentlich tut er auch dir einen Gefallen, auch wenn es sich grad anders anfühlt.

Denn auch Du musst dich ja von ihm abgrenzen und das wäre anders noch schwieriger.

Und Du hast ja auch ganz schön viel geschafft und sehr tapfer hinter dich gebracht. Da ändert mal ein Ausrutscher nichts dran.!

x 1 #79


H
Ich finde auch, dass du das bisher stark und reflektiert machst. Stark sein heisst ja nicht keine Gefühle haben zu dürfen. Und diese sind oft einfach nur verdammt schmerzhaft.
Mir hat es geholfen sie einfach wahrzunehmen und zuzulassen als Teil meiner Heilung. Und das sind sie, ein Teil, von allem zu Beginn und es ist eigentlich ein gutes Zeichen dass man sie hat und nicht verdrängt. Und auch wenn man es nicht glauben kann werden sie weniger und machen wieder mehr Freude Platz.
Mir hat es such geholfen hier zu lesen und zu schreiben, offen mit vertrauten Personen zu reden und viel Theorie, Ratgeber über Trennungen zu lesen. Das hat mir geholfen es nach und nach besser einzuordnen.
Und so wie du das machst, so reflektiert und auf dich achtend, die Trauer und die Wut zuzulassen und trotzdem den Alltag weiter zu leben, wirst du das auch schaffen. Ganz bestimmt.
Und dann wird es eine Phase in deinem Leben sein, die sich einreiht in all due anderen Phasen, die es vor dieser Beziehung schon gab.
Und dann kommen Phasen, von denen du noch gar keine Ahnung hast wie schön die sein können 😏
Wünsche dir aber für die aktuelle Lebensphase viel Kraft, Nachsicht und Geduld...die hast du nämlich verdient🍀🤗

x 2 #80


Usambara
Nun ist das Ganze schon 4 Monate her und noch immer überfallen mich extreme Stimmungsumbrüche. Sie kommen wirklich aus dem Nichts. Gerade freue ich mich und denke, heute geht es mir aber gut und im nächsten Moment eine Heulattacke.
Extreme Wutphasen wechseln mit extremer Traurigkeit.
Das macht mich auch so unsicher. Was ich gestern entschieden hab ist mir morgen piepegal. Ich bin total instabil gerade und versuche die Tage bestmöglich hinter mich zu bringen. Dauernd muß man irgendwas machen um sich besser zu fühlen. Das ist so anstrengend. Beschissen fühlen geht doch auch ohne dass man etwas tut.
Meine Frage an diejenigen unter euch die schon länger getrennt sind: hört das irgendwann auf, (diese plötzlichen Stimmungsumschwünge machen mit am meisten fertig) wenn ja wann.

x 4 #81


Blümchen75
@Usambara
Ja lasse die Wut zu...sie ist gut und der zweite Schritt als Bestandteil der Verarbeitung.
Schreibe eine Negativliste. Das hilft.

... und ja es wird besser.
Das kann ich Dir jedenfalls aus meiner Position versichern.

x 3 #82


K
@Usambara,

schön dass du dich nach der langen Zeit wieder meldest. Ganz wichtig: Zeit heilt keine Wunden! Aber man braucht Zeit, um Wunden zu heilen. Wie das dann genau geht, hängt ganz von der individuellen Persönlichkeit ab. Und es hängt davon ab, ob du es schon geschafft hast, dich „aktiv von ihm zu trennen“ um aus der Situation der Verlassenen heraus zu kommen.

Zitat:
>>Nun ist das Ganze schon 4 Monate her und noch immer überfallen mich extreme Stimmungsumbrüche. Sie kommen wirklich aus dem Nichts. Gerade freue ich mich und denke, heute geht es mir aber gut und im nächsten Moment eine Heulattacke.
Extreme Wutphasen wechseln mit extremer Traurigkeit.<<



Das ist soweit noch normal. In aller Regel sind die meisten Verlassenen spätestens nach einem Jahr so weit, dass sie solche Anfälle nicht mehr erleben. Aber auch davor kommen schon lange gute Phasen. Das hängt unter anderem auch davon ab, ob man eine neue Beziehung wünscht oder zumindest dafür offen ist. Und das geht bei Männern meistens schneller als bei Frauen.

Zitat:
>>Das macht mich auch so unsicher. Was ich gestern entschieden hab ist mir morgen piepegal.<<


Der Grund dafür ist schnell gefunden. Die Entscheidung, die du gestern getroffen hast, war vermutlich eine Verstandesentscheidung. Und das, was dich heute umtreibt und was diese Verstandesentscheidung wieder in den Hintergrund drängt, sind deine Gefühle, die nun mal nicht dem Verstand unterstellt sind. Man muss also lernen, Herz und Verstand dergestalt in eine gesunde Kommunikation zu bringen, dass die Gefühle zwar kommen dürfen, aber eben auch wieder gehen. Denn Herzensentscheidungen sind keineswegs immer die besseren Entscheidungen. Gerade nach dem von dir genannten Zeitraum sind es mehr und mehr die Kopfentscheidungen, die zu einem gesunden Weg aus dem Tal heraus führen. Du müsstest also lernen, dass die Gefühle jederzeit kommen dürfen – denn man kann sie eh nicht wirksam unterdrücken – aber dann Möglichkeiten finden, sie wieder gehen zu lassen. Oder um in einem Bild zu bleiben: Sie sehen, erkennen, umarmen und dann wieder hinter sich lassen. Dazu gehört auch Wut. Und das Wichtigste ist, dass aus Wut kein Hass wird. Denn hass ist ein ebenso starkes Bindemittel wie Liebe und Schuld. Wut bindet nicht, sie hilft beim Verarbeiten. Aber auch sie darf bald wieder gehen.
Zitat:
>>Ich bin total instabil gerade und versuche die Tage bestmöglich hinter mich zu bringen. Dauernd muß man irgendwas machen um sich besser zu fühlen. Das ist so anstrengend. Beschissen fühlen geht doch auch ohne dass man etwas tut. <<



Gut beschrieben. Aber schimmert da gerade so etwas wie Selbstmitleid durch? Das hat natürlich seinen Platz im Trennungsprozess, aber die Zeit ist reif, um auch das wieder gehen zu lassen. Denn es lähmt, es macht die Opfergefühle stärker. Deine wesentliche Aufgabe besteht also darin, dich immer weniger als Opfer dieser beschissenen Trennung zu fühlen und dein Handeln, Denken und Fühlen mehr und mehr selber zu bestimmen.
Zitat:
>>Meine Frage an diejenigen unter euch die schon länger getrennt sind: hört das irgendwann auf, (diese plötzlichen Stimmungsumschwünge machen mit am meisten fertig) wenn ja wann.<<



Es hört dann auf, wenn du deinen Expartner als Teil deiner persönlichen Geschichte einordnen kannst, ihm einen Platz in deinem Leben geben kannst, auf dem er dauerhaft bleiben und blasser/unwichtiger werden kann. Dazu wäre es hilfreich, nicht mehr so sehr auf seine SCHULD zu schauen. Wie das im einzelnen geht, kann man lernen.

Bei allen Trennungen, die ich begleitet habe, war nach einem halben Jahr der Schmerz kleiner und hatte nur noch wenig Anteil am Alltag. Und nach einem Jahr war man dann in der Lage, durchweg wieder Freude am Leben zu haben.

x 7 #83


Usambara
@KPeter
Vielen Dank für deine einfühlsamen Worte.
Nein ich habe keinesfalls die Trennung aktiv vollzogen. Ich habe immer noch Liebesgefühle für ihn. Aber da er sich bis heute in keiner Form irgendwie Bedauernd oder ähnlich geäußert hat wächst die Enttäuschung natürlich. Ab und zu gibt es mal wenig Kontakt. Er hat da keine Hemmungen mir davon zu berichten dass er mit dieser Jugendliebefrau jetzt intensiv dabei ist die damalige Trennung on vor 45 Jahren aufzuarbeiten.
Ich komme mir vor wie im falschen Film. Mich schießt er per Telefonanruf nach 18 Jahren ab, das war vor 4 Monaten. Aber dass diese Trennung auch eine Bedeutung hat für ihn und für mich das ist nicht erkennbar.
Ich verstehe da einfach die Welt nicht mehr. Diese Unverfrorenheit mit der er unsere Beziehung bzw mich so als nichtig erklärt macht mich sprach-und fassungslos.

Steckt er in einer Blase, in der er in die Vergangenheit um 1980 flieht und alles gegenwärtige ist gar nicht real für ihn?

Ich verstehe es einfach nicht was da läuft. Noch immer denke und hoffe ich dass das alles nur einböser Alptraum ist. Ich kann einfach nicht abschließen.

Ich versuche mir einzureden dass er in einer Krise steckt oder etwas anderes. Versuche immer noch Begründungen für sein Verhalten zu finden.
Es ist einfach alles für mich nicht nachvollziehbar. Werde gezwungen dieses schreckliche Ereignis zu akzeptieren und kann das nicht.

x 1 #84


K
Okay, liebe Usambara,
ich gehe gern darauf ein:

Zitat:
>>Nein ich habe keinesfalls die Trennung aktiv vollzogen. Ich habe immer noch Liebesgefühle für ihn.<<


Diese Gefühle binden dich also noch an ihn. Das ist völlig nachvollziehbar, denn Gefühle lassen sich nun mal nicht abstellen. Aber man kann sie unwichtiger machen und letztlich kann man sich dafür mit dem Verstand entscheiden, dass diese Gefühle nicht mehr das Leben bestimmen sollen. Und dabei hilft das, was ich gern „die aktive Trennung“ nenne. Die sollte so konkret wie möglich sein. Es ist also sinnvoll, wenn du genau diese Formulierung wählst: „Ich trenne mich von dir! Ich will dich nicht mehr in meinem Leben haben! Und wenn du zurück möchtest, werde ich dich nicht mehr herein lassen!“ so oder ähnlich.

In welcher Form man das dann konkret macht, ist wieder sehr individuell. Ich rate aber davon ab, deinem Ex das persönlich mitzuteilen, denn du würdest ja – bewusst oder unbewusst – eine Reaktion von ihm erwarten. Und unerfüllte Erwartungen erzeugen automatisch auch wieder neue seelische Verletzungen. Es ist also viel sinnvoller, diese Formulierungen entweder vor dir selber zu sagen (evtl. vor dem Spiegel) oder sie aufzuschreiben. Und zwar zusammen mit der Schilderung deiner ganzen Gefühlsqual. Viele Verlassene schreiben solche Briefe, die ziemlich lang werden können. Und während man sie schreibt, ist noch offen, ob man sie wirklich abschickt oder übergibt. Meist aber wird man etwas anderes damit tun. Man kann sie an wichtigen Orten verbrennen, zerreißen und dem Wind übergeben, man kann sie vergraben oder einer Flaschenpost anvertrauen, und…und…oder… Entscheidend sind die konkreten Formulierungen, die ganz aus dem Herzen kommen.

Ebenfalls hilfreich kann es sein, wenn du dir konkret vorstellst, er stünde plötzlich vor deiner Tür um zurückzukehren. Du öffnest sie und schaust ihn an. Und dann sagst du: „Sorry, aber das ist jetzt zu spät. Du hast dich aus meinem Leben herausgenommen und ich habe dich anschließen ebenfalls aus meinem Leben herausgenommen, weil du das so wolltest. Vielleicht können wir irgendwann wieder einen Kaffee miteinander trinken, aber nicht jetzt. Geh bitte und Adieu!“

Dieses Kopfkino wird dir zunächst sehr schwer fallen, aber fast immer schafft man das irgendwann. Und es kann ein Durchbruch sein.

Zitat:
>>Aber da er sich bis heute in keiner Form irgendwie Bedauernd oder ähnlich geäußert hat wächst die Enttäuschung natürlich. Ab und zu gibt es mal wenig Kontakt. Er hat da keine Hemmungen mir davon zu berichten dass er mit dieser Jugendliebefrau jetzt intensiv dabei ist die damalige Trennung on vor 45 Jahren aufzuarbeiten.<


Dann bitte ihn doch, das mit seinem Friseur zu besprechen. Du bist dafür der denkbar schlechteste Ansprechpartner. Was aber durchaus stattfinden darf, ist der Versuch, sein Handeln auf Dauer irgendwie nachvollziehen zu können, es verstehen zu können, ohne dafür Verständnis aufzubringen. Das sind zwei unterschiedliche Dinge. Wenn du es rein rational „begreifen“ kannst, was da mit ihm geschehen ist, dann ist das ein kleiner aber wichtiger Schritt in Richtung Abschließen. Und dein Ziel ist ja, in absehbarer Zeit mit ihm abzuschließen und ihn nur noch in deiner Vergangenheit zu sehen.

Zitat:
>>Ich verstehe da einfach die Welt nicht mehr. Diese Unverfrorenheit mit der er unsere Beziehung bzw mich so als nichtig erklärt macht mich sprach-und fassungslos. <<


Ich verstehe das so, dass es zwischen euch kein „Trennungsgespräch“ gegeben hat, richtig? Solche Gespräche sind manchmal sehr gut und nachhaltig. Aber leider werden sie immer seltener geführt. Man ist ja schon froh, wenn die Trennung per Telefon und nicht per WhatsApp ausgesprochen wird. Eine fatale Entwicklung. In einem solchen Gespräch hat man möglicherweise die Chance, etwas mehr von dem nachvollziehen zu können, was der andere da gerade tut. Und vor allem kann man ungefiltert seine eigenen Gefühle rauslassen.

Zitat:
>>Steckt er in einer Blase, in der er in die Vergangenheit um 1980 flieht und alles gegenwärtige ist gar nicht real für ihn?<<



Das ist sehr gut möglich. Niemand weiß aber, ob die Blase platzen wird oder ob die beiden so viele positive Gemeinsamkeiten finden, dass sie zusammenbleiben wollen und werden.

Zitat:
>>Ich verstehe es einfach nicht was da läuft. Noch immer denke und hoffe ich dass das alles nur ein böser Alptraum ist. Ich kann einfach nicht abschließen.<<


Du kannst BISHER nicht abschließen. Aber du kannst lernen, was getan werden kann um abzuschließen. Und vor allem hast du erkannt, was dein wichtigstes Ziel ist.

Viel Erfolg auf dem Weg dorthin!

x 5 #85


Usambara
@KPeter
Vielen Dank dass du dir die Zeit nimmst mir so ausführlich zu antworten. Ich weiß das sehr zu schätzen und bringt mich auch mal auf andere Gedanken.

Nein ein Trennungsgespräch gab es nicht. Er hat per Telefon Schluß gemacht und wollte danach dann noch ein persönliches Gespräc. Ich vermute das Schluß machen am Telefon diente nur dazu jetzt mit ihr auch Sex ohne schlechtes Gewissen zu haben.

Ich wollte dieses persönliche Gespräch dann aber nicht mehr. War zu aufgewühlt und das wäre nie gut ausgegangen und geändert hätte es ja an der Trennung nichts.

Er hat sie heimlich kontaktiert, mich betrogen, Schluß gemacht ohne Vorwarnung ohne vorhergehende Gespräche oder ähnliches. Es war einfach ein Schock für mich und ist es bis heute.

Ich kann einfach nicht glauben dass ich und unsere Beziehung ihm so unglaublich egal sind.

Er ist so völlig anders, ich kenne ihn so nicht.

Es tut gut ab und zu mal Zuspruch zu bekommen wie von dir. Heute kann ich es noch nicht sehen dass ich in absehbarer Zeit damit abschließen kann weder Kopf noch Herz verstehen was vor sich geht.
Ich muß versuchen die Hoffnung aufrecht zu erhalten dass der Prozess auch bei mir irgendwann seinen Abschluß findet.

Nochmals vielen Dank.

#86


Usambara
Hier mal wieder ein Update.
Nach nunmehr 4 Monaten Trennung habe ich gestern erfahren dass er den Trennungsgrund an Silvester geheiratet hat.) nach 4 Monaten)
Ich fühle mich wie betäubt.
Ich hatte bis dahin ja immer noch irgendwie Hoffnung auf irgendwas.
Nun ist es endgültig.
Ich kann es nicht fassen dass ich das erleben muss. Wir waren 18 Jahre zusammen. Alles ausradiert.

Nachdem was ich jetzt hier im Forum schon alles gelesen habe und nach dieser persönlichen Erfahrung bin ich jetzt zutiefst verunsichert über Sinn und Zweck von Paarbeziehungen.
Ach ich mag gar nichts mehr schreiben. Möchte mich unter einem Stein verstecken und 3 Monate schlafen.
Selbstwertgekillt, weggeworfen, ausgelöscht.

x 5 #87


H
Wow, das ist mit Sicherheit ja eib richtiger Schock. Unglaublich, dass er sie so schnell geheiratet hat. Endgültig ... naja, wie man hier überall liest ist auch eine Heirat nicht endgültig. Aber bei ihm scheinen die Hormone ja richtig reingeknallt zu haben.

Wie du dich fühlst, kann ich dir absolut nachfühlen. Es tut mir sehr, sehr leid für dich.

Das gute daran ist, du musst nicht mehr hoffen.

4 Monate sind noch keine lange Zeit, lass dir Zeit, du wirst heilen.

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CanisaWuff
Zitat von Usambara:
Möchte mich unter einem Stein verstecken und 3 Monate schlafen.
Selbstwertgekillt, weggeworfen, ausgelöscht.

Der Stein würde sich an seinem Kopf viel besser machen.
Aber Schlaf ist ein guter Ratgeber.
Fühle Dich bitte nicht so negativ Küssen

x 1 #89


L
Liebe @Usambara, oje....ich kann mir annähernd vorstellen, wie du dich fühlst 😥
Hoffentlich kannst du dich gut ablenken und hast liebe Menschen, die dich mal drücken.

Alles Gute für die nächste Zeit.

x 3 #90


A


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