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Wegen der Jugendliebe nach 18 Jahren Beziehung einfach

A
@Usambara tut mir leid für dich, was für ein Ar...! Der hat seine Jugendliebe wohl nie vergessen und immer im Hinterkopf behalten. Allein die Tatsache, dass ihr 18 Jahre zusammen wart und nicht verheiratet seid, ist schon auffällig. Zumindest kannst du jetzt mit diesem Menschen für immer abschliessen.

x 5 #91


aequum
@Usambara was für ein mieses A-loch!
Ich kann dir garnicht sagen, wie leid es mir für dich tut aber ja, wie hier schon geschrieben wurde, es wird dir helfen, endgültig abzuschließen.

Ich wünsche dir viel Kraft und alles erdenklich Gute.

x 4 #92


A


Wegen der Jugendliebe nach 18 Jahren Beziehung einfach

x 3


E
Liebe @Usambara das tut mir aufrichtig leid. Sowas verkraftet niemand ohne weiteres. Nicht wenn man geliebt hat.

Zitat von Usambara:
Selbstwertgekillt, weggeworfen, ausgelöscht.

Nein, nein! Weißt du, das was da passiert ist sagt so so so vieles über ihn aus. Aber nichts über dich.

Du. Bist. Mehr. Als. Genug.

Und er ist das was @aequum treffend formuliert hat.

Weißt du... Heiraten nach 4 Monaten nach 18 Jahren vorangegangener Beziehung, das zeugt weder von Stil noch von Reife.

Schüttel dir den Selbstwertverlust ab! Raus aus dem Staub! Du hättest viel zu viel Stil, Würde und Verstand als einen Typ nach 4 Monaten zu heiraten nachdem er gerade erst eime 18 jährige Partnerschaft hatte die er für ein bisschen Teenie-Erinnerungs-Schwärmerei in den Sand gesetzt hat!

x 7 #93


Waris07
@Usambara

Ich weiß gar nicht so recht, was ich dir schreiben soll. Selten fehlen mir die passenden Worte, um auszudrücken, was ich dir sagen möchte, ohne dass es wie Phrasen klingt.
Was ihn angeht – dazu hätte ich schon jede Menge Wörter, aber die darf ich nicht sagen, ohne danach dafür auf die stille Treppe gesetzt zu werden.

Deshalb drücke ich dich einfach mal ganz liebevoll und sende dir in diesem schweren Moment ein wenig Wärme. Tröstender Smiley

x 9 #94


Usambara
Ich danke euch sehr.
Mir ist bewusst dass mein Selbstwert von niemand anderes abhängig ist. Aber meine aktuelle wirre Gefühlslsge lässt sich so schlecht mit Worten ausdrücken.
Wisst ihr ich hätte so gern mal von ihm gehört dass ihm irgendwas leid tut, er einen Fehler gemacht hat mit dieser Art und Weise der Trennung. Es kam nichts. Wie soll man das nennen was da in einem passiert. Wir hatten jetzt nicht ne Horrorbeziehung wo man flüchtet und sich nie wieder meldet weil man Angst um sein Leben haben muss.
Ich glaube auch dass diese Liebe wohl das ganze Leben in ihm noch gearbeitet hat. Das ist jedoch keine Rechtfertigung für so ein Verhalten.

x 3 #95


K
Zitat von Usambara:
Nun ist das Ganze schon 4 Monate her und noch immer überfallen mich extreme Stimmungsumbrüche. Sie kommen wirklich aus dem Nichts. Gerade freue ich ...

Natürlich hört das auf.

Und irgendwann ist dieser Mann dir dann schnurzpiepegal Zwinkerndes Gesicht.

x 2 #96


C
Zitat von Usambara:
Ich danke euch sehr. Mir ist bewusst dass mein Selbstwert von niemand anderes abhängig ist. Aber meine aktuelle wirre Gefühlslsge lässt sich so ...

Es tut mir sehr leid, dass du diesen Schock, dieses Trauma verarbeiten musst. In gewisser Weise ist es schlimmer als ein Verlust durch den Tod: Alle guten Erinnerungen aus 18 Jahren scheinen plötzlich infrage gestellt, das Vertrauen in andere Menschen wird grundlegend erschüttert.
Wie aber andere schon schrieben: Was er getan hat, hat etwas mit ihm zu tun, nicht mit dir (allenfalls in der Richtung, dass du dich fragen darfst, ob du in all den Jahren um der Harmonie willen vielleicht zu sehr bereit warst, "nebenher zu laufen"). Ich wünsch dir ganz viel Kraft und Liebe zu dir selbst.

x 3 #97


B
Liebe usambara
Ich kann deinen Kummer sehr gut verstehen und das tut mir leid.
Ich möchte dir aber gerne einen Gedanken mitgeben:
Die Tatsache dass er mit 18 lange Jahre zusammen war, bedeutet etwas. Nicht nur für dich sondern auch für ihn. Man bleibt nicht diese lange Zeit zusammen ohne dass man mindestens zeitweise glücklich ist.
Dass er sich zugunsten einer anderen Frau getrennt hat, entwertet eure Zeit nicht.

x 5 #98


Rheinländer
Zitat von BernhardQXY:
Liebe usambara
Ich kann deinen Kummer sehr gut verstehen und das tut mir leid.
Ich möchte dir aber gerne einen Gedanken mitgeben:
Die Tatsache dass er mit 18 lange Jahre zusammen war, bedeutet etwas. Nicht nur für dich sondern auch für ihn. Man bleibt nicht diese lange Zeit zusammen ohne dass man mindestens zeitweise glücklich ist.
Dass er sich zugunsten einer anderen Frau getrennt hat, entwertet eure Zeit nicht.

Liebe @Usambara , ich möchte dir einen Gedanken mitgeben, der vielleicht etwas anders ist als das, was man in solchen Situationen oft hört. Viele sagen, man müsse die gemeinsamen Jahre unbedingt positiv erinnern, um gut weiterleben zu können. Aber das stimmt nicht für jeden – und es muss für dich nicht stimmen. Bei dir waren es 18 Jahre, bei mir waren es 30, und mein Leben ist damals ebenfalls völlig überraschend auseinandergebrochen. Rückblickend fühlt sich diese Zeit für mich heute an, als würde ich durch einen Nebel schauen. Das Wertvollste daraus sind meine Kinder, aber die Ehe selbst muss ich mir nicht schönreden, um heute zufrieden zu leben.
Ich kann kaum noch etwas Greifbares festmachen, und ich habe schon lange damit aufgehört, das zu erzwingen. Natürlich weiß ich, dass ich, wenn ich mich hinsetzen und suchen würde, viele schöne Momente finden könnte. Aber genau das muss ich nicht mehr tun, um glücklich zu leben. Die Zeit ist für mich nicht verloren, sie ist einfach ein vergangener Abschnitt meines Lebens, den ich nicht verklären muss, um meinen Frieden zu finden.
Gerade in der ersten Phase einer Trennung – und die ist bei dir ja noch sehr frisch – ist dieser Blick oft noch nicht möglich. Da ist der Schmerz, den man bei dir raus ließt so groß, dass man die schönen Zeiten automatisch hervorholt und sich an ihnen festhält, weil man den abrupten Bruch gar nicht fassen kann. Selbstzweifel kommen damit ganz automatisch. Das kann ich sehr gut nachvollziehen. In dieser Akutphase fühlt sich alles intensiv an, und man sieht die Vergangenheit oft noch durch die Brille der Verletzung, der Sehnsucht oder des Unverständnisses.
Aber mit der Zeit darf sich dieser Blick verändern. Wenn das Leben wieder ruhiger wird, wenn man mehr Abstand bekommt oder vielleicht ein neuer Mensch ins Leben tritt, dann entstehen oft neue Perspektiven. Manche behalten den positiven Blick auf das Vergangene und schöpfen daraus Kraft. Andere – so wie ich – stellen irgendwann fest, dass sie die gemeinsame Zeit gar nicht mehr klar greifen können und auch nicht müssen. Ich sehe heute keinen Sinn mehr darin, mir die Vergangenheit schönzureden oder sie als „wertvoll“ zu bezeichnen, nur weil das gesellschaftlich manchmal erwartet wird. Ich lebe gut damit, dass diese Jahre für mich zu einem nebligen, abgeschlossenen Kapitel geworden sind. Das fühlt sich für mich richtig an, und ich komme wunderbar damit zurecht, auch wenn manche Freunde fragen, wie ich diese Sichtweise haben kann.
Genau das möchte ich dir sagen: Du musst dich nicht an ein bestimmtes Meinungsbild halten. Du darfst die vergangenen 18 Jahre so betrachten, wie es sich für dich gut und heilend anfühlt. Wenn du im Moment noch die schönen Erinnerungen brauchst, ist das vollkommen in Ordnung. Wenn sich dein Blick später einmal ändert und die Vergangenheit sich für dich anders anfühlt, ist das genauso in Ordnung. Jeder hat seinen eigenen Weg. Und dein Weg darf sich mit der Zeit verändern – so wie dein weiteres Leben sich auch verändern wird.

x 13 #99


A
@Rheinländer
Danke für deine Sicht,toll geschrieben! Auch für mich wertvoll.

x 1 #100


B
Zitat von Rheinländer:
aber die Ehe selbst muss ich mir nicht schönreden, um heute zufrieden zu leben.

Es geht nicht darum, etwas schönzureden sondern es so in Erinnerung zu behalten wie es war.
Ich mag den Begriff schönreden nicht, da er negativ konnotiert ist.
Insbesondere in diesem Zusammenhang.
Du schreibst, dass du die Ehe durch einen Schleier siehst. Das ist auch okay.
Der Punkt ist einfach: im hier und jetzt lebst du ein anderes Leben, welches Du nicht freiwillig begonnen hast.
Das kann dich absolut erfüllen und ist einfach ein anderer Lebensabschnitt.
Das wiederum hat nichts mit der Vergangenheit zu tun. Die gehört nun einmal zu dir und lässt sich nicht löschen. Wichtig ist es, sie loszulassen und nicht mehr zu hadern, damit man eben frei leben kann.
Und es ist genau so legitim, positive Emotionen in Erinnerung zu behalten wie auch die negativen.
Die meisten Menschen heiraten freiwillig. Und die wenigsten Menschen erleben eine durchgehende unglückliche Beziehung.
Zum loslassen gehört auc, dass man die Emotionen so lässt, wie sie waren.

In diesem speziellen Fall hieß es, dass der ex die ganze Zeit seine Jugendliebe im Kopf hatte und deswegen er keine echte Liebe zu der te empfand. Somit die ganze Zeit eine Lüge lebte, was wiederum die te an sich zweifeln lassen könnte.
Und da würde ich widersprechen wollen. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass der ex lange Zeit glücklich war. Sich das aber geändert hat und er neues Glück fand.
Das ist unfair und verletzend, hat aber weder mit der Ehe noch mit der te selbst zu tun.
Sondern einzig und allein mit ihm.
Ich möchte die Te ermutigen, keine Selbstvorwürfe zu erheben.

x 8 #101


Rheinländer
Hallo Bernhard
Zitat von BernhardQXY:
Es geht nicht darum, etwas schönzureden sondern es so in Erinnerung zu behalten wie es war.
Ich mag den Begriff schönreden nicht, da er negativ konnotiert ist.


Zitat von BernhardQXY:
Der Punkt ist einfach: im hier und jetzt lebst du ein anderes Leben, welches Du nicht freiwillig begonnen hast.
Das kann dich absolut erfüllen und ist einfach ein anderer Lebensabschnitt.
Das wiederum hat nichts mit der Vergangenheit zu tun. Die gehört nun einmal zu dir und lässt sich nicht löschen.


Zitat von BernhardQXY:
Wichtig ist es, sie loszulassen und nicht mehr zu hadern, damit man eben frei leben kann.


Zitat von BernhardQXY:
In diesem speziellen Fall hieß es, dass der ex die ganze Zeit seine Jugendliebe im Kopf hatte und deswegen er keine echte Liebe zu der te empfand. Somit die ganze Zeit eine Lüge lebte, was wiederum die te an sich zweifeln lassen könnte.
Und da würde ich widersprechen wollen. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass der ex lange Zeit glücklich war. Sich das aber geändert hat und er neues Glück fand.
Das ist unfair und verletzend, hat aber weder mit der Ehe noch mit der te selbst zu tun.
Sondern einzig und allein mit ihm.
Ich möchte die Te ermutigen, keine Selbstvorwürfe zu erheben.

für mich geht es nicht darum, mir die Vergangenheit schönzureden. Als ich dieses Wort verwendet habe, habe ich gar nicht darüber nachgedacht, ob es positiv oder negativ belegt ist. Es beschreibt für mich vielmehr, dass ich mir keine Geschichte erzählen möchte, von der ich gar nicht weiß, ob sie stimmen. Ich kann nicht sagen, wie lange meine Ex die gemeinsame Zeit wirklich schön fand. Waren es Wochen, Monate, Jahre oder Jahrzehnte? Ich weiß es nicht. Während der Trennung sagte sie mir, dass sich bei ihr schon vor mehreren Jahren etwas verändert hatte. Ob es wirklich drei Jahre, fünf, zehn oder fünfzehn waren, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß auch nicht, warum sie diese Veränderungen nicht früher angesprochen hat oder warum sie sich nicht schon früher getrennt hat. All das liegt außerhalb meiner Kenntnis.
Genau deshalb sage ich mir heute nicht: Wir hatten auf jeden Fall zwanzig schöne Jahre. Das wäre für mich ein Schönreden. Die Zeit war, wie sie war – mit allem, was dazugehört, ohne dass ich sie im Nachhinein in ein bestimmtes Licht rücken muss. Und damit fühlt sich das für mich ehrlich und stimmig an.
Ich lebe inzwischen ein anderes Leben, das ganz klar von meinem früheren getrennt ist. Die Vergangenheit gehört zwar zu mir, aber sie nimmt keinen großen Raum mehr in meinem Alltag ein. Ich beschäftige mich kaum noch mit ihr, und Gespräche darüber entstehen höchstens zufällig im Familienkreis, oder hier im Fotum. Vieles aus früheren Zeiten ist für mich heute diffus geworden, und das ist für mich genau richtig so.
Ich habe längst losgelassen und hadere schon lange nicht mehr. Mir geht es gut, ich bin zufrieden, und dieses Gefühl hatte ich auch schon, bevor ich in einer neuen Beziehung war. Während der Trennung hatte ich zwar viele Selbstzweifel und mein Selbstwert hat anfangs gelitten. Aber als mir klar wurde, dass vieles außerhalb meiner Verantwortung lag, kam mein Selbstwertgefühl schnell zurück. Erst danach habe ich mich gefragt, was früher eigentlich echt war. Einige Dinge waren sicher ehrlich und authentisch – besonders in der frühen Phase und während der gemeinsamen Familienzeit. Wie lange dieses Gefühl angehalten hat, weiß ich nicht, und ich muss es heute auch nicht mehr wissen. Für meine Kinder bin ich dankbar, und alles andere ist gut im Nebel aufgehoben.
Wichtig ist mir, meine eigene Sicht klar auszudrücken: Die Vergangenheit ist ein Teil von mir, aber sie bestimmt mich nicht mehr. Ich lebe im Hier und Jetzt, und das fühlt sich für mich genau richtig an. Und genau diesen Gedanken wollte ich auch der Themenstellerin heute morgen mitgeben: Jeder Mensch darf seine Vergangenheit auf seine ganz eigene Weise betrachten. Ob man sie im Nebel sieht, sie als etwas Positives mitnimmt oder sie für sich ganz kritisch einordnet – alles ist in Ordnung, solange es einem hilft, weiterzugehen. Entscheidend ist, dass die individuelle Sichtweise dabei unterstützt, im Hier und Jetzt zu bleiben und den eigenen Weg positiv weiterzugehen. Genau das wollte ich mit meinem heutigen Beitrag ausdrücken.

Liebe @Usambara
Du bist gut so wie du bist und ich wünsche dir, dass diese Erkenntnis bald zurück kommt.

x 3 #102


Usambara
Nocheinmal ganz herzlichen Dank für eure Anteilnahme und eure Sichtweisen und Schilderung eurer Erfahrungen.

Ich habe das Gefühl, diese Nachricht von der Hochzeit hat mich mittels Schleudersitz in die Gegenwart, ins Hier und Jetzt katapultiert.
Ich war vorher gefangen in einem Mischmasch aus tiefer Trauer, Hoffnung und Verzweiflung. Habe ihn und unsere Beziehung verklärt und das Gute gesucht. Permanent war ich mit all dem beschäftigt. Das hat mich so runtergezogen und meine Kraft geraubt.

Nun aber ist es klar. Es ist aus und vorbei. Der Geist ist ausgeknipst das Thema Ex Beziehung gibt's nicht mehr für ihn.

Aber ich merke jetzt endlich kann ich Wut auf meinen Ex spüren und diese, leider erst mal häppchenweise, zulassen. Vorher war er in meinen Gedanken immer noch der Liebe und Gute und die Hexe hab ich gehasst.

Durch die Wut konnte ich auch innerlich emotional einen Abschluß für mich finden. Das fühlt sich seltsam an. Die Traurigkeit und Wehmut ist gewichen und ein leerer Raum entstanden. Er ist nicht mehr da. Nicht mehr in meinen Gedanken, nicht mehr in meinem Herzen und in meinem Leben ja sowieso nicht mehr.

Es ist als wäre ich ein Stück gewachsen.

Er hat mir die schlechteste Seite gezeigt die ein Mensch nur haben kann. Die kenne ich jetzt.

Jetzt ist es an mir die Scherben wegzukehren und die Dinge zu tun die getan werden müssen.

Ich weiß definitiv welches Verhalten ich auf keinen Fall mehr tolerieren werde und dass ich hoffe mich nie mehr wieder in eine Situation bringen lasse wo ich so verletzt werden kann.

Aktuell mag ich gar nicht mehr an die vergangene Beziehung denken. Das habe ich die letzten Monate jeden Tag getan.

Akzeptieren ist nicht einfach aber wohl nötig und diesen Schritt konnte ich endlich gehen.

Trotzdem bin ich unglaublich müde gerade. Könnte nur noch schlafen.

x 5 #103


C
Ich drück' dich mal. War hier auch so - mein Ex hat zackig den Trennungsgrund geheiratet - nicht ganz so schnell wie bei euch, aber ein gutes Jahr nach der Trennung.
Du wirst lachen - aber mir hat das sogar dabei geholfen, mit ihm abzuschließen: Egal, was jetzt seine genaue Motivation für diesen Move war - mir war schlagartig klar, dass ein so unreifer, unüberlegter, unreflektierter, egozentrischer, kurzsichtig und eindimensional denkender, sprunghafter, unempathischer, die Gefühle anderer (z.B. auch unserer gemeinsamen Kinder) negierender ... (such dir was aus) Typ, der so was ernsthaft bringt, nicht (mehr) zu mir passt, einfach gar nicht. Dass seine Werte einfach nicht die meinen sind - entweder nie waren oder seit der Trennung nicht mehr sind.

Vielleicht kannst du das bei dir auch ein bisschen so sehen.

x 5 #104


S
@Usambara

Es tut mir wirklich leid, dass du nun auch noch das erleben musst.

Aber, auch wenn sich das jetzt noch nicht so anfühlt, das hier

Zitat von Usambara:

Durch die Wut konnte ich auch innerlich emotional einen Abschluß für mich finden


ist gut für Dich! Jetzt kannst Du abschließen und dich befreien.
Alles andere hätte Dich noch viel länger festgehalten.

Und was die Hochzeit anbelangt, es sollte eh egal sein, schwer schon klar,
aber ich würde da so und so nicht zu viel reininterpretieren, das kann alle möglichen Gründe haben.

Und wenn es nur ist, dass er sich selbst beweisen muss, dass es sich "gelohnt" hat.
Aber das ist zum Glück nicht Dein Problem.

x 2 #105


A


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