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Weiß nicht weiter nach Trennung

Worrior
Soziale Isolierung ist eine gängige Manipulationsmethode.
Das fängt bei Bekannten an, geht über in den Freundeskreis und letztendlich wird sogar vor der Familie nicht halt gemacht.

x 3 #31


C
Ja das hatte ich bei meiner Ex gemerkt sie hat mich von allem isoliert und als sie weg war hatte ich niemanden mehr und stand alleine da deshalb habe ich auch klar gemacht das ich das nicht mehr mit mache.
Was ich auch immer nicht verstehe ich soll und darf keine Kontakt haben mit vor allem weiblichen Personen versteh ich lieb Thema in einer Beziehung suche ich auch kein Kontakt mit weiblichen Personen bin wirklich sehr loyal und möchte auch niemand Verletzte aber diese Personen die das von mir vordern finden es auf der andere Seite völlig normal und in Ordnung Kontakt mit andern männlichen Personen zu haben.
Nicht falsch verstehen war für mich immer ok ich möchte niemanden Freundschaften zerstören oder so und ich vertraue auch .
Mir erschließt sich nur deren Logik nicht

x 3 #32


A


Weiß nicht weiter nach Trennung

x 3


C
@alleswirdbesser ich danke dir
Sie ist innerhalb von 2 Wochen bei mir eingezogen habe es ihr angeboten sie wohnte in einer Art Wohngemeinschaft mit 2 Frauen und 1 Mann war unzufrieden ich war alleine und ich habe wirklich schnell sehr große Gefühle für sie entwickelt für mich war es selbstverständlich das wenn sie raus möchte zu mir kann sie war schließlich meine Partnerin

x 2 #33


D
So, wie ich deine Situation verstehe, habe ich den Eindruck, dass eure Bedürfnisse und Erwartungen nicht im Gleichgewicht waren. Vielleicht trägt sie noch Themen aus ihrer Vergangenheit mit sich herum, die sie zunächst für sich selbst aufarbeiten muss.

Wichtig ist jetzt vor allem, dass du auf dich achtest. Und dabei solltest du nicht vergessen, dass dein Sohn ein wichtiger Anker in deinem Leben ist. Er kann dir Halt, Kraft und Motivation geben, diese schwere Zeit zu überstehen.

Manchmal ist es sehr schwierig, einem Menschen zu helfen, der seine eigenen Probleme noch nicht annehmen oder bearbeiten kann. Das bedeutet jedoch nicht, dass du versagt hast oder nicht genug getan hast.

Versuche deshalb, dich nicht von Schmerz, innerer Unruhe und den vielen offenen Fragen völlig vereinnahmen zu lassen. Richte den Blick auch auf die Menschen, die dich brauchen und lieben – besonders auf deinen Sohn.

Ich wünsche dir viel Kraft für die kommende Zeit. Schritt für Schritt wird es leichter werden.

Da spricht die bittere Erfahrung!

x 6 #34


Worrior
Zitat von CorvoAttano:
Mir erschließt sich nur deren Logik nicht

Da geht es nicht nur Dir so.

x 2 #35


C
@DerNorde danke ja das ist auch mein Ziel ich möchte einfach nur noch für
Ihn da sein.
Alles was ich möchte ist nur das ich auch wieder die Kraft habe das dieser Schmerz weg geht ich möchte 100 prozentig für ihn sein und nicht diese leere Hülle die ich seit dem geworden bin.
Du hast wahrscheinlich recht ich war nicht das was sie Gebeins gesucht hat.
Ich hege auch keinen Kroll gegen sie wünsche ihr nur das Beste und sie wird immer wichtig für mich sein den ich mochte sie sehr hoffe das sie glücklich wird.
Wirklich von tiefsten Herzen.
Ich möchte nur das diese Gefühle dieser Schmerz und diese Leere verschwinden

#36


C
Ich danke euch allen das war eigentlich das erste Mal
Das ich wirklich in Ruhe mit Leuten darüber reden konnte.
Es hilft schon irgendwie und bestätigt auch alles meine Gedanken und Vermutungen.
Ich werde zur Arbeit aufbrechen jetzt.
Aber danke euch dafür das ihr versucht zu helfen ohne mich zu kennen.
Meine Erfahrung war das die Leute die ich kenne das nicht mal versucht haben als sie merkten wie schlecht es mir geht.
Daher habe ich das irgendwie fast nicht erwartet.
Deshalb nochmal danke

x 4 #37


D
Zitat von CorvoAttano:
@DerNorde danke ja das ist auch mein Ziel ich möchte einfach nur noch für Ihn da sein. Alles was ich möchte ist nur das ich auch wieder die Kraft ...

Deine Einstellung ist schon einmal der erste und wichtigste Schritt! Dass du mit dir selbst im Reinen bist, ist ebenfalls sehr wichtig und nicht zu unterschätzen.
Du darfst und sollst natürlich trauern, verletzt sein, enttäuscht sein und all die anderen Gefühle zulassen, die jetzt dazugehören.
Mein Rat:
Konzentriere dich auf deinen Sohn. Du wirst merken, wie viel Halt, Kraft und Zuspruch er dir geben kann. 🥰🥰🥰
Erlaube dir auch, einfach der zu sein, der du gerade bist: ein trauriger und verletzter Mann mit offenen Fragen. Diese Gefühle dürfen da sein. Wichtig ist nur, dass sie nicht dauerhaft deinen gesamten Alltag bestimmen.
Ja, das klingt hart, und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schwer das für dich ist. Aber genau so wirst du es schaffen – Schritt für Schritt.

Auch hier spricht leider eine sehr bittere Erfahrung.

x 2 #38


Worrior
Zitat von DerNorde:
Aber genau so wirst du es schaffen – Schritt für Schritt.

Die wichtigsten Schritte sind jene wenn du glaubst es geht nicht mehr, wenn du schwach bist aber trotzdem durchziehst.
Daran wächst man(n).

x 2 #39


hotte
Zitat von Worrior:
Wo der Spruch wieder greift "hinterher ist man immer schlauer." Man merkt dass da irgend etwas aus dem Ruder läuft, kann es aber nicht greifen. Dann noch dieses verfluchte "wird schon wieder." Nein, es wird nicht, es wird schlimmer, ganz langsam, schleichend.

Da sagst du was... vor allem das man in so ein er Situation denkt das man alleine damit ist... das andere das nicht nachvollziehen können und dich sowieso nicht verstehen. Und dann, irgendwie kommt man doch mit anderen ins Gespräch und siehe da.. man ist nicht der einzige und das haben schon ganz viele andere Menschen durchgemacht.

Ich glaube das ist auch die Stelle wo unser TE gerade steht.... ganz am Anfang wo der Tunnel noch so lang ist das man das Licht am Ende (der Ausgang, nicht der Zug!) noch nicht sehen kann....

x 3 #40


Worrior
@hotte
Ich hatte mich zurückgezogen konnte keine Menschen ertragen, jegliche soziale Interaktion kostete mich unendlich Kraft, die ich nicht hatte.
Selbst ein belangloser Smalltalk war eine riesige Anstrengung.
In der Hochphase schaute ich sogar vorher aus dem Fenster ob da blos niemand war mit dem ich reden musste, bevor ich das Haus verlies.
Alle Menschen, ob gewollt oder ungewollt, hinterließen weitere Schnitte auf meiner Seele.
In der Isolation war ich sicher, niemand konnte mir dort weh tun.
Als ich zurückkam war ich anders, einen Teil von mir hatte ich verloren, doch das war gut so.
Ich musste regelrecht üben wieder mit Mensxhen zu interagieren, suchte dann aber auch diese Herausforderung.

Einige merkten dass ich nun anders war.
Einige konnten damit umgehen, standen zu mir, andere musste ich gegen lassen.
Ohne Verbitterung, ohne Wut und Zorn aber klar, gelassen, ruhiger und weitsichtiger.

x 8 #41


X
@CorvoAttano

wie geht es denn deinem Sohn damit, für ihn fällt ja auch eine Bezugsperson weg?Oder waren die beiden nicht so eng?

Zu deinen Freunden, die lassen sich doch bestimmt zumindest ein paar reaktivieren. Schreib diese doch einfach mal an.

Warum hatte Sie so ein Problem mit weiblichen Freunden?

Der Schmerz wird noch eine Weile da sein, aber wenn du dich erst mal auf dich und deinen Sohn konzentrierst, dann wird das langsam. Ich persönlich denke auch, wer nach 2 Wochen wo einzieht, das ist viel viel zu früh.

Drück dich

#42


Heffalump
Zitat von CorvoAttano:
aber dieses Mal komme ich nicht darüber hinweg

Doch wirst du. Für deinen Sohn.


Du wirst eine Narbe von behalten, vorsichtiger werden. Und vermutlich wird so schnell niemand bei dir einziehen, aber sowas überlebt man

x 5 #43


D
Zitat von Heffalump:
Doch wirst du. Für deinen Sohn. Du wirst eine Narbe von behalten, vorsichtiger werden. Und vermutlich wird so schnell niemand bei dir einziehen, ...

Da stimme ich Heffalump voll und ganz zu!
Es sind diese Momente, wo man denkt, das man dass was man hatte (vielleicht möchte man nur den Guten Teil der Vergangenheit sehen), nie wieder bekommt.

Du wirst in der Zukunft anders lieben und du wirst auch anders geliebt,
ABER,
dass heißt nicht, dass das schlechter wird!

x 5 #44


Heffalump
Sagt dir der Begriff: Lovebombing was?

x 1 #45


A


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