Ok, gute Idee! Also, mein Mann ist 54 Jahre alt, Beamter und stammt aus einer Familie mit 4 Kindern und Oma, die mit im Haushalt lebte. Verlässlichkeit, Beständigkeit und Stabilität werden in seinem Leben sehr groß geschrieben. Eigenschaften, die ich an ihm sehr schätze, die mich gleichzeitig aber manchmal auch in den Wahnsinn treiben. Er braucht nämlich immer sehr lange, um sich auf neue Situationen einzustellen. Das musste er ja auch beruflich und privat bisher nicht wirklich üben. So dauerte es sehr lange, ihn von einer Familiengründung zu überzeugen und als es nach dem ersten kranken Kind um weiteren Kinderwunsch ging, hatten wir die erste große Krise. Als er sich dann doch auf dieses Wagnis eingelassen hatte, war er jedoch der beste Papa der Welt und ist es bis heute. Meinen Wunsch, ins Berufsleben zurück zu kehren, unterstützte er zunächst nicht. Als er dann jedoch einsah, dass ich zu Hause eingehe, wie eine Primel, arrangierte er sich auch damit. Er übernahm die Wäsche und die Gartenarbeit vollständig und hilft mir auch beim wöchentlichen Hausputz.
Beim Sex ist er auch immer sehr um mein Wohl bemüht. Er bringt mich immer zuerst zum O. bevor er sich "gehen" lässt. Auch das hat Vor- und Nachteile
Er spielt seit fast 40 Jahren immer im gleichen Verein Fußball und lässt nach Möglichkeit kein Training ausfallen. Freunde hat er dennoch nicht viele. Es gibt eigentlich nur einen Freund, den er schon seit Kindertagen kennt. Der hat uns damals auch verkuppelt. Mein Mann war schon 22, als wir uns kennen lernten und ich war seine erste Freundin. Er allerdings auch mein erster Freund. Wir waren wohl beide Spätzünder.
Was ich an ihm am meisten vermisse, ist Leichtigkeit, Lebensfreude und Humor. Davon hat er zu wenig, dafür aber umso mehr Verlässlichkeit und Bodenständigkeit. Eigenschaften, von denen ich jetzt nach der Affäre sehr profitiere.
Kann ich ihm das andere noch irgendwie beibringen und aus ihm ein bisschen eine Charmeur machen? Darf ich das überhaupt noch anstreben, nach all dem? Was meint ihr? LG Shedia