Blanca
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Zitat von Gast 67:Blanca, ich denke, es ist Dir Haus möglich, dass der Betrüger schon während der Affäre ein schlechtes Gewissen hat und es ihm leid tut.
Möglich, aber dann muß er eben auch zusehen, daß er die Affaire beendet. Im hier von der TE beschriebenen Fall zog sie sich über Monate und wie sie im Eröffnungsbeitrag zu ihrem ursprünglichen Thread schrieb, nahm er sogar drei Monate lang eheliche Streitigkeiten mit ihr in Kauf und stritt ihre Existenz auch dann noch ab, als sie Verdacht geschöpft hatte und ihn darauf ansprach:
nach-seiner-affaere-wieder-mit-ihm-gluecklich-werden-t29695.html#p618910
Dabei wäre das doch die Gelegenheit gewesen, sich ein Herz zu fassen und die Karten offen auf den Ehetisch zu legen. Oder ist es jetzt etwa besser?
Zitat:Liebt er aber die Geliebte, auf der anderen Seite ist seine Bequemlichkeit, evtl. Kinder, Besitz, so ist so mancher, scheint es mir, trotz des schlechten Gewissens zu schwach sich zu entscheiden.
Es muß schon eine mickrige Form von Liebe sein, wenn man sich lieber für eine Komfortzone entscheidet, als dafür, ihr zu folgen.
Allerdings gehört auch eine gehörige Spielernatur dazu, seine Ehe für so eine mickrige Form von Liebe aufs Spiel zu setzen.
So gesehen bleiben die Zweifel über die Qualität beider Kontakte bestehen und das nicht nur bei der Geliebten, sondern auch bei der TE.
Zitat:Erst wenn die Ehefrau Bescheid weiß oder die Affäre ihm die Pistole auf die Brust setzt, oder ihn verlässt, ist er tatsächlich gezwungen zu entscheiden.
Wenn ich recht entsinne, ist es die Userin finita, die hier mit einer Signatur unterwegs ist, die sich dazu meines Erachtens messerscharf äußert:
"If you have to choose between me and her, choose her, because, if you loved me, you woulnd´t have to make a choice."