Zitat von Malana:Ahhh okay, dachte ich mir irgendwie fast.
Als ich deinen letzten Post laß, dachte ich fast: du wärst seine Mutter. Merkst du das?
Wie ist der Typ aufgewachsen? Verhältnis zu den Eltern etc?
Ja manchmal ist es auch fast so. Ich habe vor 3 Jahren mein Kind verloren und vielleicht. spiegelt sich da etwas. Das war mir aber schon bewußt.
So hat er ein augenscheinlich gutes Verhältnis zu den getrennten Eltern. Allerdings weiß ich, dass es eine schlimme Situation für ihn in der Kindheit gab (nein, kein Missbrauch) aber etwas, was ich aus Respekt zu ihm hier nicht erwähnen möchte. In dieser Situation hat er sich komplett allein gelassen gefühlt (und es war auch so, auch wenn es die Eltern eigentlich gut meinten). ich glaube das hat er nie verwunden.
Zitat von megan:
weiß das dein therapeut?
Ja. und mein Therapeut sagte, dass ich das in Person nicht ändern kann. Dass das nur klappt, wenn er mitmacht und vielleicht sogar schon einen Entzug machen muss.
Mein Therapeut mahnt mich, wenn ich schon daran festhalten will, dass ich mich selbst nicht vergesse. Und dass ich mich in der Prioritätenliste immer VOR ihn setzen muss. Andernfalls wäre ich sogar "zu schwach" um ihm überhaupt eine Stütze zu sein.
@sonnenblume: Ich KANN ihn nicht RETTEN. aber ich kann für ihn da sein. ist es richtig jemanden der solche Probleme hat einfach im Stich zu lassen? Meines Erachtens nämlich nicht.