@Danny1972 , mir tut das Kind leid. Aber dadurch, dass ihr zusammen bleibt und miteinander unglücklich seid, macht ihr das Kind leider auch nicht glücklich. Das Kind weiss schon jetzt seine Bedürfnisse an die zweite Stelle zu stellen, weil es in "diesem" Haus in erster Linie um Mama und Papa geht. Auf Hochdeutsch -- you f* up your child.
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Was suchst du hier? Welche Ratschläge? --> "Wie lange kann man hoffen. loyal sein. .?"
Ihr könnt sehr gut so weiter bis zum Tode weiterleben, spricht nichts dagegen. Denn an diese Dynamik habt ihr euch ja schon gewöhnt.
Scheint so zu sein, als würdest du deinen Wert darin sehen, die Frau mit der du verheiratet bist zu "retten", zu helfen. --> Hast viel auf dich genommen und ihr die Verantwortung für ihr Leben geraubt. Ja, geraubt, ihr ein Bärendienst gemacht. Dadurch hast du sie infantil gemacht. Hilfe ist gut, aber totale Kontrolle und alles für die andere Person machen ist gleich dem, die Person nicht als handlungsfähig zu sehen und im Endeffekt sie handlungsunfähig machen.
Deine Frau hat eine Suchterkrankung (in den Zeiten von Corona sieht die Such gar nicht so schlimm aus

Sorry

). Was ich weiss ist dass eine Sucht dann entsteht, wenn man dadurch ein anderes Problem versucht zu ersetzen. Wenn es ein Suchtproblem gibt, dann ist man mit diesem Problem beschäftigt, weil das eigentliche Problem zu schmerzhaft / kompliziert ist, um sich damit auseinander zu setzen. Also, sieht für mich so aus als wäre deine Frau zumindest von ihren Eltern f* up, oder was anderem in ihren jungen Jahren (nicht abwertend verstehen, wir alle sind so oder so f* up und müssen am besten als Erwachsene uns damit auseinander setzen)
Ein Vorschlag: lass deine Frau die Sachen, die sie kauft, auf E-Bay versteigern. Sucht ist ein Verhalten, mit ein bisschen Anpassung im Verhalten könnte sie eine Top Händlerin werden.
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Deine Affäre...... jetzt bist du dran mit der Sucht. Allerdings glaube ich nicht, dass diese Affäre ein Ersatzproblem für dein Ehrenproblem ist. Ich glaube, dass es deine Frau dein Ersatzproblem für irgendein Problem in deinem Leben ist. Dadurch, dass du dich um sie kümmern musst (+ das Kind, Arbeit) musst du dich mit deinen eigenen Leichen im Schrank nicht konfrontieren.
Du bist ein Scheidungskind. Die Scheidung von deinen Eltern scheint ein Trauma für dich gewesen zu sein. Warst du in Therapie deswegen? Hast du das Trauma aufgearbeitet? Vermutlich nicht. Denn hättest du es getan, würdest du dies nicht als Argument gegen die Scheidung in deiner Ehe nehmen. Es gibt übrigens geschieden Paare, deren Kinder keine Traumas wegen der Scheidung erleben müssen. Das sind reife Menschen, die auch nach der Trennung ihren Kindern das Gefühl geben können, dass sie für ihre Kinder da sind. Einer Studie zufolge sollte DAS für Kinder vor allem wichtig sein. Du bist mit deiner Frau zusammen, aber seid ihr beide für das Kind emotional verfügbar? Ich zweifle es.
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Dies hier sind meine Gedanken und Eidrücke dazu, was ich aus deinen Texten durch die Brille meiner Erfahrung und Wissen gesehen habe. Für mich machen die Texte einen Eindruck von einem wenig reflektierten Mann zu kommen. Geh mal in dich selbst und hinterfrage ALLES, absolut alles ohne Angst zu haben. Z.B.:
Warum wollte ich mich um meine Frau kümmern als ich noch so jung war?
Warum habe ich eine Frau geheiratet, die ich nicht anziehen fand?
Warum habe ich die Rolle des Fürsorgers übernommen, wollte ich das kompensieren, was meine Eltern / Vater für mich nicht gemacht haben?
Warum bin ich diese Karriereweg gegangen?
Warum habe ich eine Affäre angefangen? Konnte ich über meine Probleme mit meinen männlichen Freunden nicht sprechen?
Wollte ich wirklich nur ein offenes Ohr oder will ich mehr Leben in meinem Leben?
Warum finde ich Kinder so toll und wollte immer viele Kinder? (Bist du ohne Geschwister aufgewachsen?)
Woher habe ich diese Vorstellung von einer Familie? Welche Vorbilder von Familien habe ich?
Your turn
