wenn ich das alles so lese, bin ich froh, dass ich nicht in der "generation online-dating" bin! ich habe zwar mal kurzzeitig beim dating-café reingeschaut (ist auch schon wieder fast 20 jahre her) und schnell gemerkt, dass das zwar ganz nett sein kann, wenn man das mit humor und gelassenheit anpackt, dass ich aber eher der typ bin, der menschen besser im realen leben kennen lernt.
und bei mir war das früher so total unterschiedlich, dass ich auch glaube, dass es da bei mir keine "regel" gab, sondern einfach nur eine personenbezogene dynamik!
von kuss beim ersten date, bis hin zu vernaschen erst nach einem halben jahr war das alles dabei... wichtig war mir aber immer, dass man nicht groß rumeiert, wer ruft wen wann an? wie lange muss man warten bis man ein zweites date vorschlagen darf... eben all diese angeblich ungeschriebenen regeln... ich bin immer ich selber geblieben, habe gesagt, was ich schön finde und was nicht so toll und bin damit immer ganz gut gefahren.
klar habe ich auch liebeskummer gehabt, oder ich musste keine wirklich tiefgehenden enttäuschungen erleben (die leidgeprüfte beziehung war eine andere geschichte)
Zitat von Messiah: vielleicht habe ich einfach auch ein bisschen Angst vor Zurückweisung und möchte daher eher jemanden auf Distanz halten
und da war mir immer bewusst, dass ich lauwarm nicht kann/bin und deswegen geht halt nur heiß-kalt. mei, dann werde ich halt mal zurückgewiesen... heißt ja nicht, dass ich für niemanden auf der welt richtig bin, sondern eben nur für diese eine person!
Zitat von Messiah: langsam angehen lassen
langsam angehen lassen ist für mich ein blödes theoretisches konstrukt! überhaupt diese ganzen zeitlichen abläufe... mir hat mein bauchgefühl schon immer ganz gut gezeigt, welcher schritt wann angesagt ist. und großartig darüber reden musste ich da mit niemandem (ich habe gerade echt nachgedacht, aber mir ist da nichts eingefallen).
Zitat von Messiah: Ich hab einfach Angst davor mich zu verlieben aber dass es dann nur einseitig ist. Es kann passieren, dass ich mich schnell verliebe und davor habe ich etwas Panik und halte daher erstmal lieber die Distanz.
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und genau das war für mich immer der aspekt des lebens- und liebesrisikos. ich hätte niemals auf dieses gefühl des verliebens verzichten wollen, nur um damit auch keinen liebeskummer zu riskieren.