Zitat von Margerite: in einem Chor singt (etwas was mir leider verwehrt bleibt, da ich nicht die schöne Singstimme meiner Mutter geerbt habe)
Man muss keine Maria Callas sein, um in einem Chor zu singen. Muss ja nichts Superambitioniertes sein - aber: Wie wäre es mit dem Kirchenchor um die Ecke? Gospelchor? Musikverein? Sängerbund? Meist muss man da nicht vorsingen, kann sich erst einmal alles in Ruhe anschauen, vielleicht am Anfang auch nur zuhören - und dann kommt man meist recht schnell "rein".
Den allermeisten Leuten dort geht es gar nicht darum, ständig brillante Auftritte abzuliefern, sondern vor allem um das Tun selbst. Musik ist die Verbindung der Seele nach "draußen" finde ich - und von allen Möglichkeiten, die es da gibt, ist Singen für mich die unmittelbarste, direkteste.
Mich hat das Singen über meine Trennung hinweggerettet, kann man wirklich so sagen. "Chorleute" sind auch meist irgendwie "netter" als andere (völlig unqualifiziert, ich weiß
😁), man ist bei den Proben in Gemeinschaft, muss aber auch nicht reden (bzw. stört das ja eher
😁).
Ich singe mittlerweile sogar in zwei Chören und die beiden Probenabende sind für mich die Highlights der Woche.
In den meisten Chören gibt es auch Stimmbildung und wenn man möchte, kann man parallel auch ein paar Gesangsstunden nehmen. Ich glaube, dass jede/r gut genug singen lernen kann, um mit Freude in einem einigermaßen vernünftigen Laienchor mitzuwirken.